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Wissen & Praxis

Energieblog

62 Fachbeiträge rund um Energieberatung, Fördermittel, Sanierung, Photovoltaik und Energieeffizienz. Klicken Sie auf einen Titel, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

23. Juni 2025Ausbau der Erneuerbaren Energien: Deutschland auf Kurs?

Deutschland auf Kurs?

Deutschland verfolgt ambitionierte Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Spätestens seit dem Beschluss zum Atomausstieg und der verschärften Klimaziele der Bundesregierung gilt: Die Energiewende ist eine der größten Transformationen in der Geschichte der Bundesrepublik. Doch wie gut ist Deutschland wirklich unterwegs?


Sind wir auf Kurs – oder droht ein böses Erwachen?

Inhaltsverzeichnis:

Bis 2030 sollen laut dem novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mindestens 80 % des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammen. Bis 2045 strebt Deutschland Klimaneutralität an. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung soll idealerweise bis 2030 abgeschlossen sein – ein Kraftakt für Wirtschaft, Netzbetreiber und Politik.
Was ist eure Meinung dazu: Schafft Deutschland die Klimaneutralität bis 2045?

Im Jahr 2024 betrug der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch rund 52 %. Windkraft war mit über 125 Terawattstunden (TWh) der wichtigste Pfeiler, gefolgt von Photovoltaik (ca. 60 TWh), Biomasse und Wasserkraft.

Positive Entwicklungen:

Rekordzubau bei Photovoltaikanlagen: Im Jahr 2024 setzte Deutschland seinen Photovoltaik-Ausbau fort und erreichte erneut einen Rekordwert. Es wurden rund 16,2 Gigawatt (GW) an neuer Solarleistung installiert, was eine Steigerung von etwa 10 % gegenüber dem Vorjahr darstellt . Damit wurde das Regierungsziel von 12,5 GW deutlich übertroffen.

Fortschritte beim Repowering älterer Windkraftanlagen. Die neuen Anlagen erbrachten eine zusätzliche Leistung von 1.191 Megawatt (MW), was etwa 37 % des gesamten Brutto-Zubaus von 3.251 MW im Jahr 2024 entspricht. Gleichzeitig wurden 555 Altanlagen mit einer Gesamtleistung von 706 MW zurückgebaut.

Im Jahr 2024 hat Deutschland den Ausbau der Offshore-Windenergie deutlich vorangetrieben und wichtige Meilensteine erreicht. Die installierte Leistung stieg auf insgesamt 9,2 Gigawatt (GW), verteilt auf 1.639 Windenergieanlagen in Nord- und Ostsee.

Herausforderungen:

Netzausbau hinkt hinterher – Engpässe bremsen Einspeisung.

Genehmigungsverfahren, insbesondere bei Windprojekten, bleiben langwierig.

Speichertechnologien und Sektorenkopplung stehen erst am Anfang.

a) Solare Revolution auf Dächern und Feldern

Mit dem Solarpaket I und II will die Bundesregierung vor allem den Ausbau von Dach- und Freiflächenanlagen vereinfachen. Mieterstrommodelle, Balkon-PV-Anlagen und digitale Netzanschlüsse werden gefördert.

Ziel bis 2030: über 215 GW installierte PV-Leistung – das bedeutet mehr als eine Verdopplung im Vergleich zu heute.

b) Windenergie: Tempo beim Repowering

Viele Windkraftanlagen der ersten Generation laufen aus der EEG-Vergütung. Das sogenannte Repowering – der Ersatz durch leistungsstärkere Anlagen – ist essenziell. Gleichzeitig soll durch Flächenvorgaben auf Länderebene (2 %-Ziel) die Akzeptanz und Planungssicherheit steigen.

c) Netzinfrastruktur & Speicher

Stromtrassen wie SuedLink und SuedOstLink sind entscheidend, um Windstrom aus dem Norden in die Verbrauchszentren im Süden zu transportieren. Parallel muss in dezentrale Speicherlösungen, z. B. Batteriespeicher oder Power-to-Gas, investiert werden.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Bürgerenergiegesellschaften, Genossenschaftsmodelle oder Beteiligungsangebote für Anwohnende stärken das Vertrauen und die Identifikation mit der Energiewende.

Fazit: Die Energiewende ist kein Sprint, sondern ein Marathon mit Zwischenspurts. Deutschland hat die Weichen gestellt, aber ob wir „auf Kurs“ sind, hängt maßgeblich von politischer Entschlossenheit, technologischer Innovationskraft und gesellschaftlicher Mitwirkung ab.

Quellen und weiterführende Informationen

Veröffentlicht am 23. Juni 2025

16. Juni 2025Fenstertausch mit Förderung: So profitieren Eigentümer von finanzieller Unterstützung

So profitieren Eigentümer von finanzieller Unterstützung

Der Austausch alter Fenster gehört zu den wirkungsvollsten Maßnahmen zur energetischen Sanierung eines Gebäudes. Moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung helfen nicht nur beim Energiesparen, sondern verbessern auch den Wohnkomfort erheblich. Doch ein Fenstertausch ist eine Investition – gut, dass es verschiedene Förderprogramme gibt, die Hauseigentümer finanziell entlasten können.

In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Fördermöglichkeiten 2025 bestehen, worauf du achten solltest und wie du die Förderung clever mit der Sanierung kombinierst.

Inhaltsverzeichnis:

Alte Fenster mit Einfach- oder veralteter Isolierverglasung lassen enorme Mengen an Heizenergie entweichen. Bis zu 25 % des Wärmeverlustes eines unsanierten Hauses entfallen auf undichte oder schlecht gedämmte Fensterflächen.

Ein Fenstertausch bringt viele Vorteile:

Weniger Heizkosten

Einsparungen von bis zu 15–20 % bei der Heizenergie sind möglich.

Wärme- und Schallschutz

Neue Fenster halten im Winter die Wärme und im Sommer die Hitze draußen.

Wertsteigerung der Immobilie

Moderne Fenster steigern die Energieeffizienzklasse – wichtig beim Verkauf oder der Vermietung.

Mehr Komfort

Keine Zugluft, bessere Luftdichtheit, verbesserter Lärmschutz.

Wer seine Fenster tauschen möchte, kann auf staatliche Förderung zurückgreifen – aktuell vor allem über zwei große Programme:

1. Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM)

Zuständig: BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
Förderart: Zuschuss

Details:

  • 15 % Zuschuss für den Fenstertausch im Rahmen einer energetischen Sanierung
  • 20 % Zuschuss bei zusätzlichem iSFP-Bonus (Individueller Sanierungsfahrplan)

Wichtig: Es muss sich um Fenster mit Wärmedurchgangskoeffizient Uw ≤ 0,95 W/(m²K) handeln.

Voraussetzungen:

  • Die Immobilie muss mindestens 5 Jahre alt sein.
  • Die Maßnahme muss durch ein Fachunternehmen erfolgen.

Der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt werden.

2. KfW-Förderung – Kredit mit Tilgungszuschuss

Wer lieber einen zinsgünstigen Kredit bevorzugt, kann über die KfW (z. B. Programm 261) die Fenstersanierung finanzieren.

Hier gibt es:

  • Zinsvergünstigungen
  • Tilgungszuschüsse bei Sanierung zum Effizienzhausstandard

Für einzelne Maßnahmen (nur Fenstertausch) ist seit der Umstrukturierung der BEG die BAFA-Zuschussförderung relevanter.

Ein individueller Sanierungsfahrplan, erstellt von einem zertifizierten Energie-Effizienz-Experten, ermöglicht einen zusätzlichen 5 %-Bonus auf die BEG-Förderung. Der iSFP hilft, die Sanierung in sinnvolle Schritte aufzuteilen und langfristig zu planen.

Ein Beispiel:

Du erhältst 15 % Grundförderung für den Fenstertausch.

Mit iSFP-Bonus steigt die Förderung auf 20 %.

Annahme:

  • Du tauschst alle Fenster in einem Einfamilienhaus aus.
  • Gesamtkosten: 25.000 Euro
  • Förderung (20 % mit iSFP): 5.000 Euro Zuschuss

Das bedeutet: Nur 20.000 Euro Eigenanteil – plus dauerhaft geringere Energiekosten.

Ablauf: So kommst du zur Förderung

Energieberater einschalten

Für den Antrag ist ein Energie-Effizienz-Experte Pflicht – am besten frühzeitig beauftragen.

Antrag stellen

Online beim BAFA – vor Beauftragung der Fensterfirma.

Fenstertausch durch Fachbetrieb durchführen lassen

Fördermittel abrufen

Tipp: Viele Energieberater übernehmen auf Wunsch die komplette Antragstellung für dich!

Nicht jedes neue Fenster ist automatisch förderfähig. Die wichtigsten Anforderungen:

  • Uw-Wert ≤ 0,95 W/(m²K) (inkl. Rahmen)
  • Professionelle Montage nach RAL-Richtlinien
  • Gültige Nachweise und Fachunternehmererklärung

Empfehlenswert sind:

  • Dreifachverglasungen
  • Fenster mit thermisch getrenntem Rahmen
  • Passivhaus-zertifizierte Modelle (je nach Bauprojekt)

Der Austausch alter Fenster ist eine sinnvolle Investition in Energieeffizienz, Wohnkomfort und Immobilienwert. Dank attraktiver Förderprogramme lassen sich die Kosten spürbar senken – vor allem in Kombination mit einem individuellen Sanierungsfahrplan. Wer sich frühzeitig informiert und professionell begleiten lässt, profitiert finanziell und ökologisch zugleich.

Quellen und weiterführende Informationen

Veröffentlicht am 16. Juni 2025

9. Juni 2025Sommerhitze draußen lassen: Dämmung wirkt nicht nur im Winter

Dämmung wirkt nicht nur im Winter

Beim Thema Wärmedämmung denken viele zuerst an Kälte, Heizkosten und den Winter. Doch moderne Dämmung wirkt in beide Richtungen – und ist damit auch ein wirksamer Schutz gegen sommerliche Überhitzung. Gerade in Zeiten extremer Hitzewellen kann eine gute Gebäudehülle den Unterschied machen zwischen stickiger Hitze und angenehmem Raumklima.

Inhaltsverzeichnis:

Noch immer herrscht der Mythos vor, dass Dämmung nur Heizenergie einspart. Das stimmt zwar – aber nur zur Hälfte. Denn die physikalischen Gesetze der Wärmeübertragung gelten das ganze Jahr über. Im Sommer wirkt eine fachgerechte Dämmung wie ein Hitzeschild: Sie verlangsamt den Wärmeeintrag in das Gebäude und sorgt dafür, dass Innenräume länger kühl bleiben.

Fakt: Die thermische Trägheit einer gedämmten Gebäudehülle führt dazu, dass Hitze nur sehr langsam ins Innere gelangt – und abends oft gar nicht mehr ankommt.

Dämmmaterialien verzögern den sogenannten Wärmeeintrag durch Transmission, also den Durchgang von Sonnenwärme durch Dach, Wand oder Fenster. Entscheidend ist dabei die sogenannte Phasenverschiebung – die Zeit, die Wärme braucht, um durch ein Bauteil zu dringen.

Beispiel:

Unzureichend gedämmtes Dach: Wärmeeintrag nach 2–3 Stunden

Gut gedämmtes Steildach (z. B. Holzfaser): Wärmeeintrag erst nach 10–12 Stunden

Das bedeutet: Bei gut gedämmten Häusern trifft die Hitze erst in den kühleren Nachtstunden auf die Innenräume – mit deutlich geringerer Wirkung.

Dach – die größte Schwachstelle im Sommer

Ein ungedämmtes Dach lässt an heißen Tagen bis zu 70 °C Oberflächentemperatur zu.

Besonders effektiv: Aufsparrendämmung mit Holzfaser, Mineralwolle oder Polyurethan.

Außenwände – Schutzschild rund ums Haus

Massivwände ohne Dämmung speichern und leiten Hitze.

Fassadendämmung (z. B. EPS, Mineralwolle oder Holzfaser) reduziert das.

Fenster – kritischer Punkt bei Südausrichtung

Sonnenschutzglas oder außenliegende Verschattungssysteme (z. B. Raffstores) sind essenziell.

Moderne Fensterrahmen mit thermischer Trennung helfen zusätzlich.

Nicht jeder Dämmstoff eignet sich gleich gut als Hitzeschutz. Neben der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) zählt vor allem die spezifische Wärmekapazität und Dichte des Materials.

Empfehlenswerte Materialien:

Dämmstoff

  • Holzfaser
  • Zellulose
  • Mineralwolle
  • Hanf, Flachs

Vorteil im Sommer

  • Sehr gute Speicherwirkung, ökologisch
  • Gute Dämmleistung, feuchtigkeitsregulierend
  • Klassisch, gut in Kombination mit Dampfbremsen
  • Nachhaltig, ideal für Altbausanierung

Tipp: Wer neben dem Wärmeschutz auch auf Nachhaltigkeit achten möchte, liegt mit Naturdämmstoffen genau richtig.

Auch die beste Dämmung ist kein Allheilmittel. Kombinationen mit passiven Kühlstrategien bringen den größten Effekt:

  • Nachts lüften, tagsüber Fenster schließen und verschatten
  • Außenliegender Sonnenschutz (z. B. Rollläden, Markisen)
  • Begrünte Dächer und Fassaden zur Temperaturregulierung
  • Lichtlenkung statt Verdunkelung (z. B. durch spezielle Jalousien)

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) fördert nicht nur Maßnahmen für den Winter, sondern auch sommerlichen Wärmeschutz – etwa:

  • Dachdämmung
  • Fassadendämmung
  • Fenster mit Sonnenschutzverglasung
  • außenliegende Verschattung

Förderhöhe: Bis zu 20 % Zuschuss, ggf. mit iSFP-Bonus.
Voraussetzung: Maßnahmen durch ein Fachunternehmen und Antrag vor Beginn der Arbeiten.

In Zeiten des Klimawandels reicht es nicht mehr aus, Häuser nur für kalte Winter fit zu machen. Der Schutz vor sommerlicher Überhitzung wird immer wichtiger – für Gesundheit, Wohnkomfort und Energieeffizienz. Eine gut geplante Dämmung schafft ein angenehmes Raumklima ohne Klimaanlage – nachhaltig, leise und kostengünstig.

Quellen und weiterführende Informationen

Veröffentlicht am 9. Juni 2025

4. Juni 2025Förderung für die Kellerdämmung: Energie sparen, Wohnkomfort steigern – und Schäden vorbeugen

Energie sparen, Wohnkomfort steigern – und Schäden vorbeugen

Der Keller hat einen maßgeblichen Einfluss auf die energetische Effizienz eines Gebäudes, wird jedoch bei Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben häufig übersehen. Dabei steckt gerade in der Dämmung von Kellerdecken, -wänden oder Bodenplatten ein erhebliches Potenzial, um den Energieverbrauch nachhaltig zu senken und gleichzeitig den Wohnkomfort spürbar zu steigern. Eine fachgerechte Kellerdämmung kann helfen, Wärmeverluste zu minimieren, das Raumklima im gesamten Haus zu verbessern und langfristig Heizkosten zu sparen. Darüber hinaus lässt sich die Umsetzung solcher Maßnahmen durch attraktive staatliche Förderprogramme finanziell gut unterstützen. Wenn im Zuge der Sanierung zusätzlich Aspekte wie Hochwasserschutz und bauliche Instandhaltung berücksichtigt werden, kann daraus ein ganzheitliches und zukunftssicheres Modernisierungskonzept entstehen, das sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich überzeugt.

Inhaltsverzeichnis:

Der Keller grenzt in vielen Gebäuden an beheizte Wohnbereiche. Fehlt hier eine ausreichende Dämmung, entweicht Wärme über die Kellerdecke, die Kellerwände oder sogar über den Fußboden zum Erdreich.

Auswirkungen ungedämmter Keller:

Hohe Energieverluste - vor allem über die Kellerdecke

Fußkälte in Erdgeschossräumen

Feuchteschäden, Schimmel und muffiger Geruch

Geringere Wohnqualität und Nutzbarkeit des Kellers

Je nach Bausubstanz und Baujahr lassen sich durch eine fachgerechte Kellerdämmung bis zu 10 % Heizenergie einsparen – und das bei vergleichsweise geringen Investitionen.

Die wichtigsten Zuschüsse kommen über die „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“, die vom BAFA verwaltet wird.

Förderfähige Maßnahmen:

Dämmung der Kellerdecke

Innendämmung oder Außendämmung der Kellerwände

Dämmung der Bodenplatte bei zugänglichem Keller

Förderhöhe:

Zuschuss auf förderfähige Kosten

iSFP-Bonus, wenn ein individueller Sanierungsfahrplan vorliegt

Beispiel:
Kosten für Kellerdeckendämmung: 8.000 €
Mit iSFP-Förderung (20 %): 1.600 € Zuschuss

Voraussetzungen:

Gebäude muss älter als 5 Jahre sein

Maßnahmen müssen durch Fachunternehmen erfolgen

Antrag vor Vorhabensbeginn stellen!

Kellerdeckendämmung (von unten)

  • Am kostengünstigsten
  • Ideal bei unbeheizten Kellern
  • Dämmplatten (z. B. Mineralwolle, PUR, EPS) unter die Decke kleben oder dübeln

Innendämmung von Kellerwänden

  • Bei schwer zugänglichen Außenbereichen
  • Geeignet für Nutz- oder Partykeller
  • Feuchteregulierende Systeme (z. B. Kalziumsilikatplatten) empfehlenswert

Außendämmung (Perimeterdämmung)

  • Höherer Aufwand, z. B. bei ohnehin geplanter Abdichtung oder Drainage
  • Ideal kombinierbar mit Hochwasserschutzmaßnahmen

Wer in Hochwasser- oder Starkregenregionen wohnt, sollte bei der Kellersanierung auch an baulichen Objektschutz denken. Förderfähig sind:

  • Wasserundurchlässige Dämmstoffe im Perimeterbereich
  • Rückstauklappen und Abwasserhebeanlagen
  • Abdichtungsmaßnahmen gemäß DIN 18533

Besonders sinnvoll: Die Kombination aus energetischer Sanierung (BEG EM) und Schutzmaßnahmen gegen Feuchteeintrag – beides kann parallel geplant und gefördert werden.

Ein typisches Einfamilienhaus mit ungedämmter Kellerdecke kann bis zu 350 kWh/m² Heizenergie pro Jahr verlieren. Eine Dämmung mit 12 cm Mineralwolle reduziert diesen Verlust auf unter 50 kWh/m² – also rund 80 % weniger.

Das bedeutet:

  • Weniger Heizkosten
  • Spürbar wärmere Böden im EG
  • Weniger Schimmelgefahr und Feuchtigkeit
  • Höherer Wohnkomfort im gesamten Haus

Kann ich die Dämmung selbst durchführen?

Nein. Für die Förderung ist zwingend ein Fachunternehmen erforderlich. Eigenleistungen sind nicht förderfähig.

Was ist ein iSFP und wie bekomme ich ihn?

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wird von einem zertifizierten Energieeffizienz-Experten erstellt. Er zeigt, wie du dein Haus Schritt für Schritt energetisch verbessern kannst – inkl. Bonus von +5 % Förderung.

Wie kombiniere ich Dämmung und Hochwasserschutz?

Wenn du deine Kelleraußenwände sanierst, kannst du gleichzeitig Dämmung und Abdichtung gegen drückendes Wasser oder Rückstau installieren – und teils doppelt fördern lassen, etwa über KfW-Programme für Hochwasserprävention oder ergänzende Landesförderungen.

Eine klug geplante Kellerdämmung lohnt sich gleich dreifach: Sie spart dauerhaft Heizkosten, verbessert den Wohnkomfort und beugt langfristig Schäden vor – vor allem, wenn Hochwasserschutz direkt integriert wird. Dank staatlicher Förderung sinkt die finanzielle Hürde spürbar – ideal für Hauseigentümer, die zukunftssicher sanieren möchten.


Quellen und weiterführende Informationen:

Veröffentlicht am 4. Juni 2025

19. Mai 2025Kann Deutschland die festgesetzten Klimaziele erreichen?

Eine aktuelle Analyse 2025

Deutschland hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 65 % gegenüber 1990 reduziert werden, bis 2045 soll vollständige Klimaneutralität erreicht sein. Die Frage, ob diese Ziele realistisch erreichbar sind, beschäftigt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen – gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Jahr 2025.

Inhaltsverzeichnis:

Die Energiewirtschaft bleibt weiterhin einer der Hoffnungsträger der deutschen Klimapolitik. Der Ausbau erneuerbarer Energien verläuft schneller als in den Vorjahren: Allein im ersten Quartal 2025 stammten 59 % des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Photovoltaik und Windkraft verzeichnen Rekordzubauten – unterstützt durch neue Förderprogramme und beschleunigte Genehmigungsverfahren.

Auch der Stromverbrauch ist dank effizienterer Technologien und veränderter Industrieprozesse leicht rückläufig, was den Druck auf den Ausbau fossiler Reservekraftwerke verringert.

Gebäude, Verkehr und Industrie hinken hinterher

Trotz der Fortschritte im Energiesektor bleiben andere Bereiche problematisch:

Gebäudesektor:

Viele Sanierungen und Heizungsmodernisierungen verzögern sich wegen hoher Baukosten und Fachkräftemangel. Auch die Wärmewende kommt langsamer voran als geplant.

Verkehrssektor:

Hier verfehlt Deutschland weiterhin die Zwischenziele. Zwar wächst der Anteil von E-Fahrzeugen (E-Autos machen 2025 etwa 20 % der Neuzulassungen aus), aber der Verkehrssektor bleibt eine Emissionsschleuder, insbesondere durch den Schwerlastverkehr und Flugreisen.

Industrie:

Besonders energieintensive Branchen wie Stahl und Chemie kämpfen mit der Transformation. Zwar gibt es Fortschritte bei Wasserstoffprojekten, doch die industrielle Nutzung klimaneutraler Technologien steckt noch in der Aufbauphase.

Anpassungen und neue Strategien

Die Bundesregierung hat im April 2025 ein Klimaschutz-Sofortprogramm verabschiedet, um Defizite in Gebäuden und Verkehr zu kompensieren. Dazu gehören:

Höhere Förderung für Gebäudesanierungen und Wärmepumpen.

Einführung einer CO₂-Maut auf Autobahnen für schwere Nutzfahrzeuge.

Stärkere Verpflichtungen für Industrieunternehmen zur Nutzung grüner Energie.

Zusätzlich wurde die sogenannte Klimaschutz-Transformationseinheit (KST) gegründet, um Maßnahmen schneller umzusetzen und Blockaden zu lösen.

Globale Entwicklungen beeinflussen Deutschlands Kurs

Deutschland agiert nicht isoliert. Faktoren wie die Energiepreise auf dem Weltmarkt, internationale Lieferkettenprobleme und geopolitische Unsicherheiten (z. B. Rohstoffengpässe) wirken sich direkt auf die Umsetzung nationaler Klimamaßnahmen aus. Ein starker europäischer Green Deal und internationale Kooperationen bleiben entscheidend für den Erfolg.

Ziel erreichbar, aber unter hohen Auflagen

Zusammengefasst lässt sich sagen:

Erreichbar:

Die deutschen Klimaziele sind prinzipiell erreichbar, insbesondere dank Fortschritten im Energiesektor und verstärkter politischer Maßnahmen.

Risiken:

Verzögerungen bei Gebäudesanierungen, im Verkehr und in der Industrie könnten die Zielerreichung gefährden.

Bedingung:

Es braucht konsequente politische Umsetzung, massive Investitionen, gesellschaftliche Akzeptanz und eine günstige internationale Entwicklung.

Deutschland steht an einem kritischen Punkt: Der Erfolg ist möglich, aber nicht garantiert. Jeder verlorene Monat bei der Umsetzung erschwert das Erreichen der Ziele erheblich.


Quellenübersicht:

Veröffentlicht am 19. Mai 2025

12. Mai 2025Wird die Energiebranche von der Regierung gut genug unterstützt?

Große Erwartungen an die Politik

Die Energiebranche spielt eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Klimaziele, der Sicherung der Versorgung und der Transformation der Wirtschaft. Damit der Wandel gelingt, ist staatliche Unterstützung essenziell – sowohl finanziell als auch regulatorisch. Aber wird die Energiebranche in Deutschland 2025 wirklich gut genug gefördert? Und wo liegen noch Defizite? Eine objektive Analyse auf Basis aktueller Zahlen und Entwicklungen.

Inhaltsverzeichnis:

Die Bundesregierung stellt enorme Summen für die Transformation des Energiesektors bereit:

Für den Zeitraum 2024 bis 2028 sind laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) über 211 Mrd. € für Klima- und Transformationsprojekte eingeplant.

Davon fließen:

ca. 56 Mrd. € in den Ausbau erneuerbarer Energien

30 Mrd. € in die Förderung von Wasserstofftechnologien

25 Mrd. € in die energetische Gebäudesanierung

Zusätzlich existieren spezifische Programme wie:

  • Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG)
  • Programme zur Beschleunigung von Netzausbau und Speichertechnologien
  • Wasserstoffstrategie Deutschland

Die finanzielle Unterstützung ist auf hohem Niveau. Problematisch bleibt jedoch die Komplexität vieler Antragsverfahren, die insbesondere kleinere Unternehmen abschreckt.

Ein immer wieder genanntes Problem ist die überbordende Bürokratie:

Der durchschnittliche Genehmigungsprozess für ein Windrad dauert in Deutschland derzeit 4,5 Jahre.

Der Ausbau von Stromnetzen verzögert sich regelmäßig – teils durch lokale Widerstände, teils durch lange Planfeststellungsverfahren.

Um dem entgegenzuwirken, wurde 2024 das „Planungsbeschleunigungsgesetz“ verabschiedet. Erste Erfolge sind sichtbar: Bei Photovoltaikanlagen auf Gewerbedächern haben sich die Genehmigungszeiten bereits um 30 % verkürzt.

Die Regierung hat erkannt, dass Finanzierung allein nicht reicht – Prozesse werden entschlackt, aber es bleibt ein erheblicher Nachholbedarf.

Seit 2022 existieren staatliche Instrumente zur Begrenzung von Energiepreisen (z. B. Strom- und Gaspreisbremsen). Diese Maßnahmen sollten die Energiebranche stabilisieren und Verbraucher entlasten.

Aktuelle Bewertung 2025:

Laut Bundesnetzagentur haben Preisbremsen 2023/2024 zu einer Verhinderung massiver Insolvenzen bei Energieversorgern beigetragen.

Gleichzeitig kritisieren einige Anbieter, dass die Marktsignale verzerrt werden, was Investitionen in neue Technologien hemmen könnte.

Kurzfristig waren Preisbremsen erfolgreich. Langfristig ist aber eine Rückkehr zu marktbasierten Preisen notwendig, um Innovationen zu fördern.

Die Bundesregierung hat Wasserstoff als „Schlüsseltechnologie der Energiewende“ ausgerufen und unterstützt den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft mit Milliardenbeträgen.

Aktuelle Lage:

  • Bis 2025 wurden über 62 Wasserstoffprojekte in Deutschland gefördert, unter anderem durch die Initiative „IPCEI Wasserstoff“.
  • Gleichzeitig beklagen Branchenverbände, dass der notwendige Aufbau der Transportinfrastruktur (Pipeline-Netz) zu langsam vorankommt.

Deutschland investiert stark, aber ein schnellerer Aufbau der Infrastruktur ist entscheidend, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Objektiv betrachtet, unterstützt die Bundesregierung die Energiebranche 2025 in finanzieller und regulatorischer Hinsicht stärker als je zuvor. Dennoch bestehen erhebliche Herausforderungen:

Stärken

Hohe Fördervolumina

Entbürokratisierungsansätze

Innovationsförderung (Wasserstoff, Speicher)

Absicherung gegen Preisschocks

Schwächen

Komplizierte Antragsverfahren

Nach wie vor lange Genehmigungszeiten

Verzögerungen beim Netzausbau

Gefahr der Marktverzerrung

Die Energiebranche erhält umfangreiche Unterstützung, die Basis für Erfolg legt. Dennoch müssen Bürokratieabbau, Marktorientierung und Infrastrukturmaßnahmen weiter entschlossen vorangetrieben werden, damit Deutschland seine Klimaziele und seine Energiewendeziele auch tatsächlich erreichen kann.


Quellenübersicht:

  • BMWK – Energiepolitik Deutschlands
  • Bundesnetzagentur – Energiemarktbericht 2025
  • Bundesregierung – Windenergie-Beschleunigung
  • BMBF – Nationale Wasserstoffstrategie
  • BDEW – Stellungnahme zur Energiebranche 2025

Veröffentlicht am 12. Mai 2025

5. Mai 2025Zuschüsse für neue Maschinen in Betrieben und Industrie

Investitionen in die Zukunft

Gerade in Zeiten steigender Energiepreise und schärferer Klimaziele sind Unternehmen mehr denn je auf moderne, effiziente Maschinen angewiesen. Doch neue Technologien und Anlagen sind teuer – deshalb unterstützen Bund, Länder und die EU Betriebe und die Industrie mit verschiedenen Zuschüssen. 2025 bietet eine breite Förderlandschaft, aber auch neue Anforderungen. In diesem Artikel erfährst du, welche Programme aktuell verfügbar sind und worauf Unternehmen achten sollten.

Inhaltsverzeichnis:

Die Modernisierung von Maschinenparks dient gleich mehreren wichtigen politischen Zielen:

Klimaschutz:

Neue Maschinen verbrauchen weniger Energie und reduzieren Emissionen.

Wettbewerbsfähigkeit:

Unternehmen können ihre Produktivität steigern und sich international besser positionieren.

Strukturwandel:

Besonders Mittelstand und Industrie sollen durch Transformation unterstützt werden, um Arbeitsplätze zu sichern.

Die Bundesregierung verfolgt diese Ziele unter anderem mit dem Klima- und Transformationsfonds (KTF), aus dem viele Zuschüsse finanziert werden.

Hier die wichtigsten Programme für Unternehmen:

1. Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) Fördergegenstand:

Ersatz und Modernisierung von Produktionsanlagen, insbesondere energieintensive Maschinen.

Förderhöhe:

  • Zuschüsse bis zu 45 % der Investitionskosten für kleine Unternehmen,
  • bis 35 % für mittlere und
  • bis 25 % für große Unternehmen.

Anforderung: Nachweis einer erheblichen Energieeinsparung von mindestens 20 % durch die neue Maschine.

2. Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU Fördergegenstand:

Maschinen mit digitaler Steuerung, Automatisierungstechnik und Industrie 4.0-Anwendungen.

Förderhöhe:

  • Bis zu 50.000 € Zuschuss pro Unternehmen.

Anforderung: Digitalisierung muss wesentlicher Bestandteil der Investition sein.

3. Dekarbonisierung in der Industrie (DiI-Programm) Fördergegenstand:

 Investitionen in neue Produktionsverfahren und Maschinen, die fossile Brennstoffe ersetzen oder CO₂-Emissionen deutlich verringern.

Förderhöhe:

  • Bis zu 60 % der Investitionskosten, abhängig von Unternehmensgröße und Emissionsreduktion.

Zielgruppe: Vor allem Stahl-, Chemie-, Zementindustrie, aber auch verarbeitendes Gewerbe.

Auch die EU fördert über Programme wie Horizon Europe oder InvestEU die Anschaffung neuer Maschinen – insbesondere, wenn Innovation, Digitalisierung oder Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.

  • Horizon Europe: Zuschüsse für forschungs- und entwicklungsnahe Maschinenprojekte.

  • InvestEU: Garantien und Zuschüsse für nachhaltige Industrieinvestitionen.

Die Förderlandschaft 2025 bietet enorme Chancen für Unternehmen, die in neue Maschinen und Technologien investieren möchten:

Vorteil

Hohe Zuschüsse möglich (bis 60 %)

Breites Spektrum förderfähiger Technologien

Unterstützung für Digitalisierung und Klimaschutz

Herausforderung

 Aufwendige Antrags- und Nachweisverfahren

Begrenzte Mittel – schneller Antrag nötig

Anforderungen an Energieeinsparung oder CO₂-Reduktion

Wer sich gut vorbereitet und rechtzeitig handelt, kann mit staatlicher Unterstützung seine Wettbewerbsfähigkeit deutlich steigern und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Und bei den Herausforderungen helfen kompetente und zertifizierte Energieberater dann weiter. 


Quellenübersicht:

  • BMWK – Klima- und Transformationsfonds (KTF)
  • BAFA – Energieeffizienz in der Wirtschaft (EEW)
  • BMWK – Digital Jetzt – Förderprogramm
  • BMWK – Dekarbonisierung der Industrie
  • EU-Kommission – Horizon Europe und InvestEU

Veröffentlicht am 5. Mai 2025

28. April 2025Ist der E-Auto-Hype vorbei?

Eine aktuelle Bestandsaufnahme 2025

Von der Boomphase zur Normalisierung?

In den letzten Jahren galten Elektroautos (E-Autos) als Hoffnungsträger der Verkehrswende. Hohe Zulassungszahlen, üppige staatliche Förderungen und eine intensive mediale Präsenz prägten die Wahrnehmung. Doch 2025 scheint sich das Bild zu wandeln: Rückläufige Neuzulassungen, steigende Preise und Unsicherheiten bei Infrastruktur und Förderung werfen die Frage auf: Ist der E-Auto-Hype in Deutschland vorbei oder erleben wir lediglich eine Phase der Konsolidierung?

Inhaltsverzeichnis:

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist der Anteil reiner Elektroautos an den Neuzulassungen in Deutschland im ersten Quartal 2025 auf 17,8 % gesunken – ein Rückgang gegenüber den über 22 % im gleichen Zeitraum 2024. Besonders auffällig ist der starke Einbruch im Privatkundensegment, wo die Nachfrage um über 30 % zurückging.

Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Wegfall der staatlichen Innovationsprämie:

Seit Anfang 2024 sind viele Förderprogramme ausgelaufen oder stark reduziert worden.

Höhere Preise:

Hersteller haben ihre Verkaufspreise teilweise deutlich angehoben, um gestiegene Produktionskosten abzufangen.

Zinserhöhungen:

Teurere Autofinanzierungen durch gestiegene Leitzinsen machen Leasing und Kauf weniger attraktiv.

Trotz vieler politischer Initiativen bleibt die Ladeinfrastruktur in Deutschland eine große Herausforderung. Zwar gibt es laut Bundesnetzagentur mittlerweile über 100.000 öffentliche Ladepunkte, doch Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit lassen vielerorts zu wünschen übrig.

Gerade in ländlichen Regionen klagen Verbraucher über:

Fehlende Schnellladepunkte

Lange Ladezeiten

Unzuverlässige Ladestationen

(technische Defekte, Abrechnungsschwierigkeiten)

Hinzu kommt die weiterhin komplizierte Tarifstruktur, die für viele Nutzer intransparent ist und eine breite Akzeptanz erschwert.

Technologisch machen E-Autos enorme Fortschritte: Reichweiten von über 600 km sind keine Seltenheit mehr, und neue Batterietypen wie Feststoffakkus versprechen weitere Verbesserungen.

Doch der Innovationsschub bringt auch Herausforderungen:

Kosten:

Neue Technologien verteuern Fahrzeuge zunächst, bevor sie durch Skaleneffekte günstiger werden.

Nachhaltigkeit:

Die Diskussion um die ökologische Bilanz der Batterieproduktion, Rohstoffabbau und Recyclingfähigkeit wird lauter.

Viele Verbraucher warten ab, bis die nächste Generation von E-Autos verfügbar und günstiger ist – was die aktuellen Verkaufszahlen zusätzlich bremst.

Interessant ist, dass der Rückgang nicht alle Hersteller gleichermaßen betrifft:

Premiumanbieter wie Tesla, BMW und Mercedes behaupten sich vergleichsweise stabil im oberen Preissegment.

Mittelklassemodelle wie der VW ID.4 oder Renault Mégane E-Tech verzeichnen stärkere Absatzrückgänge.

Chinesische Hersteller wie BYD und Nio setzen zunehmend auf günstige Modelle, die langsam Marktanteile gewinnen.

Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass sich der Markt differenziert: Während preissensible Kundschaft auf Alternativen ausweicht oder abwartet, bleiben loyale Käufergruppen erhalten.

Der „Hype“ im Sinne eines explosionsartigen Wachstums scheint tatsächlich vorbei zu sein. Deutschland tritt 2025 in eine neue Phase ein:

Marktnormalisierung:

E-Autos sind kein Lifestyle-Produkt mehr, sondern werden als reguläre Alternative wahrgenommen.

Selektion:

Verbraucher sind kritischer geworden, prüfen Preis-Leistung und Infrastruktur genauer.

Strategische Herausforderungen:

Politik und Industrie müssen neue Kaufanreize setzen, insbesondere durch günstige Einstiegsmodelle und bessere Ladebedingungen.

Der Wandel ist nicht das Ende des E-Autos, sondern ein notwendiger Reifeprozess. Die Elektromobilität bleibt zentral für die Verkehrswende – aber sie muss bezahlbarer, zuverlässiger und nachhaltiger werden, um breite Akzeptanz zu erreichen.



Quellenübersicht:

  • Kraftfahrt-Bundesamt – Neuzulassungen 2025
  • BMWK – Elektromobilitätsförderung
  • Bundesnetzagentur – Ladeinfrastrukturbericht
  • Umweltbundesamt – Nachhaltigkeit der Elektromobilität
  • Handelsblatt – Chinesische E-Auto Hersteller in Europa

Veröffentlicht am 28. April 2025

14. April 2025Renovierung? Sanierung? Individueller Sanierungsfahrplan!

Viele Hausbesitzer stehen vor der Frage: Renovierung oder Sanierung? Während eine Renovierung oft aus ästhetischen Gründen erfolgt, geht es bei einer Sanierung darum, die Bausubstanz zu erhalten und energetisch zu optimieren. Doch wo fängt man an? Welche Maßnahmen sind sinnvoll und welche Fördermittel können genutzt werden? Hier kommt der Individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ins Spiel – ein Werkzeug, das Hauseigentümern hilft, ihre Sanierung effizient, nachhaltig und förderfähig zu gestalten. In diesem Artikel erklären wir, was ein iSFP ist, welche Vorteile er bietet und wie er mit einem Energieberater erstellt wird.

Inhaltsverzeichnis:

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein maßgeschneidertes Konzept für die energetische Modernisierung eines Wohngebäudes. Er zeigt auf, welche Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind, in welcher Reihenfolge sie durchgeführt werden sollten und welche Fördermittel und Zuschüsse in Anspruch genommen werden können. Entwickelt wurde der iSFP im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und ist eine Voraussetzung für viele Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Die Vorteile eines individuellen Sanierungsfahrplans

Maßgeschneiderte Lösungen

Der iSFP berücksichtigt die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes und zeigt die besten Sanierungsschritte auf.

Schritt-für-Schritt-Planung

Eigentümer erhalten eine klare Zeitschiene, wann welche Maßnahme sinnvoll ist.

Höhere Förderungen

Wer einen iSFP nutzt, erhält oft zusätzliche Zuschüsse bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Transparenz über Kosten und Nutzen

Der Plan zeigt die erwarteten Investitionen und die langfristigen Energiekosteneinsparungen.

Wertsteigerung der Immobilie

Eine energetische Sanierung verbessert nicht nur die Wohnqualität, sondern steigert auch den Marktwert des Gebäudes.

Der individuelle Sanierungsfahrplan kann verschiedene Maßnahmen umfassen, darunter:

Dämmung von Dach, Fassade und Keller

Austausch alter Fenster und Türen

Optimierung oder Erneuerung der Heizungsanlage

Einsatz erneuerbarer Energien (z. B. Solarthermie, Wärmepumpe)

Installation moderner Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung

Jede Maßnahme wird mit einer Kosten-Nutzen-Analyse versehen, sodass Hausbesitzer genau wissen, welche Investitionen sich langfristig lohnen.

Ein qualifizierter Energieberater ist erforderlich, um den iSFP zu erstellen. Dieser analysiert das Gebäude vor Ort, bewertet den Energieverbrauch und entwickelt anschließend einen detaillierten Sanierungsfahrplan. Besonders wichtig: Die Kosten für die Erstellung des iSFP werden, Stand jetzt, durch das BAFA mit bis zu 50 % gefördert.

Die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans kann sich finanziell lohnen, denn er öffnet die Tür zu weiteren Fördermitteln und Zuschüssen. Wer Sanierungsmaßnahmen auf Basis eines iSFP umsetzt, kann zusätzlich 5 % mehr Förderung über die BEG-Programme erhalten.

Wichtige Programme, die mit einem iSFP kombiniert werden können:

  • KfW-Kredite für energetische Sanierungen
  • BAFA-Zuschüsse für Einzelmaßnahmen (z. B. Heizungsaustausch)
  • Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Sanierungskosten

Ein individueller Sanierungsfahrplan ist der Schlüssel zu einer gut geplanten und finanziell optimierten Gebäudesanierung. Er hilft Hauseigentümern, Schritt für Schritt die richtigen Entscheidungen zu treffen, Kosten zu sparen und attraktive Fördermittel zu nutzen. Mit der Unterstützung eines Energieberaters lässt sich der iSFP professionell erstellen und gewinnbringend umsetzen. Wer sein Haus sanieren möchte, sollte daher nicht auf diesen wertvollen Leitfaden verzichten!

Veröffentlicht am 14. April 2025

7. April 2025Energieberater als Schlüsselpartner für Hausverwaltungen

Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Energieberater bietet Hausverwaltungen und Immobilienverwaltungen eine Vielzahl von Vorteilen. Von der Sicherstellung der gesetzlichen Konformität über die Reduzierung der Betriebskosten bis hin zur langfristigen Wertsteigerung von Immobilien – die Expertise eines Energieberaters zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus.

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz immer wichtiger werden, ist es für Immobilienverwaltungen essenziell, sich mit den richtigen Experten zu vernetzen. Wer heute auf einen kompetenten Energieberater setzt, stellt die Weichen für eine wirtschaftlich erfolgreiche und zukunftssichere Immobilienbewirtschaftung.

Inhaltsverzeichnis:

In Zeiten steigender Energiepreise, verschärfter gesetzlicher Anforderungen und zunehmender Nachhaltigkeitsanforderungen stehen Hausverwaltungen und Immobilienverwaltungen vor großen Herausforderungen. Die effiziente Bewirtschaftung von Gebäuden ist nicht mehr nur eine Frage des Komforts, sondern auch eine wirtschaftliche und ökologische Notwendigkeit. Ein professioneller und kompetenter Energieberater kann in diesem Kontext eine entscheidende Rolle spielen. Doch warum genau sollten Hausverwaltungen auf die Expertise eines Energieberaters setzen?

Die Gesetzgebung rund um Energieeffizienz und Klimaschutz wird stetig verschärft. Ob Gebäudeenergiegesetz (GEG), individuelle Sanierungsfahrpläne (iSFP) oder neue EU-Richtlinien – es ist für Hausverwaltungen und Immobilienverwaltungen nahezu unmöglich, den Überblick zu behalten. Ein Energieberater ist auf diese Themen spezialisiert und stellt sicher, dass sämtliche gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche staatliche Förderprogramme zur energetischen Sanierung, die Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften finanziell entlasten können. Ein erfahrener Energieberater kennt sich mit diesen Fördermöglichkeiten aus und kann gezielt Empfehlungen geben, um maximale Zuschüsse und steuerliche Vorteile zu sichern.

Ein professioneller Energieberater hilft dabei, den Energieverbrauch eines Gebäudes systematisch zu analysieren und Einsparpotenziale aufzudecken. Durch gezielte Maßnahmen – sei es durch Dämmung, den Austausch ineffizienter Heizsysteme und Fenster oder den Einsatz erneuerbarer Energien – können die Betriebskosten für Mieter und Eigentümer nachhaltig gesenkt werden.

Ein gutes Energiemanagement reduziert nicht nur die Heizkosten, sondern kann langfristig auch den Wert einer Immobilie steigern. Schließlich werden energieeffiziente Gebäude in Zukunft eine immer größere Rolle auf dem Immobilienmarkt spielen.

Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern ein entscheidender Faktor für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Immobilie. Immobilienverwaltungen, die auf nachhaltige Gebäudekonzepte setzen, positionieren sich nicht nur als verantwortungsbewusste Akteure, sondern profitieren auch von einem positiven Image.

Ein Energieberater kann dazu beitragen, eine nachhaltige Strategie für Immobilienbestände zu entwickeln – sei es durch den Einsatz erneuerbarer Energien, die Optimierung von Heiz- und Kühlsystemen oder die Implementierung smarter Gebäudetechnik. Dies macht die Immobilie langfristig attraktiver für Investoren, Mieter und Käufer.

Jede Immobilie ist einzigartig und benötigt eine individuell angepasste Strategie zur Verbesserung der Energieeffizienz. Ein kompetenter Energieberater bringt nicht nur technisches Wissen mit, sondern erstellt auch maßgeschneiderte Konzepte für einzelne Gebäude oder ganze Wohnanlagen.

Dies umfasst unter anderem:

Energieaudits zur Analyse des aktuellen Verbrauchs

Beratung zu möglichen Sanierungsmaßnahmen

Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Technologien und Materialien

Begleitung bei der Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen

Durch diese maßgeschneiderte Beratung erhalten Hausverwaltungen genau die Lösungen, die optimal auf ihre Immobilien zugeschnitten sind.

Fehlentscheidungen im Bereich der energetischen Sanierung können teuer werden. Ohne fundiertes Fachwissen kann es passieren, dass Maßnahmen ergriffen werden, die sich später als unwirtschaftlich oder ineffektiv herausstellen. Ein erfahrener Energieberater hilft, solche Fehler zu vermeiden, indem er eine fundierte Analyse und eine objektive Einschätzung der besten Maßnahmen bietet.

Darüber hinaus sorgt er für eine fachgerechte Umsetzung und überwacht die Qualität der durchgeführten Arbeiten – ein wichtiger Aspekt, um langfristig von den Investitionen zu profitieren.

Veröffentlicht am 7. April 2025

31. März 2025Heizungskosten – kleine Betriebe, große Energiekosten

Bäckereien, Metzgereien oder Schneidereien – sie alle haben eines gemeinsam: hohe Strom- und Gaskosten. Gerade im Jahr 2025 kämpfen viele dieser kleinen Betriebe mit drastisch gestiegenen Energiepreisen und geraten zunehmend in Existenzängste. Doch es gibt Wege, um die Belastung zu reduzieren und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Ein zentraler Hebel ist die richtige Einkaufsstrategie für Strom und Gas sowie die Unterstützung durch einen kompetenten Energieberater.

Inhaltsverzeichnis:

Kleine Betriebe haben oft einen hohen Energieverbrauch, der sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt. Gerade in Bäckereien laufen Öfen über viele Stunden hinweg und verbrauchen dabei große Mengen an Energie, was sich erheblich auf die monatlichen Kosten auswirkt. Neben der Backstube benötigen auch Kühltheken, Rührmaschinen und Beleuchtung eine konstante Energieversorgung. Ähnlich verhält es sich in Metzgereien, wo leistungsstarke Kühlhäuser, Schneidemaschinen und Kochkessel eine durchgehende Strom- und Gasversorgung erfordern. Ohne eine gezielte Optimierung dieser Prozesse entstehen hier immense Kosten, die die Rentabilität des Betriebs gefährden können.

Auch Schneidereien sind auf energieintensive Maschinen angewiesen, von Nähmaschinen über Dampfbügeleisen bis hin zu computergestützten Schneideanlagen. Besonders problematisch ist, dass viele dieser Geräte oft im Dauerbetrieb laufen, was zu einer hohen Grundlast im Energieverbrauch führt. Gleichzeitig fehlt es vielen Unternehmen an Zeit und Fachwissen, um sich mit komplexen Energieverträgen, Einsparpotenzialen oder alternativen Energiequellen auseinanderzusetzen. So werden viele kleine Betriebe von überteuerten Tarifen und unnötig hohen Fixkosten belastet, ohne es zu bemerken.

Mit den steigenden Energiepreisen haben viele kleine Betriebe große Schwierigkeiten, wettbewerbsfähig zu bleiben. Hohe Gas- und Stromkosten belasten nicht nur die Gewinnmargen, sondern bedrohen in vielen Fällen sogar die Existenz der Unternehmen. Viele Geschäftsinhaber stehen vor der Entscheidung, entweder die Preise für ihre Produkte drastisch zu erhöhen oder Einsparmaßnahmen zu finden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein oft übersehener Aspekt ist die Wahl des richtigen Energieversorgers und Tarifmodells. Viele kleine Betriebe zahlen überhöhte Preise, weil sie standardisierte Verträge nutzen, die nicht auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ein gezielter Wechsel zu einem besseren Anbieter oder ein individuell ausgehandelter Vertrag kann erhebliche Kosteneinsparungen bringen.

Tipps zur Optimierung:

Vergleich von Tarifen:

Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Verträge kann Kosten reduzieren.

Flexible Tarifmodelle nutzen:

 Individuell angepasste Tarife helfen, zu den günstigsten Zeiten Energie zu beziehen.

Energiebündelung:

Zusammenschlüsse mehrerer Betriebe für bessere Konditionen bei Strom- und Gaseinkauf.

Ein erfahrener Energieberater kann kleinen Betrieben helfen, ihre Energiekosten nachhaltig zu senken. Durch eine detaillierte Analyse des Verbrauchs und gezielte Empfehlungen lassen sich enorme Einsparpotenziale aufdecken.

Zunächst wird der Energieberater den Energieverbrauch des Betriebs genau untersuchen. Dazu gehören die Analyse von Lastprofilen, der Einsatz von Messtechnik zur Identifikation von Verbrauchsspitzen und die Bewertung der Effizienz einzelner Maschinen und Geräte. Anhand dieser Daten kann er Maßnahmen zur Optimierung vorschlagen, wie etwa den Einsatz effizienterer Geräte, die Anpassung von Produktionszeiten oder die Nutzung alternativer Energiequellen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verhandlung mit den Energieversorgern. Viele kleine Betriebe sind sich nicht bewusst, dass sie oft schlechtere Konditionen erhalten als größere Unternehmen. Ein erfahrener Energieberater kennt die Marktmechanismen und kann für den Betrieb bessere Tarife aushandeln, die zu deutlichen Kosteneinsparungen führen. Er übernimmt auch die Prüfung von Rechnungen, um versteckte Kosten und überhöhte Abgaben zu identifizieren.

Darüber hinaus kann ein Energieberater dabei helfen, Fördermöglichkeiten zu nutzen. Im Jahr 2025 gibt es zahlreiche Programme zur Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bezug auf Energieeffizienzmaßnahmen. Ein kompetenter Berater weiß genau, welche Fördermittel in Anspruch genommen werden können und unterstützt bei der Antragstellung.

Durch diese Maßnahmen kann ein Energieberater nicht nur kurzfristige Einsparungen ermöglichen, sondern auch langfristig dazu beitragen, dass der Betrieb energieeffizienter und wirtschaftlicher arbeitet.

Viele kleine Betriebe haben durch die Zusammenarbeit mit Energieberatern bereits erhebliche Einsparungen erzielt. Eine Bäckerei in Bayern konnte ihre Stromkosten um 25 % senken, indem sie ihren Tarif an den tatsächlichen Verbrauch anpasste. Eine Metzgerei in NRW reduzierte ihre Gaskosten um 20 %, indem sie auf einen flexibleren Anbieter wechselte. Solche Maßnahmen können den Unterschied zwischen wirtschaftlicher Stabilität und existenzieller Bedrohung ausmachen.

Für kleine Betriebe wie Bäckereien, Metzgereien und Schneidereien ist es wichtiger denn je, aktiv gegen steigende Energiekosten vorzugehen. Mit einer durchdachten Einkaufsstrategie und der Unterstützung eines kompetenten Energieberaters lassen sich erhebliche Einsparungen erzielen. Wer rechtzeitig handelt, kann seine Existenz sichern und gestärkt in die Zukunft blicken.

Veröffentlicht am 31. März 2025

24. März 2025BAFA und KfW: Die wichtigsten Förderinstitutionen und ihre Bedeutung für die Energieberatung

Wer sich mit Energieeffizienz, Klimaschutz und nachhaltigem Bauen oder Sanieren beschäftigt, stößt unweigerlich auf zwei zentrale Institutionen in Deutschland: das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese Organisationen spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen und unterstützen Privatpersonen, Unternehmen sowie Kommunen mit Zuschüssen, Fördermitteln und Krediten. Doch was genau sind das BAFA und die KfW, welche Programme bieten sie an, und wie können Energieberater bei der Antragstellung helfen? Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick.

Inhaltsverzeichnis:

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist eine Bundesbehörde, die unter anderem für die Vergabe von Zuschüssen für Energieeffizienzmaßnahmen verantwortlich ist. Im Bereich der Energieberatung und Fördermittel bietet das BAFA verschiedene Programme, um sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen finanziell bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen.

Zu den wichtigsten BAFA-Programmen im Bereich Energie gehören:

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Hier werden Energieberatungen, Einzelmaßnahmen wie der Austausch von Heizsystemen, die Sanierung von Bestandsgebäuden oder der Einsatz erneuerbarer Energien gefördert.

Energieberatung für Wohngebäude

Private Hausbesitzer können einen Zuschuss für eine professionelle Energieberatung durch einen zertifizierten Energieberater erhalten.

Energieaudit nach DIN EN 16247-1

Unternehmen, die gesetzlich zu einem Energieaudit verpflichtet sind, können hierfür eine Förderung erhalten.

Bundesförderung für Energieberatung im Mittelstand

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können eine Energieberatung bezuschussen lassen, um langfristige Einsparpotenziale zu identifizieren.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine staatliche Förderbank, die durch zinsgünstige Kredite und Zuschüsse Maßnahmen zur Energieeffizienz und Klimaschutz finanziert. Im Gegensatz zum BAFA, das überwiegend Zuschüsse vergibt, bietet die KfW vor allem Kredite mit Tilgungszuschüssen an.

Wichtige KfW-Förderprogramme für Energieeffizienz:

KfW-Energieeffizienzprogramme

Zinsgünstige Kredite für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen.

KfW-Förderung für Einzelmaßnahmen

Zuschüsse oder Kredite für Dämmmaßnahmen, Fensteraustausch oder Heizungsoptimierung.

KfW-Programm für Nichtwohngebäude

Unterstützung für Unternehmen, die ihre Büro- oder Gewerbegebäude energetisch sanieren wollen.

Viele der BAFA- und KfW-Förderprogramme setzen eine qualifizierte Energieberatung voraus. Hier kommt der Energieberater ins Spiel, der nicht nur eine detaillierte Analyse des Energieverbrauchs durchführt, sondern auch bei der Antragstellung für Fördermittel unterstützt.

Warum ist ein Energieberater wichtig?

1. Energieberatung als Voraussetzung für Fördermittel: Viele Förderprogramme verlangen ein Energieaudit oder eine professionelle Energieberatung, um die Förderfähigkeit nachzuweisen.

2. Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP): Der iSFP ist oft Voraussetzung für höhere Zuschüsse bei der Sanierung von Gebäuden.

3. Optimierung der Fördermittelkombination: Ein Energieberater weiß genau, welche BAFA- und KfW-Förderungen kombiniert werden können, um maximale finanzielle Unterstützung zu erhalten.

4. Technische Beratung und Wirtschaftlichkeitsberechnung: Durch eine professionelle Energieberatung lassen sich die besten Maßnahmen für Energieeinsparungen identifizieren und wirtschaftlich bewerten.

5. Hilfe bei der Antragsstellung: Ein Energieberater begleitet den gesamten Prozess und sorgt dafür, dass alle notwendigen Nachweise und Berechnungen für die Förderung korrekt eingereicht werden.

Ein Hausbesitzer möchte seine Immobilie energetisch sanieren und fragt sich, welche Zuschüsse und Fördermittel er nutzen kann. Ein Energieberater erstellt zunächst eine Analyse des Gebäudes und empfiehlt Maßnahmen wie Dachdämmung, Fenstertausch und eine neue Heizungsanlage.

Durch die Zusammenarbeit mit einem Energieberater können folgende Fördermittel genutzt werden:

  • BAFA-Zuschuss für die Energieberatung
  • KfW-Kredit für die Sanierung mit Tilgungszuschuss
  • BAFA-Förderung für die Heizungsmodernisierung

Durch diese Fördermittel lassen sich mehrere tausend Euro einsparen, während gleichzeitig der Energieverbrauch gesenkt wird.

Sowohl das BAFA als auch die KfW bieten umfangreiche Förderprogramme für energetische Maßnahmen an. Um jedoch von diesen Zuschüssen und Krediten zu profitieren, ist es ratsam, einen qualifizierten Energieberater hinzuzuziehen. Dieser sorgt nicht nur dafür, dass alle Anforderungen erfüllt sind, sondern maximiert auch die finanziellen Vorteile für Unternehmen und Privatpersonen.

Wer eine energetische Sanierung plant oder seine Energiekosten senken möchte, sollte sich frühzeitig mit einem Experten für Energieberatung in Verbindung setzen. So lassen sich nicht nur die besten Maßnahmen umsetzen, sondern auch attraktive Fördermittel und Zuschüsse nutzen, um die Kosten erheblich zu reduzieren.

Veröffentlicht am 24. März 2025

17. März 2025Strompreise in Deutschland: Ein umfassender Überblick für 2025

Die Entwicklung der Strompreise in Deutschland ist ein zentrales Thema für Haushalte und Unternehmen gleichermaßen. Im Jahr 2025 zeigen sich sowohl positive als auch herausfordernde Aspekte. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die aktuellen Strompreise, die historische Entwicklung, die Zusammensetzung der Stromkosten und beantworten häufig gestellte Fragen. Zudem erläutern wir, wie Energieberatung und Förderungen 2025 dabei helfen können, Energiekosten zu optimieren.

Industrie

Inhaltsverzeichnis:

Seit 2000 sind die Strompreise für Privathaushalte in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2023 erreichte der durchschnittliche Strompreis 46,91 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh), was einer Steigerung von 37 % gegenüber 2000 entspricht. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus höheren Beschaffungskosten und gestiegenen Netzentgelten.

Die Frage, ob die Strompreise zu hoch sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Im Jahr 2024 sanken die durchschnittlichen Strompreise für Haushalte um 11 % auf 40,92 ct/kWh. Dieser Rückgang ist auf gesunkene Beschaffungskosten und eine Reduzierung staatlicher Abgaben zurückzuführen. Dennoch liegen die Preise weiterhin über dem Niveau von 2021, was für viele Haushalte eine finanzielle Belastung darstellt. Schreibt uns auch gerne eure Meinung zu der Frage.

Der Strompreis setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:

Beschaffung und Vertrieb:

Netzentgelte:

Sie decken die Kosten für den Transport des Stroms und machen rund 29 % des Gesamtpreises aus. Im Jahr 2024 lagen die Netzentgelte bei durchschnittlich 11,53 ct/kWh.

Steuern, Abgaben und Umlagen:

Dieser Bereich umfasst etwa 29 % des Strompreises. Im Jahr 2024 betrugen diese Kosten 11,82 ct/kWh.

Im Jahr 2025 profitieren viele Haushalte von sinkenden Strompreisen. Mehrere Netzbetreiber haben ihre Netzentgelte reduziert, was zu einer durchschnittlichen Senkung der Strompreise um etwa 10 % führt. Für einen typischen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh bedeutet dies eine Ersparnis von rund 189 Euro pro Jahr.
Im Februar 2025 zeigt sich jedoch die Strompreissituation in Deutschland differenziert. Während einige Regionen von sinkenden Preisen profitieren, sehen sich andere mit steigenden Kosten konfrontiert. Diese Entwicklung ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter regionale Unterschiede, staatliche Maßnahmen und Marktbedingungen.

Seit dem 1. Januar 2025 gilt eine neue Regelung der Bundesnetzagentur, die die Kosten für den Netzausbau gerechter auf alle Stromverbraucher verteilt. Zuvor trugen insbesondere Regionen mit hohem Ausbau erneuerbarer Energien, wie der Norden und Osten Deutschlands, höhere Netzentgelte. Durch die Neuregelung profitieren nun etwa zehn Millionen Haushalte in ländlichen Gebieten von niedrigeren Strompreisen. Beispielsweise hat die Schleswig-Holstein Netz die Entgelte um 27 % gesenkt, während die E.DIS Netz in Brandenburg eine Reduktion von 20 % vorgenommen hat. Im Gegensatz dazu mussten einige Netzbetreiber in anderen Regionen die Entgelte leicht anheben. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die finanziellen Lasten des Netzausbaus fairer zu verteilen und somit regionale Ungleichheiten zu reduzieren.

Trotz dieser positiven Entwicklungen in bestimmten Regionen bleibt die allgemeine Strompreisentwicklung volatil. Im Januar 2025 erreichten die Spotmarktpreise mit durchschnittlich 114,14 Euro pro Megawattstunde den höchsten Stand seit Februar 2023. Ursachen hierfür sind unter anderem eine unterdurchschnittliche Windstromerzeugung und erhöhte Gaspreise. Prognosen deuten darauf hin, dass die Strompreise im Laufe des Jahres 2025 weiter steigen könnten, insbesondere aufgrund steigender Netzentgelte und CO₂-Abgaben. Verbraucher sollten daher ihre Stromverträge regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls zu günstigeren Anbietern wechseln.

Angesichts der dynamischen Strompreisentwicklung ist es für Verbraucher ratsam, eine professionelle Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Energieberater können individuelle Einsparpotenziale identifizieren und maßgeschneiderte Strategien zur Reduzierung des Energieverbrauchs entwickeln. Zudem stehen im Jahr 2025 verschiedene staatliche Förderprogramme zur Verfügung, die Investitionen in energieeffiziente Technologien unterstützen. Diese Förderungen können dabei helfen, die initialen Investitionskosten zu senken und langfristig von niedrigeren Energiekosten zu profitieren.

Die Strompreise in Deutschland haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Während die Preise 2023 einen Höchststand erreichten, zeigen die Entwicklungen in 2024 und 2025 eine positive Tendenz mit sinkenden Preisen. Durch proaktive Maßnahmen wie Anbieterwechsel, Nutzung von Smart Metern und Inanspruchnahme von Energieberatungen können Verbraucher ihre Stromkosten weiter optimieren. Die aktuellen Förderungen 2025 bieten zusätzliche Möglichkeiten, in Energieeffizienz zu investieren und von finanziellen Entlastungen zu profitieren.

Veröffentlicht am 17. März 2025

10. März 2025Der Individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP): Ein Leitfaden für Hausbesitzer

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein wertvolles Instrument für Eigentümer von Wohngebäuden, die ihre Immobilie energetisch optimieren möchten. Er bietet eine detaillierte Analyse des aktuellen energetischen Zustands und zeigt maßgeschneiderte Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz auf. Der Fokus liegt auf der Identifizierung wirtschaftlich sinnvoller und energieeffizienter Maßnahmen, die in einem individuellen Sanierungsfahrplan zusammengefasst werden. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken, Energiekosten nachhaltig zu reduzieren und die CO2-Emissionen durch optimale Energieberatung zu minimieren.

Inhaltsverzeichnis:

Die Erstellung eines iSFP ist freiwillig und nicht gesetzlich vorgeschrieben. Er dient als Empfehlung und Entscheidungshilfe für energetische Sanierungsmaßnahmen. Die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen liegt im Ermessen des Eigentümers. Allerdings können bestimmte gesetzliche Anforderungen, wie die Einhaltung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), unabhängig vom iSFP verpflichtend sein.

Ein iSFP ist besonders sinnvoll, wenn Eigentümer eine schrittweise energetische Sanierung planen. Er ermöglicht eine strukturierte Planung über einen längeren Zeitraum und hilft, finanzielle Mittel effizient einzusetzen. Zudem kann der iSFP bei der Beantragung von Fördermitteln vorteilhaft sein, da einige Programme einen solchen Plan voraussetzen oder zusätzliche Boni gewähren.

Der individuelle Sanierungsfahrplan ist ein strategisches Dokument, das den energetischen Ist-Zustand eines Gebäudes analysiert und darauf basierend maßgeschneiderte Sanierungsmaßnahmen empfiehlt. Er berücksichtigt dabei die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes und die Ziele des Eigentümers. Der iSFP dient als Fahrplan für eine schrittweise Umsetzung der Maßnahmen, um die Energieeffizienz zu steigern und langfristig Kosten zu sparen. Bei Green Aktiv ist der iSFP als umfassender Bericht erhältlich, der detailliert und präzise aufzeigt, welche Maßnahmen zur energetischen Sanierung umgesetzt werden sollten.

Ein individueller Sanierungsfahrplan wird von qualifizierten Energieberatern erstellt, die in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes gelistet sind. Diese Experten verfügen über die notwendige Fachkompetenz, um eine fundierte Analyse des Gebäudes durchzuführen und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu empfehlen. Die Beratung wird staatlich gefördert, wobei bis zu 50 % des Beratungshonorars übernommen werden können. Zudem ermöglicht der Sanierungsfahrplan dem Verbraucher, für weitere Maßnahmen gezielt Fördermittel zu beantragen und zu aktivieren.

Ein individueller Sanierungsfahrplan hat eine Gültigkeit von 15 Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums können die empfohlenen Maßnahmen umgesetzt werden, um von möglichen Förderungen und Boni zu profitieren. Nach Ablauf der 15 Jahre sollte eine erneute Bewertung des Gebäudes erfolgen, um aktuelle energetische Standards zu berücksichtigen.

Die Erstellung eines iSFP wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Für Ein- und Zweifamilienhäuser beträgt der Zuschuss bis zu 650 Euro, für Wohngebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten bis zu 850 Euro. Zusätzlich kann bei Umsetzung der im iSFP empfohlenen Maßnahmen ein Bonus von 5 % auf die regulären Förderquoten gewährt werden, sofern die Maßnahmen innerhalb von 15 Jahren realisiert werden.

Auch nach einem bereits erfolgten Heizungstausch kann die Erstellung eines iSFP sinnvoll sein. Er hilft dabei, weitere energetische Schwachstellen des Gebäudes zu identifizieren und zeigt auf, wie durch zusätzliche Maßnahmen, wie beispielsweise Dämmung oder Fensteraustausch, die Gesamtenergieeffizienz weiter verbessert werden kann. Ein ganzheitlicher Sanierungsansatz maximiert die Energieeinsparungen und erhöht den Wohnkomfort.

Der individuelle Sanierungsfahrplan ist ein effektives Werkzeug für Hausbesitzer, die ihre Immobilie energetisch optimieren möchten. Er bietet eine klare Struktur für die Planung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen und ermöglicht den Zugang zu attraktiven Fördermitteln. Durch die Zusammenarbeit mit qualifizierten Energieberatern können Eigentümer sicherstellen, dass die empfohlenen Maßnahmen sowohl technisch sinnvoll als auch finanziell vorteilhaft sind.

Veröffentlicht am 10. März 2025

3. März 2025Optimale Heizlösungen für Ihr Eigenheim: Effizienz, Komfort und Nachhaltigkeit vereint

Eine effiziente Heizungsanlage ist für Eigenheimbesitzer von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur den Wohnkomfort erhöht, sondern auch erhebliche finanzielle und ökologische Vorteile bietet.

Inhaltsverzeichnis:

Heizsysteme sind die Hauptenergieverbraucher in Haushalten. Moderne, energieeffiziente Heizungen können den Energieverbrauch signifikant senken, was zu einer deutlichen Reduzierung der Heizkosten führt. Laut der Verbraucherzentrale können durch den Austausch einer veralteten Heizung gegen ein effizientes Modell Einsparungen von bis zu 30 Prozent erzielt werden.

Der Gebäudesektor ist für einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen verantwortlich. Durch den Einsatz energieeffizienter Heizsysteme wird der Brennstoffverbrauch reduziert, was direkt zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen führt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung der Klimaziele und zum Schutz der Umwelt.

Moderne Heizsysteme sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und ein angenehmes Raumklima. Zudem arbeiten sie leiser und zuverlässiger als ältere Modelle, was den Wohnkomfort insgesamt erhöht.

Eine moderne, effiziente Heizung steigert den Wert einer Immobilie. Potenzielle Käufer achten zunehmend auf den energetischen Zustand eines Hauses, und eine neue Heizung kann ein entscheidendes Verkaufsargument sein.

In Deutschland gibt es gesetzliche Anforderungen an die Energieeffizienz von Heizungen. Ab 2024 müssen beispielsweise in Neubauten Heizungen mit einem Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien installiert werden. Eine moderne Heizung stellt sicher, dass diese Vorgaben erfüllt werden.

Der Staat fördert den Einbau energieeffizienter Heizsysteme mit verschiedenen Programmen. Dies reduziert die Investitionskosten und macht den Umstieg auf eine moderne Heizung finanziell attraktiver.

Zusammenfassend ist eine ordentliche und energieeffiziente Heizung für Eigenheimbesitzer essenziell, um Kosten zu sparen, die Umwelt zu schützen, den Wohnkomfort zu erhöhen und den Wert der Immobilie zu steigern.

Die Wahl des optimalen Heizsystems für Ihr Eigenheim ist eine bedeutende Entscheidung, die sowohl den Wohnkomfort als auch die langfristigen Energiekosten beeinflusst. Angesichts steigender Energiepreise und wachsender Umweltanforderungen ist es entscheidend, die verschiedenen verfügbaren Heizungsoptionen sorgfältig zu evaluieren. Im Folgenden werden die gängigsten Heizsysteme vorgestellt, einschließlich ihrer Vor- und Nachteile, um Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

BAFA-Zuschuss:

15 % bei Heizungsoptimierung

KfW-Zuschuss:

Bis zu 70 % für neue Wärmeerzeuger wie Wärmepumpen oder Pelletkessel

KfW-Kredit:

Für die Sanierung oder den Neubau eines Effizienzhauses

Vorteile:

  • Hohe Effizienz: Moderne Gasbrennwertheizungen nutzen den Brennstoff sehr effizient und erreichen hohe Wirkungsgrade.
  • Platzsparend: Gasheizungen benötigen keinen Lagerraum für Brennstoffe, was sie besonders für Häuser mit begrenztem Platzangebot geeignet macht.
  • Zuverlässigkeit: Sie bieten eine konstante und zuverlässige Wärmeversorgung.

Nachteile:

  • Fossiler Brennstoff: Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, dessen Verbrennung CO₂-Emissionen verursacht.
  • Preisabhängigkeit: Die Kosten für Erdgas können schwanken und sind von globalen Marktbedingungen abhängig.
  • Zukünftige Regulierungen: Zukünftige gesetzliche Bestimmungen könnten den Einsatz von Gasheizungen weiter einschränken.

Vorteile:

  • Hohe Effizienz: Moderne Öl-Brennwertkessel erreichen ebenfalls hohe Wirkungsgrade.
  • Unabhängigkeit: Mit einem eigenen Öltank sind Sie unabhängig von externen Versorgungsnetzen.

Nachteile:

  • Platzbedarf: Die Lagerung von Heizöl erfordert einen geeigneten Tank, was zusätzlichen Platz beansprucht.
  • Umweltauswirkungen: Die Verbrennung von Heizöl erzeugt höhere CO₂-Emissionen im Vergleich zu anderen Heizsystemen.
  • Zukünftige Einschränkungen: Ab 2026 ist der Einbau neuer Ölheizungen in Deutschland nur noch in Kombination mit erneuerbaren Energien erlaubt.

Vorteile:

  • Umweltfreundlich: Wärmepumpen nutzen Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser und verursachen keine direkten CO₂-Emissionen.
  • Niedrige Betriebskosten: Durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen können die laufenden Kosten gering sein.
  • Fördermöglichkeiten: Es gibt attraktive staatliche Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen.

Nachteile:

  • Hohe Anschaffungskosten: Die Installationskosten können höher sein als bei traditionellen Heizsystemen.
  • Effizienzabhängigkeit: Die Effizienz kann bei sehr niedrigen Außentemperaturen abnehmen, insbesondere bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.
  • Gebäudeeignung: Nicht jedes Gebäude ist für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet; eine gute Dämmung ist oft erforderlich.

Vorteile:

  • Nachwachsender Brennstoff: Pellets werden aus Holzabfällen hergestellt und sind somit eine erneuerbare Energiequelle.
  • CO₂-neutral: Bei der Verbrennung wird nur so viel CO₂ freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.
  • Unabhängigkeit: Sie sind weniger abhängig von fossilen Brennstoffmärkten.

Nachteile:

  • Platzbedarf: Die Lagerung der Pellets erfordert einen geeigneten Lagerraum.
  • Wartungsaufwand: Regelmäßige Reinigung und Wartung sind notwendig, um einen effizienten Betrieb sicherzustellen.
  • Anschaffungskosten: Die Investitionskosten können höher sein als bei Gas- oder Ölheizungen.

Vorteile:

  • Energieeinsparung: Solarthermie kann einen erheblichen Teil des Warmwasserbedarfs decken und so die Heizkosten senken.
  • Umweltfreundlich: Sie nutzt die Sonnenenergie, eine saubere und erneuerbare Energiequelle.
  • Fördermöglichkeiten: Staatliche Förderprogramme unterstützen die Installation von Solarthermieanlagen.

Nachteile:

  • Wetterabhängigkeit: Die Effizienz hängt von der Sonneneinstrahlung ab, was saisonale Schwankungen mit sich bringt.
  • Platzbedarf: Es wird ausreichend Dachfläche benötigt, die idealerweise nach Süden ausgerichtet ist.
  • Zusatzheizung erforderlich: In der Regel ist eine zusätzliche Heizquelle notwendig, um den gesamten Wärmebedarf zu decken.

Vorteile:

  • Flexibilität: Kombination verschiedener Heizsysteme, z.B. Gasheizung mit Solarthermie, ermöglicht eine optimale Nutzung der jeweiligen Vorteile.
  • Effizienzsteigerung: Durch die Kombination können die Betriebskosten gesenkt und die Umweltbelastung reduziert werden.
  • Zukunftssicherheit: Sie sind besser auf zukünftige gesetzliche Anforderungen vorbereitet.

Nachteile:

  • Komplexität: Die Planung und Installation sind aufwendiger und erfordern eine sorgfältige Abstimmung der Systeme.
  • Anschaffungskosten: Die Investitionskosten können höher sein als bei Einzelheizsystemen.

Die Wahl des passenden Heizsystems für Ihr Eigenheim hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die energetische Beschaffenheit des Gebäudes, Ihre individuellen Präferenzen und die lokalen Gegebenheiten. Es ist ratsam, eine professionelle Energieberatung in Anspruch zu nehmen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Berücksichtigen Sie dabei sowohl die aktuellen als auch die zukünftigen gesetzlichen Bestimmungen sowie mögliche Förderprogramme, um die für Sie optimale Lösung zu finden.

Veröffentlicht am 3. März 2025

26. Februar 2025Energieaudit nach DIN EN 16247-1

Ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 ist ein systematischer Prozess, der den Energieeinsatz und -verbrauch eines Unternehmens analysiert, um Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz zu identifizieren. Dieses Audit dient als Grundlage für fundierte Entscheidungen zur Optimierung des Energieverbrauchs und zur Senkung der Betriebskosten.

Energieaudit

Inhaltsverzeichnis:

In Deutschland sind gemäß dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) alle Unternehmen, die nicht als kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) gelten, verpflichtet, regelmäßig ein Energieaudit durchzuführen. Ein KMU definiert sich nach der Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Kommission als Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro. Unternehmen, die diese Kriterien überschreiten, müssen alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen. Diese Verpflichtung zielt darauf ab, den Energieverbrauch in großen Unternehmen zu senken und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ein Energieaudit ist eine detaillierte Untersuchung des Energieverbrauchs eines Unternehmens. Es umfasst die systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und -verbrauchs von Anlagen, Gebäuden, Systemen oder Organisationen. Ziel ist es, Energieflüsse zu identifizieren und Potenziale für Energieeffizienzverbesserungen aufzuzeigen. Das Energieaudit nach DIN EN 16247-1 legt dabei die allgemeinen Anforderungen und den Ablauf fest, um eine hohe Qualität und Vergleichbarkeit der Audits sicherzustellen.

Unternehmen, die zur Durchführung eines Energieaudits verpflichtet sind, müssen dieses alle vier Jahre wiederholen. Der regelmäßige Turnus gewährleistet, dass kontinuierlich nach Optimierungspotenzialen gesucht wird und neue technologische Entwicklungen sowie veränderte Betriebsbedingungen berücksichtigt werden. Durch diese regelmäßige Überprüfung können Unternehmen sicherstellen, dass sie stets energieeffizient arbeiten und von möglichen Kosteneinsparungen profitieren.

Für Unternehmen, die der Auditpflicht unterliegen, ist der Zeitpunkt des ersten Audits entscheidend. Spätestens vier Jahre nach dem ersten abgeschlossenen Energieaudit muss das nächste Audit durchgeführt werden. Es empfiehlt sich jedoch, das Energieaudit frühzeitig zu planen, um ausreichend Zeit für die Umsetzung identifizierter Maßnahmen zu haben und mögliche Engpässe bei der Verfügbarkeit qualifizierter Auditoren zu vermeiden. Zudem können Unternehmen von Förderprogrammen profitieren, wenn sie proaktiv Energieaudits durchführen und die empfohlenen Maßnahmen umsetzen.

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland zahlreiche Energieaudits durchgeführt. Die genaue Zahl ist noch nicht bekannt, aber ein kontinuierlicher Anstieg ist sicher. Laut einer empirischen Untersuchung des Marktes für Energiedienstleistungen, Energieaudits und andere Energieeffizienzmaßnahmen im Jahr 2023, veröffentlicht von der Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE), standen in Deutschland rund 3.100 Energieberater für die Durchführung von Energieaudits zur Verfügung. Diese Zahl verdeutlicht die wachsende Bedeutung von Energieaudits und das steigende Interesse von Unternehmen an Energieeffizienzmaßnahmen.

Ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 ist ein essenzielles Instrument für Unternehmen, um ihren Energieverbrauch zu analysieren und Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz zu identifizieren. Für große Unternehmen ist die regelmäßige Durchführung eines Energieaudits gesetzlich vorgeschrieben, während kleine und mittlere Unternehmen freiwillig von den Vorteilen profitieren können. Durch die Implementierung der empfohlenen Maßnahmen können Unternehmen nicht nur ihre Energiekosten senken, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Veröffentlicht am 26. Februar 2025

23. Dezember 2024Lichter in der Dunkelheit

Inmitten des hektischen Alltags, in dem wir oft von Terminen und Verpflichtungen überwältigt werden, sehnen wir uns nach Momenten der Ruhe und Besinnung. Weihnachten bietet uns genau diese Gelegenheit – eine Zeit, in der wir innehalten und uns auf das Wesentliche besinnen können: Familie, Freunde und Gesundheit.

Weihnachten ist mehr als nur ein Datum im Kalender; es ist ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und Zusammengehörigkeit. Die Straßen erstrahlen im Lichterglanz, der Duft von Zimt und Tannennadeln erfüllt die Luft, und überall erklingen festliche Melodien. Diese besondere Atmosphäre lädt uns ein, Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen.

In unserer schnelllebigen Welt geraten die wirklich wichtigen Dinge oft in den Hintergrund. Doch gerade zu Weihnachten wird uns bewusst, wie wertvoll die Zeit mit Familie und Freunden ist. Es sind die gemeinsamen Abende am Kamin, das Lachen beim Plätzchenbacken und die tiefen Gespräche, die diese Zeit so besonders machen. Wie Taylor Caldwell einst sagte: „Familie ist die Essenz von Weihnachten.“ 

Neben der Freude über Geschenke und festliche Dekorationen sollten wir nicht vergessen, dass unsere Gesundheit das größte Geschenk ist. Die Weihnachtszeit erinnert uns daran, auf uns selbst und unsere Liebsten zu achten, Stress zu reduzieren und Momente der Entspannung zu finden. Inmitten von Konsum und Hektik sollten wir uns auf das besinnen, was wirklich zählt: unser Wohlbefinden und das unserer Nächsten.

Die letzten Jahre waren geprägt von globalen Herausforderungen wie der Energiekrise und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Diese Entwicklungen haben unseren Alltag beeinflusst und uns vor neue Herausforderungen gestellt. Doch gerade in solchen Zeiten zeigt sich die wahre Bedeutung von Weihnachten: Zusammenhalt, Nächstenliebe und Hoffnung. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Menschen trotz schwieriger Umstände zusammenkommen, um die Festtage gemeinsam zu verbringen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Angesichts der aktuellen Energiekrise ist es wichtiger denn je, bewusst mit unseren Ressourcen umzugehen. Viele Menschen überlegen, wie sie ihre Weihnachtsbeleuchtung energieeffizient gestalten können, ohne auf den festlichen Glanz zu verzichten. LED-Lichterketten sind eine beliebte Option, da sie weniger Strom verbrauchen und dennoch eine warme Atmosphäre schaffen. Zudem kann das bewusste Reduzieren der Beleuchtungszeiten einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Es geht nicht darum, auf Traditionen zu verzichten, sondern sie nachhaltig zu gestalten. 

Inmitten von Geschenken, Dekorationen und Festessen sollten wir uns daran erinnern, dass Weihnachten vor allem eine Zeit der Liebe und des Miteinanders ist. Es ist die Gelegenheit, Dankbarkeit zu zeigen, Beziehungen zu pflegen und anderen eine Freude zu bereiten. Wie ein bekanntes Sprichwort sagt: „Weihnachten ist nicht nur eine Zeit für Geschenke, sondern auch eine Zeit, um die Wärme unserer Herzen zu verschenken.“ 

Lasst uns die Weihnachtszeit nutzen, um innezuhalten, uns auf das Wesentliche zu besinnen und die Gesellschaft unserer Liebsten zu genießen. In einer Welt voller Herausforderungen bietet Weihnachten einen Anker der Hoffnung und der Freude. Es erinnert uns daran, dass, egal wie turbulent das Leben sein mag, die wahren Schätze in den einfachen Momenten des Zusammenseins liegen.

Möge dieses Weihnachten uns allen Frieden, Liebe und Gesundheit bringen.

Veröffentlicht am 23. Dezember 2024

10. Dezember 2024Das neue Heizungsgesetz – was steckt dahinter?

Das neue Heizungsgesetz, offiziell als Gebäudeenergiegesetz (GEG)↝ bekannt, ist eine zentrale Maßnahme der deutschen Regierung zur Erreichung ihrer Klimaziele. Es soll sicherstellen, dass der Wärme- und Energiesektor nachhaltiger wird und weniger CO₂-Emissionen verursacht. Das Gesetz hat in den vergangenen Monaten viel Diskussion ausgelöst, da es Vorgaben für den Austausch und den Betrieb von Heizungen macht, die sowohl finanzielle als auch technische Aspekte betreffen. Hier ist ein Überblick über die wesentlichen Punkte:

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1. Pflicht↝ zur Nutzung erneuerbarer Energien

  • Ab dem 1. Januar 2024 müssen neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Das soll den Umstieg auf umweltfreundliche Alternativen wie Wärmepumpen, Solarthermie oder Fernwärme fördern.
  • Bestehende Heizungen müssen nicht sofort ersetzt werden, allerdings gibt es bei einem Defekt oder im Rahmen von Sanierungen klare Vorgaben.

2. Vorgaben für verschiedene Heizsysteme

  • Wärmepumpen: Gelten als eine der bevorzugten Optionen, da sie hohe Effizienz mit erneuerbarer Energie verbinden.
  • Biomasse: Holzpelletheizungen und andere Biomasse-Optionen sind erlaubt, allerdings gibt es dabei regionale Einschränkungen aufgrund der Ressourcenverfügbarkeit und Luftqualität.
  • Hybridlösungen: Kombinationen aus Gasheizungen und erneuerbaren Systemen sind zulässig, solange der erneuerbare Anteil 65 % beträgt.

3. Übergangsfristen und Ausnahmefälle

  • Für Eigentümer ab 80 Jahren sowie für Bestandsgebäude gelten längere Übergangsfristen und Ausnahmeregelungen. Wer sein Gebäude selbst nutzt und 80 Jahre oder älter ist, muss nicht zwingend auf erneuerbare Heizsysteme umrüsten.
  • Vermieter haben zusätzliche Übergangsfristen und können in bestimmten Fällen Kosten auf Mieter umlegen.

4. Finanzielle Förderung↝ und Unterstützung

  • Die Bundesregierung bietet Förderprogramme↝  an, um den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme finanziell zu unterstützen. Förderungen↝ umfassen Zuschüsse und Kredite, um den finanziellen Aufwand für Haushalte und Gebäudebesitzer zu reduzieren.
  • Die genaue Höhe der Förderungen↝ hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Art des Heizsystems und der finanziellen Lage der Antragsteller.

5. Wirtschaftliche und soziale Herausforderungen

  • Kritiker bemängeln die finanziellen Belastungen für private Eigentümer und Mieter. Viele Haushalte sehen sich mit hohen Investitionskosten konfrontiert, obwohl die Regierung durch Förderungen und Übergangsregelungen Entlastungen verspricht.

Um die Wärmewende voranzutreiben, sieht das Gebäudeenergiegesetz (GEG)↝ der Bundesregierung vor, dass spätestens ab Mitte 2028 alle neu installierten Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Dieser Wandel hin zu klimafreundlichen Heizlösungen wird dabei eng mit der kommunalen Wärmeplanung abgestimmt. Ziel des Gesetzes ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen auch im Heizsektor zu reduzieren, damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. Noch immer sind etwa drei Viertel der Heizungen auf fossile Energieträger wie Gas oder Öl angewiesen. Wer jetzt in eine neue Heiztechnologie investiert, setzt damit idealerweise auf eine nachhaltige und zukunftssichere Lösung – schließlich wird diese Heizung 20 bis 30 Jahre im Einsatz sein.

Langfristig soll das Gesetz die Wärmeerzeugung dekarbonisieren und den Energieverbrauch↝ in Deutschland nachhaltig senken. Es ist Teil des Klimaschutzprogramms, das die Emissionen im Gebäudesektor bis 2030 stark reduzieren und bis 2045 Klimaneutralität erreichen soll.

Das neue Heizungsgesetz ist also ein wichtiger Schritt hin zu mehr Klimaschutz, aber es bringt zugleich Anpassungsbedarf und Herausforderungen für Immobilienbesitzer und die Heizungsbranche mit sich.

Veröffentlicht am 10. Dezember 2024

3. Dezember 2024Wärmepumpen – Die Schlüsseltechnologie für klimafreundliche Neubauten in Deutschland

Die Schlüsseltechnologie für klimafreundliche Neubauten in Deutschland

Die Wärmepumpe auf dem Vormarsch

In den letzten Jahren hat die Wärmepumpe in Deutschland ihren festen Platz als bevorzugtes Heizsystem in Neubauten gefunden. Laut den neuesten Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nutzen mittlerweile fast zwei Drittel aller neu errichteten Wohngebäude elektrische Wärmepumpen. Im Jahr 2023 erreichte ihr Anteil beeindruckende 64,6 %, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den 32,2 % aus dem Jahr 2013 darstellt. Diese Entwicklung unterstreicht, dass Wärmepumpen eine entscheidende Rolle in der zukünftigen Energieversorgung spielen werden.

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Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung sind die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland. Die Förderung klimafreundlicher Technologien, wie durch Zuschüsse und steuerliche Anreize, hat den Umstieg auf energieeffiziente Heizsysteme stark begünstigt. Zugleich zwingen strengere Vorgaben zur Energieeffizienz im Gebäudebereich viele Bauherren, nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Heizmethoden zu wählen. Wärmepumpen nutzen Umweltwärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich und wandeln diese in Heizwärme um. Dieser Prozess benötigt zwar elektrische Energie, jedoch deutlich weniger als konventionelle Heizsysteme, was die Technologie besonders energieeffizient macht.

Während die Beliebtheit von Wärmepumpen steigt, erleben fossile Heizsysteme einen dramatischen Rückgang. Insbesondere der Anteil von Gasheizungen, die über Jahrzehnte als Standardlösung galten, sank auf nur noch 20,3 % in Neubauten. Dieser Rückgang ist ein Zeichen dafür, dass die Wärmewende in Deutschland nicht nur auf technologische Fortschritte, sondern auch auf ein Umdenken in der Gesellschaft zurückzuführen ist.

Trotz der Dominanz der Wärmepumpen bleibt die Fernwärmeversorgung ein wichtiger Baustein in der Energieversorgung, besonders in städtischen Gebieten und bei Mehrfamilienhäusern. Mit einem Marktanteil von etwa 8,2 % bietet die Fernwärme eine effiziente und oft klimafreundliche Alternative, insbesondere dort, wo die Installation von Wärmepumpen technisch oder wirtschaftlich schwierig ist.

Trotz der Erfolge gibt es noch Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Die Infrastruktur für die Stromversorgung muss weiter ausgebaut werden, um die steigende Nachfrage durch Wärmepumpen zu decken. Zudem sind Fachkräfte erforderlich, die in der Lage sind, die Technologie flächendeckend zu installieren und zu warten.

Ein weiterer Aspekt ist die Optimierung der Wärmepumpentechnologie selbst, um den Wirkungsgrad weiter zu erhöhen und auch in Bestandsgebäuden effizient eingesetzt werden zu können. Hier können Innovationen und weitere Fördermaßnahmen eine entscheidende Rolle spielen.

Die Wärmepumpe ist nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern auch ein Symbol für den Wandel hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung in Deutschland. Ihre hohe Energieeffizienz, der geringe CO₂-Ausstoß und die politische Unterstützung machen sie zur Schlüsseltechnologie für den Neubausektor. Während der Rückgang fossiler Heizsysteme und die Ergänzung durch Fernwärme den Trend weiter untermauern, steht die Wärmepumpe als klarer Gewinner in der deutschen Wärmewende dar. Sie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und wird auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle im deutschen Bauwesen spielen.

Veröffentlicht am 3. Dezember 2024

26. November 2024Energieberatung in Berlin

Wie Unternehmen sowie Privatpersonen davon profitieren

In Zeiten steigender Energiekosten und wachsendem Umweltbewusstsein ist eine Energieberatung↝ heute wertvoller denn je – sowohl für Unternehmen↝ als auch für Privatpersonen↝. Besonders in Berlin, einer der bevölkerungsreichsten und energieintensivsten Städte Deutschlands, spielt das Thema Energieeffizienz↝ eine entscheidende Rolle. Ein detaillierter Blick auf den Energieverbrauch, die bestehenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und die Fördermöglichkeiten↝ für Investitionen in energiesparende Technologien ist daher von großem Interesse. Dieser Artikel beleuchtet, wie die Energieberatung in Berlin↝ abläuft, was speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beachten sollten, und warum auch Eigenheimbesitzer in eine Beratung investieren sollten. Ein Vergleich mit anderen Bundesländern zeigt zudem, wie Berlin in diesem Bereich abschneidet.

Inhaltsverzeichnis:

Berlin ist mit knapp vier Millionen Einwohnern nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands, sondern auch ein enormer Energieverbraucher. Ein großer Teil der Gebäude und Infrastrukturen wurde vor Jahrzehnten errichtet, was oft mit niedriger Energieeffizienz einhergeht. So wird hier pro Jahr weit mehr Energie verbraucht als in anderen Regionen des Landes. Laut aktuellen Statistiken der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) machen sich immer mehr Berliner Unternehmen und Privatpersonen auf den Weg zu einer energieeffizienteren Zukunft.

Im Jahr 2023 wurden in Berlin rund 15.000 Energieberatungen↝ für private Haushalte durchgeführt, was die Stadt zu einer der aktivsten Regionen in Deutschland in diesem Bereich macht. Der Bundesdurchschnitt liegt bei ca. 12.500 Beratungen pro Bundesland, was verdeutlicht, dass in Berlin aufgrund der dichten Bebauung und der hohen Anzahl alter Gebäude ein besonders hoher Bedarf besteht. Im gewerblichen Bereich wurden ebenfalls zahlreiche Energieaudits↝ durchgeführt, wobei sich besonders kleine und mittlere Unternehmen↝ (KMU) vermehrt der Bedeutung von Energieeffizienz bewusst wurden.

Ein Energieaudit↝ ist eine umfassende Analyse des Energieverbrauchs eines Unternehmens. Es identifiziert Möglichkeiten zur Einsparung und legt Potenziale offen, wie der Energieverbrauch reduziert werden kann. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) schreiben vor, dass Unternehmen in regelmäßigen Abständen Energieaudits↝ durchführen lassen müssen.

In Berlin wurden allein im letzten Jahr etwa 2.500 Energieaudits↝ durchgeführt. Besonders kleine und mittlere Unternehmen↝ nutzen die Möglichkeit, ihre Energiebilanz zu verbessern, da sie dadurch nicht nur Kosten sparen, sondern auch umweltbewusster agieren können. Für KMU ist eine solche Beratung oft auch mit finanziellen Anreizen verbunden: In Berlin gibt es über das BAFA-Förderprogramm↝ attraktive Zuschüsse, die die Kosten für eine Energieberatung erheblich senken können.

  1. Fördermöglichkeiten↝ prüfen: Berliner KMU können von Förderungen profitieren, die speziell für energieeffiziente Maßnahmen aufgelegt wurden.
  2. Regelmäßige Audits↝: KMU sollten spätestens alle vier Jahre ein Energieaudit durchführen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und langfristig die Betriebskosten zu senken.
  3. Langfristige Planung↝: Besonders im Hinblick auf den Umstieg auf erneuerbare Energien ist eine Beratung hilfreich, um eine schrittweise Modernisierung und Kostensenkung zu erreichen.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern zeigt sich, dass Berlin bei den durchgeführten Energieaudits↝ in Unternehmen führend ist. In kleineren Bundesländern wie Brandenburg oder Sachsen werden im Durchschnitt nur etwa 1.200 Audits pro Jahr durchgeführt. Gründe dafür liegen in der dichten Unternehmenslandschaft Berlins und den höheren Energiekosten, die Einsparpotenziale besonders lukrativ machen.

Nicht nur Unternehmen↝, sondern auch private Haushalte↝ können erheblich von einer Energieberatung↝ profitieren. In Berlin gibt es viele ältere Gebäude, deren Wärmedämmung und Heizsysteme nicht mehr den aktuellen Standards entsprechen. Eine professionelle Energieberatung↝ deckt auf, wo Energieverlust stattfindet und wie durch effiziente Maßnahmen Kosten gesenkt werden können. Die Sanierung↝ oder Modernisierung alter Heizungen, Fenster und Dächer kann die Energiekosten um bis zu 30 % reduzieren.

Auch Privatkunden in Berlin↝ können für eine Energieberatung Zuschüsse beantragen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)↝ und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)↝ bieten attraktive Förderungen↝ an, die Kosten für eine Beratung und für notwendige Sanierungsmaßnahmen↝ stark senken. Eine typische Energieberatung kostet für Eigenheimbesitzer in Berlin im Schnitt zwischen 1300 und 2500 Euro, kann aber dank der Förderungen oft mit erheblich geringeren Eigenkosten realisiert werden.

  • Langfristige Kosteneinsparungen: Die Beratung gibt Eigenheimbesitzern eine konkrete Liste von Maßnahmen an die Hand, die die Energiekosten in den nächsten Jahren deutlich senken können.
  • Nachhaltiger Lebensstil: Durch eine energieeffiziente Modernisierung leisten auch Privatpersonen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Wertsteigerung der Immobilie: Modernisierte und energieeffiziente Gebäude sind auf dem Immobilienmarkt gefragter und haben einen höheren Wert.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern wird die Energieberatung in Berlin↝ stark nachgefragt. Bundesländer wie Bayern oder Hessen führen jährlich weniger Beratungen pro Kopf durch, was teilweise auf das jüngere Gebäudealter und die geringere Bevölkerungsdichte zurückzuführen ist.

Die Energieberatung in Berlin↝ ist sowohl für Unternehmen↝ als auch für Privatpersonen↝ ein essenzielles Instrument, um Energiekosten zu senken und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Berlin führt deutschlandweit bei der Anzahl der durchgeführten Energieaudits und Beratungen, was die hohe Bereitschaft zur Energieoptimierung in der Hauptstadt zeigt. Durch attraktive Fördermöglichkeiten und einen wachsenden Bedarf an umweltfreundlichen Energielösungen wird die Bedeutung der Energieberatung↝ in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter zunehmen. Sowohl KMU als auch Eigenheimbesitzer sollten dieses Angebot nutzen, um sich zukunftssicher aufzustellen und von den langfristigen Einsparpotenzialen zu profitieren.

Veröffentlicht am 26. November 2024

19. November 2024Energieaudit DIN EN 16247-1 – Eine umfassende Analyse

Was ist das Energieaudit DIN EN 16247-1?

Das Energieaudit nach DIN EN 16247-1 ist ein strukturiertes Verfahren zur Analyse des Energieverbrauchs in Unternehmen. Ziel ist es, den Energieeinsatz in Unternehmen zu bewerten und potenzielle Einsparungen zu identifizieren. Dieses Audit ist ein essenzieller Bestandteil der Energieeffizienzstrategie in Deutschland und der Europäischen Union. Seit 2015 besteht für viele Unternehmen die Pflicht, dieses Energieaudit durchzuführen, um den Energieverbrauch zu senken und die Energiekosten zu optimieren.

Inhaltsverzeichnis:

Das Audit umfasst eine umfassende Datenerhebung, Besichtigungen vor Ort sowie die Analyse und Bewertung der Daten. Daraufhin werden Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz vorgeschlagen. Es ist besonders wichtig für Unternehmen, die nicht als kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) eingestuft werden, da diese unter die Verpflichtung fallen, regelmäßig ein Energieaudit durchzuführen.

Mittelständische Unternehmen können Fördermittel für Energieberatungen und Audits beantragen, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Über die Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden Förderprogramme für Energieaudits angeboten. Diese Förderung wird insbesondere für  Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz vergeben, was den Mittelstand stark entlastet und ihn zu nachhaltigem Wirtschaften motiviert.

Gefördert werden zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien. Dazu gehören Beratungsleistungen wie Energieaudits und Energieberatungen für Wohn- und Nichtwohngebäude, die oft sehr viel der Kosten abdecken, beispielsweise bei Energiekosten unter 300.000 Euro pro Jahr für Unternehmen. Weitere geförderte Maßnahmen sind der Heizungstausch, insbesondere der Einbau von Wärmepumpen, die mit einem hohen Prozentsatz gefördert werden können. Zusätzlich gibt es Förderungen für energetische Sanierungsmaßnahmen und Effizienzsteigerungen in Gebäuden, wie zum Beispiel Dämmung, Fensteraustausch und die Installation moderner Energiesysteme.

Aktuell sind vor allem große Unternehmen verpflichtet, das Energieaudit durchzuführen. Die Pflicht besteht alle vier Jahre und ist im deutschen Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) verankert. Unternehmen, die als KMU gelten, sind von dieser Verpflichtung ausgenommen. Es gibt jedoch Diskussionen und Bestrebungen, die Anforderungen in Zukunft zu verschärfen, insbesondere im Zuge der Klimaziele der Europäischen Union und der deutschen Energiewende. Ein verpflichtendes Energieaudit für alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, könnte in den kommenden Jahren eingeführt werden, um die Energieeffizienz in der gesamten Wirtschaft weiter zu steigern. Offizielle Entscheidungen dazu stehen jedoch noch aus.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland etwa 15.000 Energieaudits durchgeführt. Die Bundesländer mit den höchsten Fördermittelanträgen waren Bayern und Nordrhein-Westfalen, wo Unternehmen besonders aktiv Förderprogramme genutzt haben. Bayern verzeichnete die meisten Anträge auf Fördermittel für Energieeffizienzmaßnahmen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen. Die Zahl der Anträge in diesen beiden Bundesländern macht etwa 40 % aller deutschlandweiten Anträge aus, was die hohe Dichte an Industrie- und Gewerbebetrieben in diesen Regionen widerspiegelt.

Das Energieaudit DIN EN 16247-1 ist ein wesentliches Instrument, um die Energieeffizienz in deutschen Unternehmen zu steigern. Während derzeit vor allem größere Unternehmen betroffen sind, könnte eine Ausweitung der Auditpflicht in den kommenden Jahren auch kleinere Betriebe betreffen. Förderprogramme bieten dem Mittelstand schon heute erhebliche finanzielle Unterstützung, um notwendige Energieberatungen durchzuführen und Maßnahmen umzusetzen.

Veröffentlicht am 19. November 2024

12. November 2024Hauskauf und Energieberatung – der Zusammenhang

Der Kauf eines Hauses ist für viele Menschen eine der größten finanziellen Entscheidungen im Leben. Neben Lage, Größe und Preis spielen heutzutage auch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle. Hier kommt der Energieberater ins Spiel. Sowohl vor als auch nach dem Hauskauf kann er Ihnen wertvolle Dienste leisten und hilft Ihnen, kluge Entscheidungen zu treffen. In diesem Blogartikel beleuchten wir, warum die Hinzuziehung eines Energieberaters in beiden Phasen sinnvoll ist.

Inhaltsverzeichnis:

Welche Investitionen kommen auf Sie zu?

Vor dem Kauf einer Immobilie sollten Sie sich genau über den Zustand des Hauses informieren. Dies betrifft nicht nur offensichtliche Mängel, sondern auch den energetischen Zustand des Gebäudes. Ein Energieberater kann durch eine professionelle Energieanalyse feststellen, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Energieeffizienz des Hauses zu verbessern. Beispielsweise könnten Dämmarbeiten, der Austausch von Fenstern oder die Erneuerung der Heizungsanlage anstehen.

Durch die Sanierungskosten-Schätzung erhalten Sie bereits vor dem Kauf eine klare Vorstellung davon, welche Investitionen erforderlich sein könnten. Diese Informationen geben Ihnen die Möglichkeit, den Kaufpreis entsprechend zu verhandeln oder besser abzuschätzen, ob sich die Investition langfristig lohnt.

Auswirkungen der EU-Gebäuderichtlinie auf die Immobilie

Die EU hat strenge Vorgaben zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden erlassen, die auch für Bestandsimmobilien relevant sind. Ein Energieberater kennt die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und kann einschätzen, ob das gewünschte Haus in den kommenden Jahren von energetischen Sanierungspflichten betroffen sein wird. So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen in der Zukunft und wissen genau, worauf Sie sich einlassen.

Umweltfreundlich und zukunftssicher

Ein weiterer Aspekt, der immer mehr Käufer interessiert, ist die Nachhaltigkeit der Immobilie. Welche Möglichkeiten gibt es, das Haus möglichst umweltfreundlich und energiesparend zu sanieren? Ein Energieberater kann Ihnen maßgeschneiderte Empfehlungen geben, wie Sie das Haus nachhaltig aufrüsten können – von der Installation einer Photovoltaikanlage bis hin zur Verwendung ökologischer Dämmstoffe.

Der große Nutzen einer Energieberatung vor dem Kauf

Wenn Sie einen Energieberater vor dem Hauskauf einschalten, verschaffen Sie sich Klarheit über den energetischen Zustand der Immobilie und die potenziellen Sanierungskosten. Sie wissen genau, welche Investitionen Sie nach dem Kauf erwarten, und können Ihre Kaufentscheidung auf soliden Fakten basieren. Das spart Ihnen nicht nur langfristig Geld, sondern auch Nerven.

Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans

Nach dem erfolgreichen Hauskauf geht es darum, die nächsten Schritte zu planen. Ein Energieberater hilft Ihnen, einen individuellen Sanierungsfahrplan zu erstellen, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten Ihrer Immobilie zugeschnitten ist. Dieser Plan zeigt Ihnen auf, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, um die Energieeffizienz des Hauses zu verbessern. Dadurch können Sie die Sanierungen gut planen und finanziell vorbereiten.

Langfristige Kosteneinsparungen durch gezielte Maßnahmen

Durch die Expertise eines Energieberaters können Sie langfristig Energiekosten sparen. Oft sind es gezielte Modernisierungen wie eine neue Heizungsanlage, eine verbesserte Dämmung oder der Einbau von energieeffizienten Fenstern, die über Jahre hinweg signifikante Einsparungen bringen. Der Sanierungsfahrplan gibt Ihnen nicht nur eine klare Richtung vor, sondern optimiert auch die Effizienz und reduziert die laufenden Kosten.

Staatliche Unterstützung optimal nutzen

Ein Energieberater kennt sich bestens mit den staatlichen Förderprogrammen aus, die Sanierungsmaßnahmen finanziell unterstützen. Ob es sich um Zuschüsse oder günstige Kredite handelt, der Berater kann Ihnen helfen, die passenden Fördermittel zu identifizieren und die entsprechenden Anträge zu stellen. Das kann einen erheblichen Unterschied in den Sanierungskosten machen und Ihre finanzielle Belastung deutlich senken.

Warum eine Beratung nach dem Kauf wichtig ist

Nach dem Kauf einer Immobilie sollten Sie nicht darauf verzichten, einen Energieberater einzuschalten. Er hilft Ihnen, einen klaren Plan für die energetische Optimierung des Hauses zu erstellen und unterstützt Sie bei der Suche nach Fördermitteln. Das Ergebnis sind reduzierte Energiekosten und eine wertsteigernde Sanierung Ihres neuen Zuhauses.

Die Sanierung eines Hauses im Hinblick auf Energieeffizienz ist nicht nur finanziell sinnvoll, sondern trägt auch zur Schonung der Umwelt bei. Ein energieeffizientes Haus verbraucht weniger fossile Brennstoffe und reduziert den CO₂-Ausstoß erheblich. Darüber hinaus können Sie durch den Einsatz erneuerbarer Energien, wie etwa durch eine Photovoltaikanlage, sogar selbst Energie produzieren. Langfristig profitieren Sie von geringeren Energiekosten und tragen gleichzeitig zum Klimaschutz bei.

Energieberater sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Sie kennen die neuesten Technologien, gesetzliche Vorgaben und die besten Fördermöglichkeiten. Indem Sie einen Energieberater beauftragen, nutzen Sie diese Fachkompetenz zu Ihrem Vorteil und vermeiden es, unnötige Kosten zu verursachen oder falsche Sanierungsentscheidungen zu treffen.

Zudem bieten viele Energieberater spezielle Angebote: Wenn Sie nach dem Kauf das Haus sanieren und den Energieberater auch hierfür engagieren, erhalten Sie oft einen finanziellen Vorteil, wie etwa eine Anrechnung von Beratungskosten. So sparen Sie noch zusätzlich.

Die Beauftragung eines Energieberaters vor und nach dem Hauskauf bietet viele Vorteile:

  • Vor dem Kauf erhalten Sie Klarheit über den energetischen Zustand und die anstehenden Sanierungskosten, sodass Sie besser verhandeln und planen können.
  • Nach dem Kauf hilft Ihnen der Energieberater, einen konkreten Sanierungsfahrplan zu erstellen, Fördermittel zu nutzen und langfristige Energiekosten zu senken.
  • Zusätzlich profitieren Sie von einer nachhaltigen Immobilie, die nicht nur Ihre Energiekosten minimiert, sondern auch umweltfreundlich ist.

Wer sich frühzeitig und umfassend beraten lässt, legt den Grundstein für eine energieeffiziente und nachhaltige Zukunft in den eigenen vier Wänden.

Veröffentlicht am 12. November 2024

15. Oktober 2024Heizlastberechnung nach DIN 12831

Ein unverzichtbares Werkzeug für Energieberater und Heizungsbauer

Als zertifiziertes Energieberatungsunternehmen, arbeiten wir eng mit Heizungsfachbetrieben zusammen und können aus erster Hand bestätigen: Die präzise Berechnung der Heizlast eines Gebäudes ist entscheidend – insbesondere bei Sanierungen und Modernisierungen.
Die Heizlastberechnung nach DIN 12831 bildet hierbei das zentrale Element, das sowohl die Effizienz als auch die Wirtschaftlichkeit von Heizsystemen sicherstellt. In diesem Artikel erklären wir, warum diese Berechnungen so wichtig sind und wie sie durchgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis:

Die DIN 12831 „Heizungsanlagen in Gebäuden – Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast“ definiert die methodischen Grundlagen, um die Heizlast eines Gebäudes zu berechnen. Die Heizlast ist die Wärmemenge, die erforderlich ist, um die Innenräume eines Gebäudes auf eine konstante und angenehme Temperatur zu halten, selbst bei niedrigen Außentemperaturen. Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, wie die thermische Isolierung der Gebäudehülle, die geografische Lage, die Ausrichtung des Gebäudes, Fenstergrößen und -typen sowie die Nutzung und Belegung des Gebäudes.

  1. Optimierung des Heizsystems:
    Eine präzise Heizlastberechnung ist entscheidend für die Auswahl der passenden Heiztechnik. Ein überdimensioniertes Heizsystem führt nicht nur zu höheren Anschaffungskosten, sondern auch zu einem ineffizienten Betrieb. Heizungen, die oft in Teillastbereichen arbeiten, verlieren an Effizienz. Ein exakt dimensioniertes System hingegen arbeitet effizienter, spart Energie und senkt die Betriebskosten.
  2. Komfort und Lebensqualität:
    Durch eine genaue Heizlastberechnung stellen wir sicher, dass die Raumtemperaturen auch an den kältesten Tagen des Jahres angenehm bleiben. Das trägt wesentlich zum Wohnkomfort und zur Lebensqualität der Bewohner bei.
  3. Energieeffizienz und Umweltschutz:
    Eine exakte Berechnung der benötigten Heizlast hilft, den Energieverbrauch zu minimieren. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Geldbeutel der Gebäudeeigentümer, da geringere Energiekosten anfallen.
  4. Erfüllung gesetzlicher Anforderungen:
    In vielen Ländern, einschließlich Deutschland, sind präzise Heizlastberechnungen bei Neubauten sowie bei größeren Renovierungen und Sanierungen gesetzlich vorgeschrieben. Die Einhaltung dieser Normen stellt sicher, dass die Gebäude den aktuellen Energiestandards entsprechen.

Die Berechnung der Heizlast nach DIN 12831 ist ein komplexer Prozess, der spezielles Fachwissen erfordert. Zunächst sammeln wir alle relevanten Informationen über das Gebäude, einschließlich Isolationswerte, Fensterflächen und -qualitäten sowie Nutzungsmuster. Moderne Softwaretools unterstützen uns dabei, diese Daten effizient zu verarbeiten und eine präzise Heizlastberechnung durchzuführen. Hierbei arbeiten wir eng mit Heizungsbauern zusammen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Daten korrekt erfasst und verwendet werden.

Die Heizlastberechnung nach DIN 12831 ist ein unverzichtbares Werkzeug für die Planung und Optimierung von Heizsystemen in Gebäuden. Als Energieberatungsunternehmen ist es unser Ziel, diese Berechnungen exakt durchzuführen und gemeinsam mit Heizungsbauern sicherzustellen, dass jedes Heizsystem optimal auf das jeweilige Gebäude abgestimmt ist. So gewährleisten wir höchste Energieeffizienz, Komfort und wirtschaftliche Effizienz. Das Ergebnis ist ein Gewinn für alle: die Umwelt, die Bewohner und die Gebäudeeigentümer.

Veröffentlicht am 15. Oktober 2024

8. Oktober 2024Für viele Unternehmen Pflicht: Energieaudit

WER IST AUDIT PFLICHTIG?

In Deutschland sind bestimmte Unternehmen zur Durchführung von Energieaudits verpflichtet. Diese Pflicht gilt vor allem für sogenannte Nicht-Kleine und Mittlere Unternehmen (Nicht-KMU).

Inhaltsverzeichnis:

Hier sind einige Kriterien, die festlegen, ob ein Unternehmen auditpflichtig ist:

Unternehmensgröße:

Großunternehmen, die bestimmte Größenkriterien überschreiten, sind verpflichtet, regelmäßige Energieaudits durchzuführen. Diese Kriterien umfassen in der Regel:

Mehr als 250 Mitarbeiter oder einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro und/oder eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro.

Rechtsform und Unternehmensstruktur:

Die Pflicht zum Energieaudit kann auch für Unternehmen gelten, die Teil einer größeren Unternehmensgruppe sind und gemeinsam die genannten Kriterien überschreiten, selbst wenn das einzelne Unternehmen kleiner ist.

Öffentliche Einrichtungen:

Manchmal können auch öffentliche Einrichtungen, die eine gewerbliche Tätigkeit ausüben und die Größenkriterien überschreiten, auditpflichtig sein.

Diese Audits müssen alle vier Jahre durchgeführt werden, um die Energieeffizienz des Unternehmens zu bewerten und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Sie sind Teil der EU-Energieeffizienzrichtlinie, die darauf abzielt, den Energieverbrauch innerhalb der EU zu senken. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist in Deutschland für die Überwachung dieser Audits verantwortlich.

NEUE REGELUNGEN ZUR ENERGIEAUDITPFLICHT

Am 22. Mai hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Änderung verschiedener Energiegesetze verabschiedet, der darauf abzielt, die EU-Energieeffizienzrichtlinie weiter umzusetzen und gleichzeitig den bürokratischen Aufwand für betroffene Unternehmen zu reduzieren. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Energieauditpflicht, die nun Unternehmen mit einem jährlichen Energieverbrauch von mehr als 2,77 GWh trifft. Diese Unternehmen müssen alle vier Jahre ein Energieaudit durchführen. Die Neufassung der EU-Energieeffizienzrichtlinie trat bereits am 10. Oktober 2023 in Kraft. Darüber hinaus werden mit den Anpassungen im Energieeffizienzgesetz Berichtspflichten vereinfacht, was eine deutliche Entlastung und eine Reduzierung des bürokratischen Aufwands um jährlich etwa 32,3 Millionen Euro für die Unternehmen bedeutet.

Energieaudits können für Unternehmen vielfältige Vorteile bieten, indem sie nicht nur zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften beitragen, sondern auch erhebliche wirtschaftliche, umweltbezogene und operationale Vorteile mit sich bringen. Hier sind einige konkrete Wege, wie ein Unternehmen durch ein Energieaudit profitieren kann:

  1. Kostensenkung

Energieaudits helfen, Bereiche zu identifizieren, in denen ein Unternehmen Energie ineffizient nutzt. Durch die Implementierung der empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz können Unternehmen ihre Energiekosten deutlich reduzieren. Beispielsweise kann das Isolieren von Rohrleitungen und Gebäuden oder das Upgrade auf energieeffizientere Systeme wie LED-Beleuchtung oder energieeffiziente Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen langfristig zu erheblichen Einsparungen führen.

  1. Erhöhung der Betriebseffizienz

Durch Energieaudits identifizierte Maßnahmen können die Betriebseffizienz verbessern, indem sie die Nutzung von Ressourcen optimieren. Dies kann die Produktivität steigern und Ausfallzeiten reduzieren. Zum Beispiel kann die Optimierung von Produktionsprozessen durch präzisere Steuerung der Betriebsbedingungen oder durch automatisierte Systeme, die Energie nur bei Bedarf nutzen, die Gesamteffizienz verbessern.

  1. Umweltverträglichkeit und Imageverbesserung

Unternehmen, die aktive Schritte zur Reduzierung ihres Energieverbrauchs und ihrer CO2-Emissionen unternehmen, können ihr öffentliches Image verbessern. Dies kann zu einer stärkeren Kundenbindung führen, neue Kunden anziehen und die Beziehungen zu Stakeholdern stärken, die zunehmend Wert auf Umweltverantwortung legen.

  1. Erfüllung rechtlicher Anforderungen

Durch die Durchführung von Energieaudits erfüllen Unternehmen nicht nur gesetzliche Anforderungen und vermeiden mögliche Strafen, sondern sie können auch von staatlichen Förderungen und Anreizen profitieren, die für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen gewährt werden.

  1. Risikomanagement

Energieaudits können dazu beitragen, Risiken im Zusammenhang mit Energiepreisvolatilität und Versorgungssicherheit zu mindern. Unternehmen, die ihre Energieabhängigkeit reduzieren, sind weniger anfällig für Schwankungen bei Energiepreisen und können stabiler planen.

Beispiele aus der Praxis

  • Industrie: Ein Produktionsunternehmen stellt fest, dass veraltete Maschinen einen unverhältnismäßig hohen Energieverbrauch aufweisen. Nach dem Energieaudit und der darauffolgenden Modernisierung der Anlagen konnte das Unternehmen seine Energiekosten um 30% senken.
  • Einzelhandel: Ein Einzelhandelsunternehmen erkennt durch ein Energieaudit, dass die meiste Energie außerhalb der Geschäftszeiten durch Beleuchtung und Klimaanlagen verbraucht wird. Durch die Installation von Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern reduziert das Unternehmen seine Energiekosten erheblich.
  • Bürogebäude: Ein Bürogebäude investiert nach einem Energieaudit in eine bessere Wärmedämmung und moderne Heiztechnik, was zu einer Senkung der Heizkosten um 20% führt.

Zusammenfassend ist ein Energieaudit ein kritischer Schritt für Unternehmen, um nicht nur Kosten zu senken und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, sondern auch ihre Betriebs- und Umweltperformance zu verbessern.

WERDEN KLEINE UND MITTLERE UNTERNEHMEN BALD AUDIT PFLICHTIG?

Es ist durchaus möglich, dass in Zukunft auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stärker in den Fokus der Energieeffizienz-Gesetzgebung rücken könnten. Bisher konzentrieren sich die Pflichten zur Durchführung von Energieaudits hauptsächlich auf Nicht-KMU, also größere Unternehmen, die bestimmte Größen- und Verbrauchskriterien überschreiten. Doch einige Gründe könnten dafür sprechen, dass auch KMUs künftig einbezogen werden:

  1. EU-Vorgaben zur Energieeffizienz: Die Europäische Union setzt sich ambitionierte Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Da KMUs einen erheblichen Anteil an der Wirtschaftsleistung in der EU ausmachen, könnten strengere Vorschriften auch für diese Unternehmensgruppe eingeführt werden, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen.
  2. Technologischer Fortschritt und Kosteneffizienz: Mit der Weiterentwicklung und Verbreitung energieeffizienter Technologien könnten die Kosten für die Durchführung von Energieaudits sinken, was deren Implementierung auch für kleinere Unternehmen praktikabler macht.
  3. Druck durch Stakeholder und Märkte: Kunden, Investoren und Geschäftspartner könnten zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz legen. Dieser Druck könnte KMUs motivieren oder sogar zwingen, freiwillig Energieaudits durchzuführen oder entsprechende gesetzliche Vorgaben zu erfüllen.
  4. Nationale Anpassungen: Je nach politischer Lage und gesellschaftlichem Druck könnten nationale Gesetze angepasst werden, um eine breitere Palette von Unternehmen einzubeziehen, besonders in Sektoren mit hohem Energieverbrauch.



Auch wenn es derzeit keine konkreten Hinweise darauf gibt, dass KMUs bald verpflichtet werden, regelmäßige Energieaudits durchzuführen, könnten solche Änderungen in der Gesetzgebung auf EU- oder Bundesebene in Betracht gezogen werden, besonders wenn sie zur Erreichung umfassender Klimaziele beitragen. Unternehmen, insbesondere KMUs, sollten daher auf Änderungen in der Gesetzgebung achten und sich auf mögliche neue Anforderungen vorbereiten.

IHR EXPERTE FÜR PFLICHTAUDITIERUNGEN

Die Green Aktiv GmbH vereint umfassende Expertise und langjährige Erfahrung, um Sie im Bereich der Pflichtauditierungen optimal zu unterstützen. Schon im Erstgespräch mit unseren Energieexperten werden Sie feststellen, dass wir auf höchstem Niveau agieren – ein Anspruch, den wir in jedem Projekt mit dem Ziel verfolgen, neue Effizienzrekorde zu setzen.

Bei Green Aktiv GmbH streben wir danach, maximale Effizienz zu gewährleisten und unseren Kunden zu ermöglichen, am Ende des Prozesses nicht nur zufrieden, sondern auch stolze Besitzer eines erstklassigen Energieaudits zu sein.

Veröffentlicht am 8. Oktober 2024

29. August 2024Nachträgliche Antragstellung für Zuschüsse bei der Sanierung: Was Sie wissen sollten

Sanierungsmaßnahmen können finanziell belastend sein, daher sind Förderungen und Zuschüsse oft ein willkommener Anreiz, um solche Projekte zu starten. Doch die Freude über mögliche Zuschüsse kann schnell in Enttäuschung umschlagen, wenn diese nicht mehr in Anspruch genommen werden können, weil der Antrag zu spät gestellt wurde. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick, wann und wie Sie Zuschüsse für Ihre Sanierung beantragen müssen und ob eine nachträgliche Förderung möglich ist.

Inhaltsverzeichnis:

Die häufigste Frage, die in unserem Sanierungsforum gestellt wird, lautet: „Kann ich den Zuschuss auch noch nach Abschluss meiner Sanierung beantragen?“ Leider lautet die Antwort oft: Nein! Denn die meisten Zuschuss-Anträge müssen vor Beginn der Sanierungsarbeiten gestellt werden. Viele Förderprogramme setzen inzwischen auf ein zweistufiges Antragsverfahren:

  • Antragstellung vor Auftragserteilung an die Handwerksfirma: Hierbei reservieren Sie die Zuschuss-Gelder beim Fördergeber.
  • Auftragserteilung und Sanierung: Nach der Genehmigung können Sie mit den Sanierungsarbeiten beginnen.
  • Einreichen der Unterlagen nach Abschluss der Sanierung: Abschließend reichen Sie alle notwendigen Dokumente ein, um die Auszahlung des Zuschusses zu erhalten.

Für Förderungen der KfW, sei es für die energetische Sanierung, Barrierefreiheit oder Einbruchschutz, gilt: Der Antrag muss vor der Auftragserteilung an die Energieberatungsfirma gestellt werden. Grundlage hierfür ist das Beratungs-Angebot.
Eine nachträgliche Förderung ist in diesen Fällen nicht möglich.

Auch für Zuschüsse des BAFA, etwa für einzelne Sanierungsmaßnahmen, Heizungstausch und Heizungsoptimierung, müssen die Anträge vor der Auftragserteilung gestellt werden. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten reichen Sie dann die erforderlichen Unterlagen ein, um die Zuschüsse zu erhalten. Eine nachträgliche Förderung ist auch hier nicht möglich.
Weitere Informationen bekommen Sie auch kostenfrei und unverbindlich von unseren Energieexperten geliefert, oder besuchen Sie unsere Fragen und Antworten Seite.

Einige Bundesländer bieten attraktive Förderprogramme für Maßnahmen wie Photovoltaik, Solarstromspeicher und Ladestationen. Auch hier ist es wichtig, die Antragsbedingungen rechtzeitig zu prüfen. In der Regel müssen die Anträge vor Beginn der Umsetzung gestellt werden. Oft sind die Antragsplattformen nur zu bestimmten Zeiten geöffnet oder es gibt ein Kontingent an Förderanträgen. In solchen Fällen gilt: „first come, first serve“.

Wenn Sie die rechtzeitige Antragstellung verpasst haben, gibt es zum Glück noch den Steuerbonus für energetische Sanierungsmaßnahmen. Nach Abschluss der Sanierung können die Kosten über drei Jahre von der Steuer abgesetzt werden, vorausgesetzt, Sie haben eine entsprechend hohe Steuerschuld. Diese Option kann sich je nach Maßnahme mehr oder weniger im Vergleich zu direkten Förderungen lohnen und ist nachträglich geltend zu machen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Absetzen der Handwerkerkosten von der Steuer als haushaltsnahe Dienstleistung. Dies gilt allerdings nur für die Arbeits- und Fahrtkosten, nicht für die Materialkosten. Bis zu 6.000 Euro können jährlich steuerlich geltend gemacht werden, wobei 20 Prozent (maximal 1.200 Euro) als Bonus zurückerstattet werden.

Die rechtzeitige Beantragung von Zuschüssen ist entscheidend, um die finanzielle Unterstützung für Sanierungsmaßnahmen zu sichern. Wer jedoch den Antrag zu spät stellt, kann alternativ den Steuerbonus oder die steuerliche Absetzung von Handwerkerkosten nutzen. Weitere Informationen und individuelle Beratung erhalten Sie von unseren zertifizierten Energieexperten – Kontaktformular.

Bleiben Sie informiert und planen Sie Ihre Sanierungsmaßnahmen sorgfältig, um alle möglichen Förderungen optimal zu nutzen.

Veröffentlicht am 29. August 2024

20. August 2024Verständnis der BAFA-Bearbeitungszeiten für Förderanträge

Wenn Sie eine Energieberatung oder Sanierungsmaßnahme planen und auf Fördermittel angewiesen sind, steht Ihnen ein strukturierter Prozess bevor. Der Förderantrag ist gestellt, die Experten stehen bereit – doch bevor es losgehen kann, ist eine wichtige Komponente abzuwarten: der Zuwendungsbescheid. Auch nach der Umsetzung gilt es, die Auszahlung der Zuschüsse geduldig zu erwarten. Wir bieten Ihnen einen aktuellen Überblick über die Bearbeitungszeiten beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Stand 19. Juli 2024.

Inhaltsverzeichnis:

Förderprogramm EBW (Energieberatung mit Sanierungsfahrplan – iSFP)

  • Von der Antragstellung bis zum Zuwendungsbescheid: circa 16 Wochen
  • Von der Einreichung des Verwendungsnachweises bis zur Auszahlung: circa 17 Wochen

Förderprogramm BEG EM (Einzelmaßnahmen in der Sanierung)

  • Von der Antragstellung bis zum Zuwendungsbescheid: etwa 1 Woche
  • Von der Einreichung des Verwendungsnachweises bis zum Auszahlungsbescheid: etwa 4 Wochen

Wichtig: Die oben genannten Zeiten setzen voraus, dass alle Unterlagen korrekt eingereicht wurden und der Antrag ohne Rückfragen oder Sachverhaltsaufklärungen bearbeitet werden kann. Bei notwendigen Nachfragen oder Änderungen verlängern sich diese Zeiten entsprechend.

Das Förderprogramm EBW bleibt ein Engpassbereich, besonders da die Antragszahlen, obwohl in den letzten Monaten leicht rückläufig, immer noch hoch sind. Eine kurzfristige Beschleunigung der Bearbeitungszeiten ist daher leider nicht zu erwarten.

Es ist möglich, auf eigenes finanzielles Risiko mit der Erstellung des Sanierungsfahrplans oder der Durchführung der Sanierungsmaßnahme zu beginnen, auch ohne einen vorliegenden Zuwendungsbescheid. Dies bedeutet jedoch, dass die Fördermittel noch nicht sicher zugesagt sind und im schlimmsten Fall eine Ablehnung des Antrags finanzielle Verluste nach sich ziehen kann.

Sobald der Sanierungsfahrplan fertiggestellt ist, kann ebenfalls ohne Zuwendungsbescheid ein Förderantrag für die Einzelmaßnahme mit iSFP-Bonus gestellt werden. Der Zuschuss für die Einzelmaßnahme kann allerdings erst abgerufen werden, wenn die Förderung für den iSFP abschließend bewilligt und ausgezahlt wurde.

Klären Sie alle erforderlichen Abläufe im Voraus und nehmen Sie die Hilfe unserer professionellen Betreuung in Anspruch, um sicherzustellen, dass alle wichtigen Unterlagen korrekt ausgefüllt werden. So maximieren Sie Ihre Chancen, alle verfügbaren Zuschüsse zu erhalten.

Falls Sie weitere Fragen haben, stehen unsere Energieeffizienz-Experten Ihnen gerne kostenfrei und unverbindlich zur Verfügung. Nutzen Sie unser Kontaktformular, um ein persönliches Gespräch zu vereinbaren!

Veröffentlicht am 20. August 2024

7. August 2024Große Änderungen bei den BAFA-Förderungen – Jetzt informieren!

Ab heute, dem 7. August 2024, gelten neue Fördersätze in den Energieberatungsprogrammen EBW und EBN!

Die Zuschüsse in den Energieberatungsprogrammen EBW (Energieberatung für Wohngebäude) und EBN (Energieberatung für Nichtwohngebäude) wurden von 80% auf 50% des Beratungshonorars reduziert. Das bedeutet auch, dass die maximalen Zuschussbeträge um 50% gekürzt werden. Diese signifikanten Änderungen betreffen alle neuen Anträge ab dem 7. August 2024.

Keine Änderungen gibt es bei der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude). Die Verbindung zwischen BEG und EBW bleibt bestehen, inklusive des iSFP-Bonus und der erhöhten förderfähigen Ausgaben bei Vorlage eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP).

Das BAFA-Portal vereinfacht die Antragsstellung und Abwicklung von Förderungen. Neu ist, dass auch Anträge für Energieberatungen für Wohn- und Nichtwohngebäude nur noch über das Portal gestellt werden können. Dieses Portal bietet zahlreiche Funktionen, die den gesamten Prozess erleichtern und zentralisieren.

Eine Energieberatung für Wohngebäude unterstützt Eigentümer, Mieter und Pächter bei der Entscheidung, wie die Energieeffizienz eines Wohngebäudes verbessert werden kann. Dies trägt wesentlich zur Erreichung der Klimaschutzziele bei.

Alte Fördersätze (bis 6. August 2024)

  • 80% des förderfähigen Beratungshonorars, maximal 1.300 Euro bei Ein- oder Zweifamilienhäusern
  • 80% des förderfähigen Beratungshonorars, maximal 1.700 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten
  • Zusätzliche Förderung für WEG: 500 Euro einmalig pro WEG bei Erläuterung der Beratungsergebnisse in einer Wohnungseigentümerversammlung

Neue Fördersätze (ab 7. August 2024)

  • 50% des förderfähigen Beratungshonorars, maximal 650 Euro bei Ein- oder Zweifamilienhäusern
  • 50% des förderfähigen Beratungshonorars, maximal 850 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten
  • Zusätzliche Förderung für WEG: 250 Euro einmalig pro WEG bei Erläuterung der Beratungsergebnisse in einer Wohnungseigentümerversammlung

Die Änderungen bei den BAFA-Förderungen sind einschneidend und betreffen alle zukünftigen Energieberatungen. Lassen Sie sich nicht entmutigen und nutzen Sie unsere Expertise!

Buchen Sie jetzt Ihr kostenfreies Erstgespräch mit unseren zertifizierten Energieexperten und finden Sie heraus, wie Sie trotz der Änderungen das Beste aus Ihrer Förderung herausholen können!

Veröffentlicht am 7. August 2024

10. Juli 2024Was kostet eine Energieberatung? Kosten, Nutzen und Fördermöglichkeiten

In diesem Artikel möchten wir auf häufig gestellte Fragen eingehen und Ihnen einen detaillierten Einblick in die Welt der Energieberatung geben.

Inhaltsverzeichnis:

Die Kosten einer Energieberatung können variieren und sind abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Umfang der Beratung, der Größe des Objekts und den spezifischen Anforderungen des Kunden. Im Durchschnitt bewegen sich die Kosten für eine Energieberatung bei privaten Wohngebäuden zwischen 500 und 2.000 Euro. Für eine Vor-Ort-Beratung, bei der der Energieberater Ihr Gebäude persönlich inspiziert, können zusätzliche Kosten anfallen, die im oberen Bereich dieser Spanne liegen.

In der Sparte der Nichtwohngebäude kann eine Energieberatung durch einen zertifizierten Energieberater bis zu 10.000 Euro kosten. Kunden profitieren jedoch von einer Förderung, Die tatsächlichen Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Gebäudes, dem Arbeitsaufwand und den individuellen Wünschen des Kunden.

Ein Energieberater ist ein Fachexperte, der spezialisiert ist auf die Analyse und Beratung zur Energieeffizienz von Gebäuden. Er hilft Ihnen, Einsparmöglichkeiten zu identifizieren, empfiehlt Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und unterstützt bei der Umsetzung von energieeffizienten Lösungen.

Gebäudeenergieberater sind von Beruf meist:

  • Architekten
  • Ingenieure
  • Techniker
  • Handwerker

Unsere Energieberater sind zertifizierte, erfahrene und professionelle Experten für Energieeffizienz, die eng mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW Bankengruppe zusammenarbeiten.

Ein Energieberater übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben, die darauf abzielen, den Energieverbrauch von Gebäuden zu optimieren und die Energiekosten zu senken. Zu den Hauptaufgaben eines Energieberaters gehören:

  1. Durchführung von Energieaudits:
    Ein Energieberater analysiert den aktuellen Energieverbrauch eines Gebäudes und identifiziert Bereiche, in denen Energie eingespart werden kann. Dies umfasst eine detaillierte Inspektion der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie der Gebäudestruktur.
  2. Erstellung von Energieausweisen:
    Der Energieberater erstellt Energieausweise, die den Energieverbrauch und die Energieeffizienz eines Gebäudes dokumentieren. Dies ist besonders wichtig bei Verkauf, Vermietung oder Modernisierung von Immobilien.
  3. Beratung zu effizienten Heizungs- und Kühlsystemen:
    Ein Energieberater gibt Empfehlungen zur Optimierung oder Erneuerung von Heizungs- und Kühlsystemen. Ziel ist es, Systeme zu implementieren, die weniger Energie verbrauchen und gleichzeitig den Komfort erhöhen.
  4. Empfehlung von Dämmmaßnahmen:
    Ein bedeutender Teil der Energieeinsparung kann durch eine effektive Dämmung erreicht werden. Der Energieberater bewertet die Dämmung von Wänden, Dächern und Fenstern und empfiehlt entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung.
  5. Beratung zu erneuerbaren Energiequellen:
    Der Energieberater informiert über die Nutzung erneuerbarer Energien wie Solar-, Wind- und Biomasseenergie. Er hilft bei der Planung und Umsetzung von Projekten, die den Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix erhöhen.
  6. Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln:
    Ein Energieberater kennt die verschiedenen Förderprogramme und Zuschüsse, die von staatlichen Stellen wie dem BAFA und der KfW Bank angeboten werden. Er unterstützt bei der Antragsstellung und sorgt dafür, dass alle notwendigen Unterlagen korrekt eingereicht werden.
  7. Information über gesetzliche Anforderungen und Normen:
    Der Energieberater hält sich über aktuelle gesetzliche Vorgaben und Normen auf dem Laufenden und informiert die Kunden über notwendige Anpassungen, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.

Die Investition in eine Energieberatung kann sich deutlich auszahlen. Durch die optimierten Energiekosten und den verbesserten Komfort in Ihrem Gebäude können die Einsparungen die anfänglichen Kosten der Beratung oft übersteigen. Zudem trägt eine verbesserte Energieeffizienz zum Werterhalt Ihrer Immobilie oder sogar Steigerung bei.

  1. Kosteneinsparungen:
    Durch die Identifizierung von ineffizienten Systemen und die Empfehlung von Verbesserungen können erhebliche Energiekosten eingespart werden. Dies führt zu einer Reduzierung der Betriebskosten für Unternehmen und Haushalte.
  2. Erhöhung des Immobilienwerts:
    Energieeffiziente Gebäude haben einen höheren Marktwert. Ein Energieberater hilft, Maßnahmen umzusetzen, die den Wert der Immobilie steigern.
  3. Umweltfreundlichkeit:
    Durch die Reduzierung des Energieverbrauchs und die Nutzung erneuerbarer Energien trägt ein Energieberater zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei und unterstützt somit den Umweltschutz.
  4. Zugang zu Fördermitteln:
    Ein Energieberater kennt die Fördermöglichkeiten und hilft, finanzielle Unterstützung für Energieeffizienzmaßnahmen zu erhalten. Dies kann die Investitionskosten erheblich senken.
  5. Komfort und Lebensqualität:
    Verbesserte Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie eine bessere Dämmung erhöhen den Wohn- und Arbeitskomfort.
  6. Einhaltung gesetzlicher Vorgaben:
    Ein Energieberater stellt sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen und Normen eingehalten werden, was rechtliche Sicherheit bietet und mögliche Strafen vermeidet.

Insgesamt profitieren Kunden von den umfassenden Kenntnissen und der Expertise eines Energieberaters, der maßgeschneiderte Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz bietet und gleichzeitig die finanzielle Belastung durch Fördermittel reduziert.

In Deutschland ist die Beauftragung eines Energieberaters in bestimmten Fällen gesetzlich vorgeschrieben, beispielsweise wenn Sie staatliche Fördermittel für Sanierungsmaßnahmen in Anspruch nehmen möchten oder wenn ein neuer Energieausweis für Ihr Gebäude erforderlich ist.

Es gibt auch den Fall einer Zwangssanierung oder Unternehmen die Verpflichtet sind eine Energieberatung durchzuführen.

Eine Zwangssanierung bezeichnet in der Regel eine Maßnahme, bei der Eigentümer von Immobilien durch rechtliche Vorgaben gezwungen werden, bestimmte Sanierungsarbeiten an ihren Gebäuden durchzuführen. Dies geschieht meistens dann, wenn die Gebäude nicht mehr den geltenden Sicherheits-, Gesundheits-, Umwelt- oder Energiestandards entsprechen. Ziel einer solchen Maßnahme ist es, die Lebens- und Wohnqualität zu verbessern, den Energieverbrauch zu senken oder die allgemeine Sicherheit zu erhöhen.

  1. Bausubstanz:
    Wenn ein Gebäude baufällig ist oder erhebliche Mängel aufweist, die die Stabilität oder Sicherheit gefährden.
  2. Energieeffizienz:
    Bei nicht ausreichender Energieeffizienz, die deutlich hinter gesetzlichen Mindeststandards zurückbleibt, kann eine Zwangssanierung angeordnet werden, um den Energieverbrauch zu reduzieren.
  3. Gesundheitsrisiken:
    Wenn von einem Gebäude gesundheitliche Risiken ausgehen, beispielsweise durch Schimmelbefall oder Asbest, können Behörden eine Sanierung erzwingen.
  4. Denkmalschutz:
    Bei denkmalgeschützten Gebäuden kann eine Zwangssanierung erforderlich sein, um das kulturelle Erbe zu bewahren.

Die Bundesregierung sowie die einzelnen Bundesländer bieten verschiedene Förderprogramme an, die die Kosten einer Energieberatung teilweise oder sogar vollständig übernehmen können. Es ist empfehlenswert, die aktuellen Fördermöglichkeiten regelmäßig zu überprüfen, da sich diese ändern können.

Für weitere Informationen über die aktuellen Fördermittel besuchen Sie bitte unsere Homepage oder buchen Sie ein kostenfreies Erstgespräch mit unseren Experten.

Die Beauftragung eines Energieberaters ist eine kluge Entscheidung für jeden, der seine Energiekosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchte. Bei der Green Aktiv GmbH stehen wir Ihnen mit umfangreichem Fachwissen und Erfahrung zur Seite, um Ihre Energieeffizienz zu maximieren und die Lebensqualität in Ihren Räumlichkeiten zu verbessern.

Für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schauen Sie sich auf unserer Website um oder kontaktieren Sie uns direkt.
Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu einem energieeffizienteren Zuhause oder Betrieb zu begleiten.

Veröffentlicht am 10. Juli 2024

18. Juni 2024Zeitreise durch die Sanierung – Expertentipps für jedes Baujahr von den 50ern bis zu den 90ern

Willkommen auf dem Blog der Green Aktiv GmbH, Ihrem Experten für nachhaltige Gebäudesanierungen. In diesem Beitrag nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch die Jahrzehnte und bieten Ihnen einen detaillierten Leitfaden zur Sanierung von Wohngebäuden, die zwischen den 1950er und den 1990er Jahren erbaut wurden. Mehr als 40% der Wohnungen in Deutschland stammen aus dieser Zeit, viele davon vor der Einführung der ersten Wärmeschutzverordnung. Eine fachgerechte Sanierung kann hier nicht nur den Wohnkomfort erheblich steigern, sondern auch zu einer signifikanten Energieeinsparung führen.

Inhaltsverzeichnis:

In der Nachkriegszeit entstanden viele Wohngebäude unter enormem Zeitdruck, was oft zu kompakten Grundrissen und der Verwendung minderwertiger Baumaterialien führte. Häufig sind diese Gebäude nur mit einer Ofenheizung ausgestattet und die Elektrik ist unzureichend. Um den Wohnkomfort zu verbessern und Energie zu sparen, empfehlen wir eine genaue Prüfung und Erneuerung der Baumaterialien sowie die Verbesserung der Dämmung. Ein Anbau kann zusätzlich die Wohnfläche erweitern und die Lebensqualität steigern.

Die 60er Jahre brachten größere Wohnflächen und mehr Fensterfronten, jedoch oft auf Kosten der Wärme- und Schalldämmung. Typische Schwachstellen umfassen veraltete Sanitär-, Elektro- und Heizungsanlagen sowie mangelhafte Dämmung. Eine umfassende Sanierung sollte sich auf die Erneuerung der technischen Anlagen, Dach- und Fassadendämmung sowie die Überprüfung und ggf. Erneuerung der konstruktiven Bauteile konzentrieren.

Nach der Wärmeschutzverordnung 1977 wurden erstmals Dämmmaßnahmen umgesetzt, die heute allerdings oft veraltet sind. Besonders achtgeben sollten Sie auf Schadstoffe wie Asbest und bestimmte Holzschutzmittel. Sanierungen sollten die Dämmung von Dach und Fassade umfassen und auf eine moderne Heizungstechnologie umstellen, um Energieeffizienz und Wohnkomfort zu verbessern.

Die 80er Jahre brachten verbesserte Dämmstandards mit sich, insbesondere durch die Einführung des Warmdachs. Allerdings treten häufig Probleme bei der Luftdichtheit und den Dampfsperren auf. Eine Prüfung durch einen Energieberater kann hier Aufschluss über notwendige Maßnahmen geben. Außerdem ist eine genaue Untersuchung der verbauten Materialien auf Schadstoffbelastung ratsam.

In den 90er Jahren verschob sich der Fokus auf die Reduzierung der CO2-Emissionen und die Erhöhung der Energieeffizienz. Obwohl die damals eingesetzten Dämmmaterialien oft noch intakt sind, können sie heutigen Standards nicht mehr genügen. Besonderes Augenmerk sollte auf Feuchtigkeitsschäden, vor allem am Dach, gelegt werden.

Eine fundierte Energieberatung und ein detaillierter Sanierungsfahrplan sind der Schlüssel zum Erfolg Ihrer Gebäudesanierung. Die richtige Reihenfolge der Maßnahmen entscheidet nicht nur über die Effizienz der Sanierung, sondern auch über den zukünftigen Wohnkomfort.

Wir hoffen, dieser Leitfaden hilft Ihnen, das Potenzial Ihrer Immobilie voll auszuschöpfen und gleichzeitig zur Schonung unserer Umwelt beizutragen. Kontaktieren Sie uns bei Green Aktiv GmbH, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Sie bei Ihrem nächsten Sanierungsprojekt unterstützen können.

Veröffentlicht am 18. Juni 2024

23. April 2024Hydraulischer Abgleich und warum er so wichtig ist!

Seit dem 1. Oktober 2022 ist der hydraulische Abgleich gesetzlich verpflichtet, vor allem für größere Wohngebäude mit mehr als sechs Wohneinheiten und für Nichtwohngebäude. Aber was bedeutet das eigentlich? Der hydraulische Abgleich ist ein wesentlicher Schritt zur Optimierung Ihrer Heizanlage, der sicherstellt, dass die Wärme gleichmäßig und effizient in Ihrem Zuhause verteilt wird. Durch diese Maßnahme können Sie nicht nur Ihre Heizkosten um bis zu 15% senken, sondern auch den Komfort in Ihrem Wohnraum erheblich verbessern.

Inhaltsverzeichnis:

Wer muss einen hydraulischen Abgleich durchführen?

Die gesetzliche Pflicht zum hydraulischen Abgleich betrifft primär größere Wohnobjekte und gewerbliche Immobilien. Doch auch Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern profitieren erheblich von dieser Maßnahme, besonders im Hinblick auf mögliche Förderungen und Energieeinsparungen.

Wie wird der hydraulische Abgleich durchgeführt?

Der Prozess des hydraulischen Abgleichs beginnt mit einer detaillierten Analyse Ihrer Heizungsanlage. Unsere zertifizierten Energieberater berechnen die benötigte Heizlast für jeden Raum und optimieren die Einstellungen der Heizkörper und Ventile entsprechend. Dies geschieht in mehreren softwaregestützten Schritten, um die Effizienz Ihrer Heizung maximal zu steigern.

Wie viel Zeit wird für einen hydraulischen Abgleich benötigt?

Die Dauer des hydraulischen Abgleichs kann je nach Größe und Komplexität des Gebäudes variieren. In der Regel sollten Sie jedoch mit einem Tag Arbeit rechnen, währenddessen unsere Experten Ihre Anlage präzise einstellen und optimieren.

Wie oft muss der hydraulische Abgleich gemacht werden?

Ein einmal durchgeführter hydraulischer Abgleich bleibt in der Regel langfristig wirksam. Dennoch empfehlen wir eine regelmäßige Überprüfung, besonders nach größeren Umbauten oder Erweiterungen der Heizanlage.

Wer darf einen hydraulischen Abgleich durchführen?

Nur qualifizierte und zertifizierte Fachleute sollten einen hydraulischen Abgleich durchführen. Dieser könnte ein Heizungsbauer, Installateur, Energieberater oder ein anderer qualifizierter Fachmann sein, der die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt.

Wie viel spart ein hydraulischer Abgleich?

Durch einen hydraulischen Abgleich können Sie bis zu 15% Ihrer jährlichen Heizkosten einsparen. Zusätzlich sind Förderungen durch das BAFA möglich, die die Kosten weiter reduzieren.

Wo wird der hydraulische Abgleich eingestellt?c

Die Einstellungen für den hydraulischen Abgleich finden direkt an Ihren Heizkörpern und den dazugehörigen Ventilen statt. Dies sorgt für eine optimale Wärmeverteilung und Effizienz.

Welche Ventile für den hydraulischen Abgleich?

Für einen effektiven hydraulischen Abgleich sind spezielle, einstellbare Heizkörperventile erforderlich. Diese ermöglichen eine präzise Steuerung des Wasserflusses und der Wärmeabgabe.

Wie kann ich den hydraulischen Abgleich selbst durchführen?

Obwohl es theoretisch möglich ist, den hydraulischen Abgleich selbst durchzuführen, empfehlen wir aufgrund der Komplexität und der erforderlichen Fachkenntnisse dringend, diese Aufgabe einem Fachmann zu überlassen.

Ihr Energiepartner für die Zukunft

Bei Green Aktiv sind wir nicht nur darauf spezialisiert, den hydraulischen Abgleich professionell durchzuführen, sondern wir begleiten Sie auch langfristig in allen Energiefragen. Nutzen Sie unseren Förderungswecker-Service, um keine neuen oder ablaufenden Fördermöglichkeiten zu verpassen.

Fazit

Ein hydraulischer Abgleich bietet eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Heizkosten effektiv zu senken und gleichzeitig den Wohnkomfort zu erhöhen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über diese wichtige Energieeffizienzmaßnahme zu erfahren und wie Sie davon profitieren können.

Veröffentlicht am 23. April 2024

10. April 2024Entdecken Sie die neuesten Heizungsförderungen 2024: Ihre Chance auf eine energieeffiziente Zukunft!

Ein neues Kapitel der Heizungsförderung

Das Jahr 2024 markiert einen Wendepunkt in der Energieeffizienz Deutschlands. Mit der Überarbeitung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) durch die Bundesregierung, beginnt eine neue Ära der Heizungsförderung. Dies ist ein entscheidender Schritt hin zu einer grüneren, nachhaltigeren Zukunft und bietet großartige Möglichkeiten für Eigenheimbesitzer, Unternehmen und viele Betriebe!

Inhaltsverzeichnis:

Drei Säulen der Förderung

Grundförderung: 30% der Kosten

Jeder Eigentümer kann nun von einer Grundförderung profitieren, die 30 Prozent der Kosten für den Einbau einer Wärmepumpe oder einer anderen Heizung auf Basis erneuerbarer Energien abdeckt.

Einkommensabhängiger Bonus:

Zusätzliche 30%

Für selbstnutzende Eigentümer, deren zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro pro Jahr liegt, gibt es einen zusätzlichen Bonus von 30 Prozent.

Klima-Geschwindigkeitsbonus:

Bis zu 20%

Der innovative „Klima-Geschwindigkeitsbonus“ belohnt den frühzeitigen Austausch alter Heizungen. Dieser Bonus, der bis Ende 2028 20 Prozent beträgt und danach schrittweise sinkt, steht selbstnutzenden Wohneigentümern offen.

Maximale Förderung: 70%

Durch die Kombination dieser Boni können bis zu 70 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, die auf 30.000 Euro begrenzt sind, abgedeckt werden. Dies bedeutet, dass für eine neue Heizung maximal 21.000 Euro Zuschuss gewährt werden können.

Zusätzliche Förderungen für Effizienzmaßnahmen

Über die Heizung hinaus gibt es weitere Zuschüsse für Effizienzmaßnahmen wie Dämmung der Wände, Einbau neuer Fenster oder Heizungsoptimierung. Diese Maßnahmen sind mit bis zu 15 Prozent der Kosten förderfähig, und bei Vorhandensein eines individuellen Sanierungsfahrplans gibt es zusätzlich 5 Prozent.

Der Weg zur Förderung: Zinsvergünstigter Kredit

Ein zinsverbilligter Kredit ergänzt das Förderangebot, der selbstnutzenden Wohneigentümern mit einem Haushaltseinkommen von bis zu 90.000 Euro zur Verfügung steht. Dieser Kredit kann für Kosten bis zu 120.000 Euro nach Abzug der Zuschussförderung genutzt werden.

Zuständigkeit und Antragsstellung

Ab 2024 liegt die Zuständigkeit für die Vergabe dieser Zuschüsse bei der KfW. Gebäudeinhaber und Hausbesitzer, können voraussichtlich ab Ende Februar 2024 Anträge stellen. Wichtig ist, dass Anträge nur solange angenommen werden, wie Fördermittel verfügbar sind.

Effizienzstandards und Energieberatung

Der Effizienzhaus-Standard der KfW spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung.
Je besser die Energiebilanz eines Gebäudes ist, desto höher fällt die Förderung aus. Für eine umfassende Beratung empfiehlt sich die Konsultation eines Energie-Effizienz-Experten.

Green Aktiv GmbH:
Ihr Partner für Energieeffizienz

In diesem Kontext der Heizungsförderung ist es entscheidend, einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite zu haben. Green Aktiv GmbH steht bereit, um Ihnen bei der Optimierung Ihres Energieverbrauchs zu helfen und Kosten zu senken. Mit unserer Expertise im Bereich der Energieeffizienz und unserem umfassenden Verständnis der neuen Fördermöglichkeiten bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen, die nicht nur Ihrem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zugutekommen.

Fazit

Die neuen Förderungen im Jahr 2024 eröffnen vielfältige Möglichkeiten für Gebäudebesitzer, Betriebe mit hohen Kosten und Eigenheimbesitzer, ihre Heizsysteme zu modernisieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Mit der richtigen Beratung und Unterstützung durch Experten wie Green Aktiv GmbH können Sie diese Gelegenheit nutzen, um Ihre Energiekosten zu senken und Ihr Zuhause für die Zukunft zu rüsten.

Veröffentlicht am 10. April 2024

21. März 2024Warum Ihr Haus jetzt einen Sanierungsfahrplan braucht?

In der heutigen Zeit stehen Hausbesitzer vor einer bedeutenden Herausforderung: Die Gesetzgebung entwickelt sich ständig weiter, und jüngste Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels haben direkte Auswirkungen auf den Wert Ihrer Immobilie. Ein neues Gesetz, das die Energieeffizienz von Gebäuden in den Vordergrund stellt, hat das Potenzial, den Immobilienmarkt nachhaltig zu verändern. Die Notwendigkeit, zu handeln, ist offensichtlich, aber der Weg zur Umsetzung kann komplex sein.

Inhaltsverzeichnis:

Verlust des Immobilienwerts: Ein realistisches Szenario

Kai Warnecke, Präsident des Eigentümerverbands Haus & Grund, warnt, dass Immobilien, die nicht den neuen Mindeststandards für Energieeffizienz entsprechen, erheblich an Wert verlieren könnten. Dies ist besonders für die Eigentümer von Gebäuden mit schlechter Isolierung und fossilen Heizsystemen relevant. Ein Wertverlust Ihrer Immobilie ist nicht nur eine theoretische Möglichkeit; es ist eine unmittelbare Bedrohung, die proaktives Handeln erfordert.

Die Kosten einer Teilmodernisierung

Die Modernisierung der 15 Prozent ineffizientesten Gebäude in Deutschland könnte Kosten von rund 17,2 Milliarden Euro jährlich verursachen. Auf den einzelnen Hausbesitzer heruntergebrochen, bedeutet dies eine Investition von durchschnittlich knapp 60.000 Euro pro Gebäude. Ohne fachkundige Beratung und einen klaren Plan könnten diese Kosten sogar noch höher ausfallen.

Wie die Green Aktiv GmbH Ihnen hilft

Die Green Aktiv GmbH versteht die Komplexität und die finanzielle Belastung, die mit der Modernisierung von Immobilien einhergeht. Unser Ziel ist es, Sie durch diesen Prozess zu führen, Risiken zu minimieren und die Rentabilität Ihrer Investition zu maximieren. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan berücksichtigen wir nicht nur die spezifischen Bedürfnisse und Merkmale Ihres Hauses, sondern sichern auch den Zugang zu staatlichen Fördermitteln, die die finanzielle Last erheblich reduzieren können.

Förderungen nutzen und Fehlentscheidungen vermeiden

Dies bedeutet, dass Sie nicht nur von unserem Expertenwissen und unserer Erfahrung profitieren, sondern auch erhebliche finanzielle Unterstützung für die Beratungsleistung erhalten. Ein solches Angebot sollte nicht leichtfertig ignoriert werden, insbesondere in Anbetracht der potenziellen Kosten, die eine Nichtbeachtung der neuen gesetzlichen Anforderungen mit sich bringen kann.

Handeln Sie jetzt

Die Zeit drängt, und die Entscheidung, jetzt zu handeln, kann den Unterschied ausmachen, ob Ihre Immobilie an Wert gewinnt oder verliert. Mit der Green Aktiv GmbH an Ihrer Seite sind Sie nicht allein. Wir bieten Ihnen die Werkzeuge und das Wissen, um Ihr Zuhause zukunftssicher zu machen und gleichzeitig den finanziellen Aufwand zu optimieren.

Zusammenfassung

Die neue Gesetzgebung stellt eine Herausforderung dar, aber auch eine Chance. Mit der richtigen Vorbereitung und den richtigen Partnern können Sie nicht nur den Wert Ihrer Immobilie schützen, sondern auch zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um zu erfahren, wie wir Ihnen he

Veröffentlicht am 21. März 2024

6. März 2024Green Aktiv’s Engagierte Unterstützung für Präventionskampagne des BDK

Ein Herz für Prävention: Green Aktivs Engagement für die Sicherheit der Jüngsten

In einer Welt, in der die Sicherheit unserer Kinder oberste Priorität hat, ist es von unschätzbarem Wert, wenn Unternehmen ihre Ressourcen und Plattformen nutzen, um aufklärende und präventive Maßnahmen zu unterstützen. Ein herausragendes Beispiel für solch ein Engagement ist Green Aktiv, das sich erneut als Förderer von wichtigen sozialen Projekten positioniert. Diesmal im Rampenlicht: die Unterstützung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) bei einer Präventionskampagne, die speziell darauf ausgerichtet ist, die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu schützen und aufzuklären.

Der BDK, als Interessen- und Berufsvertretung der Angehörigen der deutschen Kriminalpolizei und aller in der Kriminalitätsbekämpfung Beschäftigten, initiiert regelmäßig Kampagnen und Aktionen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Sicherheitsfragen zu schärfen und präventive Maßnahmen in der Bevölkerung zu verankern. Green Aktiv hat diese Mission erkannt und unterstützt sie nachdrücklich durch seine Beteiligung an der neuesten Initiative des BDK: der Veröffentlichung eines Kripo-Kindermalbuchs.

Das Kripo-Kindermalbuch: Spielen, Lernen und Verstehen

Das Kripo-Kindermalbuch ist eine innovative Art und Weise, Kindern erste kriminalpräventive Themen näherzubringen. Durch Suchbilder, kurze Geschichten, Ausmalbilder, Rätsel und Spiele erhalten Kinder nicht nur wertvolle Tipps zu Verhaltensregeln, sondern auch spannende Einblicke in die Arbeit der Kriminalpolizei. Das Ziel ist es, auf spielerische Weise ein Bewusstsein für Sicherheit zu entwickeln und gleichzeitig Vertrauen in die Schutzmechanismen unserer Gesellschaft zu stärken.

Green Aktiv erkennt die Bedeutung dieser Bildungsarbeit an und hat sich entschieden, das Projekt durch ein imageförderndes Inserat im Malbuch zu unterstützen. Diese Unterstützung ermöglicht es, die Publikation ein Jahr lang kostenlos über öffentliche Einrichtungen, Kindereinrichtungen und Schulen zu verteilen, und verstärkt so die Reichweite und den Einfluss der Kampagne.

Ein nachhaltiges Engagement für die Gemeinschaft

Die Entscheidung von Green Aktiv, das Kripo-Kindermalbuch zu unterstützen, ist Teil eines größeren Engagements des Unternehmens für soziale Verantwortung und Prävention. Green Aktiv hat sich immer wieder als ein Unternehmen präsentiert, das bereit ist, in Projekte zu investieren, die einen positiven Einfluss auf die Gemeinschaft haben. Durch solche Initiativen trägt Green Aktiv dazu bei, eine sicherere Umgebung für die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu schaffen und gleichzeitig das Bewusstsein für wichtige soziale Themen zu schärfen.

Diese Unterstützung ist auch ein Aufruf an andere Unternehmen, dem Beispiel von Green Aktiv zu folgen und in die Sicherheit und Bildung unserer Kinder zu investieren. Es zeigt, dass Unternehmenserfolg und soziales Engagement Hand in Hand gehen können und dass jedes Unternehmen, unabhängig von seiner Größe, einen Beitrag leisten kann.

Abschließende Gedanken

Green Aktivs Unterstützung für das Kripo-Kindermalbuch unterstreicht das Engagement des Unternehmens für eine sichere und aufgeklärte Gesellschaft. Es ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Unternehmen durch die Unterstützung von Präventionskampagnen einen nachhaltigen Einfluss auf die Gemeinschaft ausüben können. Green Aktiv bleibt seinem Ruf als verantwortungsbewusster und engagierter Akteur treu und setzt sich weiterhin für Projekte ein, die das Wohlergehen und die Sicherheit unserer Kinder fördern.

Veröffentlicht am 6. März 2024

1. März 2024Strom und Gas im neuen Jahr: Wird es günstiger für Verbraucher oder steigen die Kosten?

Liebe Leserinnen und Leser, in diesen turbulenten Zeiten stehen wir alle vor Herausforderungen, die uns sowohl persönlich als auch finanziell betreffen. Besonders deutlich wird dies beim Blick auf unsere Energiekosten für Strom und Gas. Im Jahr 2024 werden wir einige wesentliche Änderungen erleben, die wir Ihnen gerne näherbringen möchten.

1. Das Ende der Strom- und Gaspreisbremsen:
Dieses Jahr markiert das Auslaufen der Strompreisbremse sowie der Erdgas- und Wärmepreisbremse. Eine Verlängerung dieser Maßnahmen, die während der Energiekrise eingeführt wurden, ist leider nicht vorgesehen. Zusätzlich endet die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas. Was bedeutet, dass ab 2024 wieder der reguläre Steuersatz von 19 % auf Erdgas angewandt wird. Diese Änderungen führen unweigerlich zu einer Erhöhung der Energiekosten.

2. Eine steigende CO2-Bepreisung:
Der Bundestag hat beschlossen, die CO2-Bepreisung für 2024 und 2025 zu erhöhen. Dies betrifft alle fossilen Energieträger und führt zu einer deutlichen Kostensteigerung. Für Erdgas steigen die CO2-Kosten auf 0,82 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2024 – ein signifikanter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr und höher als zunächst geplant.

3. Änderungen bei den Übertragungsnetzentgelten:
Kürzungen im Bereich der Übertragungsnetzentgelte führen ebenfalls zu höheren Kosten, die sich auf die Endverbraucher auswirken.

Diese Entwicklungen erfordern von den Netzbetreibern und Energieversorgern eine Überarbeitung ihrer Berechnungen, was wiederum Anpassungen bei den Abschlagszahlungen zur Folge haben kann.

Wir verstehen, dass diese Nachrichten beunruhigend sein können. Als Energieeffizienz-Experte möchte wir Ihnen jedoch versichern, dass es Möglichkeiten gibt, diesen Herausforderungen zu begegnen. Ein proaktiver Ansatz kann dabei helfen, die besten Konditionen für Ihren Strom- und Gasvertrag zu sichern.

Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, falls Sie Fragen zu Ihren aktualisierten Abschlagszahlungen haben oder Unterstützung bei der Optimierung Ihres Energieverbrauchs benötigen. Unser Team von Energieexperten steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Ihre Zufriedenheit und das Bestreben, Ihnen in diesen schwierigen Zeiten zu helfen, stehen für uns an erster Stelle.

Gemeinsam können wir Wege finden, um effizienter mit Energie umzugehen und dadurch Kosten zu sparen.
Wir sind hier, um Sie in dieser sich wandelnden Energielandschaft zu unterstützen.

Veröffentlicht am 1. März 2024

14. Dezember 2023Die Zukunft der Energieaudits in Unternehmen gemäß DIN EN 16247-1

In den kommenden Jahren wird die Durchführung von Energieaudits für Unternehmen in Deutschland zunehmend verpflichtend. Gemäß dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG) müssen alle Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtenergieverbrauch von über 7,5 GWh innerhalb von 20 Monaten nach dem 18. November 2023 ein Energie- oder Umweltmanagementsystem implementieren. Zusätzlich sind Unternehmen mit einem Energieverbrauch über 2,5 GW verpflichtet, Umsetzungspläne für Energieeinsparmaßnahmen zu erstellen, die durch unabhängige Experten geprüft und veröffentlicht werden müssen​​.

Für eine Stichprobenkontrolle nach EDL-G und EnEfG wird von den Unternehmen eine schriftliche Nachweiserbringung erwartet. Dies erfolgt durch ein elektronisches Rückmeldeformular, das mit spezifischen Anmeldedaten ausgefüllt wird​​. Nicht-KMU, also größere Unternehmen, müssen spätestens zwei Monate nach Abschluss ihres Energieaudits eine Online-Energieauditerklärung abgeben, sofern sie nicht bereits über eine Zertifizierung nach ISO 50001 oder EMAS verfügen​​.

Ab Oktober 2022 sind Unternehmen mit einem Verbrauch von über 10 GWh/a verpflichtet, Maßnahmen aus dem letzten Energieaudit oder aus ihrem Energiemanagementsystem umzusetzen, sofern diese wirtschaftlich durchführbar sind. Die Prüfung dieser Durchführbarkeit muss anhand der DIN EN 17463 erfolgen​​.

Energieaudits und Managementsysteme gelten als wesentliche Werkzeuge zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen. Sie helfen bei der Senkung des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten​​. Unternehmen, die nicht als KMU klassifiziert sind und einen jährlichen Energieverbrauch von weniger als 7,5 GWh aufweisen, müssen alle vier Jahre ein Energieaudit durchführen​​. Für Unternehmen mit einem Verbrauch bis zu 500.000 kWh/a besteht ebenfalls eine Auditpflicht, wobei sie die Möglichkeit haben, von einer Bagatellschwellenregelung Gebrauch zu machen​​.

Darüber hinaus sind Unternehmen mit einem Verbrauch über 2,5 GWh verpflichtet, Umsetzungspläne für identifizierte Energieeinsparmaßnahmen zu erstellen und zu veröffentlichen​​. Das BAFA übernimmt die stichprobenhafte Überprüfung der Erfüllung dieser Auditpflichten und stellt eine öffentliche Liste qualifizierter Energieauditoren zur Verfügung​​.

Diese Entwicklungen zeigen, dass die Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247-1 und das Betreiben von Energiemanagementsystemen in der Zukunft für eine breite Palette von Unternehmen in Deutschland verbindlich sein werden. Dies wird nicht nur zu einer erhöhten Energieeffizienz, sondern auch zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise beitragen.

Die Green Aktiv GmbH kann Unternehmen maßgeblich bei der Durchführung ihrer Energieaudits unterstützen und somit zur Einhaltung der neuen gesetzlichen Anforderungen beitragen. Mit einem Team aus qualifizierten und erfahrenen Energieauditoren bietet Green Aktiv GmbH eine umfassende Beratung und Begleitung während des gesamten Auditprozesses.

Zu den Dienstleistungen gehören die Analyse des aktuellen Energieverbrauchs, die Identifikation von Einsparpotentialen sowie die Entwicklung und Implementierung von effizienten Energiemanagementstrategien. Darüber hinaus kann Green Aktiv GmbH Unternehmen dabei unterstützen, wirtschaftlich durchführbare Maßnahmen aus ihren Energieaudits zu identifizieren und die notwendigen Umsetzungspläne zu erstellen und zu veröffentlichen. Dies beinhaltet auch die Vorbereitung auf die erforderliche Dokumentation und Berichterstattung gemäß den gesetzlichen Vorgaben.

Mit ihrem Fachwissen und ihrer Expertise kann Green Aktiv GmbH sicherstellen, dass Unternehmen nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, sondern auch langfristig von einer gesteigerten Energieeffizienz und reduzierten Betriebskosten profitieren.

Veröffentlicht am 14. Dezember 2023

23. November 202320 Stromspartipps für ein umweltfreundliches Zuhause

Energieeffizienz und Umweltschutz sind heute wichtiger denn je. Mit einigen einfachen Tipps können Sie nicht nur Ihren Energieverbrauch reduzieren, sondern auch Ihre Stromrechnung senken. Hier sind einige Ratschläge, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern:

Inhaltsverzeichnis:

1. Energiesparende Geräte nutzen: Investieren Sie in energieeffiziente Haushaltsgeräte. Achten Sie beim Kauf auf das Energielabel und wählen Sie Geräte der Klasse A+++.

2. Standby-Modus vermeiden: Schalten Sie Geräte komplett aus, anstatt sie im Standby-Modus zu lassen. Dies kann jährlich bis zu 100 Euro sparen.

3. Effiziente Beleuchtung: Ersetzen Sie herkömmliche Glühbirnen durch LED-Lampen. Sie verbrauchen bis zu 85% weniger Energie und halten länger.

4. Kühlschrank richtig nutzen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Kühlschrank nicht zu kalt eingestellt ist. Eine Temperatur von 7°C im Kühlschrank und -18°C im Gefrierfach ist ideal.

5. Wasserkocher mit Bedacht füllen: Erhitzen Sie nur so viel Wasser, wie Sie tatsächlich benötigen. Das spart Energie und Zeit.

6. Waschmaschine voll beladen: Nutzen Sie Ihre Waschmaschine immer mit voller Beladung und vermeiden Sie das Vorwaschprogramm.

7. Richtige Raumtemperatur: Halten Sie die Raumtemperatur bei angenehmen 20°C. Jedes Grad mehr kann den Energieverbrauch um 6% erhöhen.

8. Energieberatung in Anspruch nehmen: Holen Sie sich professionelle Beratung, um herauszufinden, wie Sie Ihr Zuhause energieeffizienter gestalten können.

9. Stromfresser identifizieren: Nutzen Sie ein Energiemessgerät, um Geräte zu identifizieren, die besonders viel Strom verbrauchen.

10. Effizientes Kochen: Nutzen Sie beim Kochen einen Deckel und wählen Sie die richtige Herdplatte für den Topf aus.

11. Fenster und Türen abdichten: Stellen Sie sicher, dass Fenster und Türen gut abgedichtet sind, um Zugluft zu vermeiden. So bleibt die Wärme im Winter drinnen und die Kälte im Sommer draußen, wodurch Sie weniger heizen oder kühlen müssen.

12. Energiesparmodus aktivieren: Viele Geräte, wie Computer, Fernseher und Smartphones, haben einen Energiesparmodus. Aktivieren Sie diesen, um den Stromverbrauch zu reduzieren.

13. Trocknen an der Luft: Verzichten Sie, wenn möglich, auf den Wäschetrockner und lassen Sie Ihre Wäsche an der Luft trocknen.

14. Duschen statt Baden: Ein Vollbad verbraucht deutlich mehr Warmwasser als eine kurze Dusche. Reduzieren Sie Ihre Badezeit oder duschen Sie stattdessen, um Energie zu sparen.

15. Thermostate richtig einstellen: Verwenden Sie programmierbare Thermostate, um die Heizung nachts oder wenn Sie nicht zu Hause sind, automatisch herunterzufahren.

16. Elektronik regelmäßig reinigen: Staub und Schmutz können die Effizienz von Geräten beeinträchtigen. Reinigen Sie Ihre Elektronik regelmäßig, insbesondere die Lüftungsschlitze.

17. Solarladegeräte nutzen: Verwenden Sie Solarladegeräte für kleine Elektronikgeräte wie Handys und Tablets. So nutzen Sie die Energie der Sonne und sparen Strom.

18. Energieeffiziente Fenster: Investieren Sie in doppelt verglaste oder energieeffiziente Fenster, um Wärmeverluste zu reduzieren.

19. Steckdosenleisten mit Schalter: Verwenden Sie Steckdosenleisten mit einem Schalter, um mehrere Geräte gleichzeitig komplett vom Netz zu trennen, wenn sie nicht in Gebrauch sind.

20. Regelmäßige Wartung: Lassen Sie Ihre Heizungsanlage und andere große Geräte regelmäßig warten, um sicherzustellen, dass sie effizient arbeiten.

Wir sind zuversichtlich, dass diese Ratschläge Ihnen im Alltag helfen werden, Energie zu sparen! Falls Sie dennoch Fragen haben oder zusätzliche Unterstützung benötigen, stehen unsere Experten bereit, um Sie zu beraten. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular, um mit uns in Verbindung zu treten!

Veröffentlicht am 23. November 2023

16. November 2023Bundesförderung für effiziente Gebäude: Ein Leitfaden für KMUs

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist ein zentrales Instrument, um den Energieverbrauch in Gebäuden zu reduzieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bietet diese Förderung eine hervorragende Gelegenheit, in nachhaltige Technologien zu investieren und gleichzeitig Kosten zu sparen.

Inhaltsverzeichnis:

Die BEG-Förderung hat bereits über 55.000 Anträge erhalten, was ihre Bedeutung und Akzeptanz unterstreicht.

Mehr als 40% der Anträge stammen von KMUs, was zeigt, dass diese Unternehmen aktiv nach Möglichkeiten suchen, ihre Energieeffizienz zu steigern.

  • Kostenersparnis: Durch die Investition in energieeffiziente Technologien können Unternehmen ihre Energiekosten erheblich senken. Die BEG-Förderung bietet finanzielle Unterstützung, um diese Investitionen erschwinglicher zu machen.
  • Nachhaltiges Image: Ein energieeffizientes Gebäude verbessert nicht nur die Umweltbilanz eines Unternehmens, sondern stärkt auch sein Image als verantwortungsbewusster Akteur in der Geschäftswelt.
  • Beratung und Unterstützung: Es gibt zahlreiche Beratungsstellen und Experten, die Unternehmen bei der Antragstellung und Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen unterstützen können.
  • Informieren Sie sich: Es ist wichtig, sich über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen zu informieren. Die BEG bietet verschiedene Programme an, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind.
  • Suchen Sie Beratung: Bevor Sie einen Antrag stellen, sollten Sie sich von Experten beraten lassen. Dies kann Ihnen helfen, den besten Förderweg für Ihr Unternehmen zu finden.
  • Antragstellung: Sobald Sie alle notwendigen Informationen haben, können Sie den Antrag online über das Portal der BEG einreichen.
  • Umsetzung: Nach Genehmigung des Antrags können Sie mit der Umsetzung der geplanten Maßnahmen beginnen und von den Vorteilen der BEG-Förderung profitieren.

Abschließend ist zu sagen, dass die BEG-Förderung eine großartige Möglichkeit für KMUs bietet, in die Zukunft zu investieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Bei der Green Aktiv unterstützen wir Sie gerne bei diesem Prozess und bieten Ihnen alle notwendigen Informationen und Ressourcen.

  1. Energieeffizienz steigern: Reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten um bis zu 30%. 
  2. Wettbewerbsvorsprung sichern: Nutzen Sie das eingesparte Kapital, um in Ihre Dienstleistungen und Ihr Unternehmen zu investieren. 
  3. Expertenunterstützung: Profitieren Sie von einer professionellen Energiebewertung durch BAFA-zertifizierte Fachleute und entwickelten Energiesparstrategien. 
  4. Zugang zu Fördermitteln: Nutzen Sie unseren Service, um zukünftige Förderprogramme in Anspruch zu nehmen. Wir gewährleisten, dass Sie Ihre Zuschüsse ohne Hindernisse erhalten. 
  5. Ausschreibungsmanagement: Planen Sie Renovierungsarbeiten? Wir übernehmen die Ausschreibungen und helfen Ihnen mit unserem Netzwerk von Energieexperten bei der Umsetzung. Sie wählen das für Sie beste Angebot und sparen Zeit, Geld und Rechercheaufwand. 
  6. Umfassende Betreuung: Unser Netzwerk von Energieexperten steht Ihnen zur Seite, bietet Unterstützung und sorgt für eine reibungslose Umsetzung. 
  7. Stärken Sie Ihr Image: Zeigen Sie Ihren Kunden Ihr Engagement für eine bessere Klimabilanz, indem Sie CO2-Emissionen reduzieren und Ihr Unternehmen auf ein höheres Energielevel heben.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf 

Veröffentlicht am 16. November 2023

18. Oktober 2023Neue Heizungsförderung ab 2024: Was Sie wissen müssen und wie Sie profitieren können

Die Bundesregierung hat Pläne für ein neues Förderprogramm für den Heizungsaustausch vorgestellt, das Anfang 2024 in Kraft treten soll. Dieses Programm zielt darauf ab, den Austausch von Heizungen zu fördern und umweltfreundlichere Alternativen zu unterstützen. Neben einer Basisförderung wird es auch einen Einkommensbonus geben, und diejenigen, die sich für einen schnellen Einbau entscheiden, werden zusätzlich belohnt.

Die Einführung dieses Programms ist ein weiterer Schritt in Richtung Klimaschutz und zeigt das Engagement der Regierung, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Energieeffizienz in Gebäuden zu verbessern.

Inhaltsverzeichnis:

Es ist wichtig zu beachten, dass die Förderung für eine Heizung im Jahr 2024 bis zu 70% der Kosten decken kann. Das bedeutet, dass der Staat bis zu 21.000 Euro für eine Heizungssanierung zahlt. Dies ist eine erhebliche Summe, die Hausbesitzern und Unternehmen helfen kann, den Übergang zu umweltfreundlicheren Heizungssystemen zu erleichtern.

Bei Green Aktiv verstehen wir, wie wichtig es für Unternehmen ist, die richtigen Fördermittel zu erhalten. Mit den ständigen Änderungen in den Förderprogrammen kann es schwierig sein, den Überblick zu behalten und sicherzustellen, dass Sie alle verfügbaren Mittel nutzen.

Unser Team von Experten hat umfangreiche Erfahrung in der Beratung von Unternehmen bei der Beantragung von Fördermitteln. Wir können Sie durch den gesamten Prozess führen, von der Identifizierung der besten Fördermöglichkeiten für Ihr Unternehmen bis hin zur Antragstellung und Sicherstellung, dass Sie die maximale Unterstützung erhalten.

Wenn Sie also darüber nachdenken, Ihre Heizsysteme zu aktualisieren oder einfach nur sicherstellen möchten, dass Sie alle verfügbaren Fördermittel nutzen, ist Green Aktiv Ihr bester Ansprechpartner. Kontaktieren Sie uns noch heute und lassen Sie uns Ihnen helfen, die richtigen Fördermittel für Ihr Unternehmen zu sichern.

Veröffentlicht am 18. Oktober 2023

18. September 2023Neues Förderprogramm für PV-Anlagen, Wallbox und Batteriespeicher: Eine Chance für nachhaltige Mobilität

Die Bundesregierung hat kürzlich ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen, das den Einsatz von Photovoltaik (PV) in Verbindung mit Elektromobilität fördern soll. Dieses Programm, welches mit einem Budget von bis zu 500 Millionen Euro ausgestattet ist, zielt darauf ab, den Übergang zu einer grüneren und nachhaltigeren Mobilität zu erleichtern. Hier werfen wir einen Blick auf die Einzelheiten dieses Programms und wie es Ihnen zugutekommen könnte.

Inhaltsverzeichnis:

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat die Details dieses neuen Förderprogramms bekannt gegeben, das die Anschaffung einer PV-Anlage, eines Batteriespeichers und einer Wallbox für Elektroautos unterstützt, allerdings nur als kombiniertes Paket.
Die Förderung setzt sich wie folgt zusammen:

  • Ladestation: Eine Pauschale von 600 Euro oder 1.200 Euro bei bidirektionaler Ladefähigkeit.
  • Photovoltaikanlage: 600 Euro pro installiertem kWp, bis zu einem Maximum von 6.000 Euro.
  • Solarstromspeicher: 250 Euro pro kWh, bis zu einem Maximum von 3.000 Euro.

Es ist jedoch zu beachten, dass diese Förderung nicht mit lokalen Zuschüssen kombiniert werden kann, was für einige Bürger enttäuschend sein könnte.

Um für dieses Programm in Frage zu kommen, müssen Sie bereits ein Elektroauto besitzen oder zumindest eine verbindliche Bestellung dafür haben. Darüber hinaus muss sowohl das Auto als auch das Haus, das mit der Solaranlage ausgestattet werden soll, privat sein, und der Antragsteller muss der Eigentümer beider sein. Leider sind vermietete Häuser oder Firmenfahrzeuge von diesem Programm ausgeschlossen.

Die erzeugte Solarenergie und die Energie aus dem Batteriespeicher sollten vorrangig für das Elektroauto verwendet werden. Darüber hinaus muss der zusätzlich benötigte Strom zu 100% aus erneuerbaren Quellen stammen, was möglicherweise einen Wechsel des Stromversorgers erfordert.

Trotz einiger Einschränkungen bietet dieses Programm eine großartige Möglichkeit, die Integration von Solarenergie und Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen.

Bei Green-Aktiv sind wir bestrebt, Sie auf Ihrem Weg zu einer grüneren Zukunft zu unterstützen. Wir können Ihnen helfen, die Vorteile dieses neuen Förderprogramms zu nutzen, indem wir Sie bei der Installation Ihrer neuen PV-Anlage und Wallbox unterstützen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über unsere Dienstleistungen zu erfahren und wie wir Ihnen helfen können, einen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft zu machen.

Veröffentlicht am 18. September 2023

13. September 2023Weshalb ein Energieberater Ihr Erster Ansprechpartner vor einer Sanierung sein sollte

In der heutigen Zeit ist der effiziente Einsatz von Energie nicht nur eine Frage der Kosteneinsparung, sondern auch eine wesentliche Maßnahme zum Schutz unserer Umwelt. Vor Beginn von Renovierungs- und Sanierungsarbeiten ist es daher empfehlenswert, einen Experten für Energieberatung hinzuzuziehen. Hier sind einige überzeugende Gründe, warum Hausbesitzer einen Energieberater benötigen, bevor sie ihr Haus, ihre Wohnung oder ihr Gebäude renovieren und sanieren.

Inhaltsverzeichnis:

Die erste und wohl auch wichtigste Aufgabe eines Energieberaters besteht darin, Ihnen Wege aufzuzeigen, wie Sie Energie sparen und somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Durch die Entwicklung eines maßgeschneiderten Konzepts zur Energieeinsparung kann die CO2-Bilanz Ihres Gebäudes erheblich verbessert werden.

Ein weiterer bedeutsamer Grund, weshalb Sie einen Energieberater konsultieren sollten, sind die potenziellen Kosteneinsparungen. Durch die Implementierung effizienter Energiekonzepte können die monatlichen Betriebskosten deutlich gesenkt werden. Eine professionelle Energieberatung hilft Ihnen, mögliche Schwachstellen in Ihrem Gebäude zu identifizieren und effektive Lösungen zur Behebung dieser Mängel zu finden.

Es gibt umfangreiche Förderprogramme für energetische Sanierungen. Ein Energieberater ist mit den aktuellen Fördermöglichkeiten bestens vertraut und kann Sie darüber informieren, welche finanziellen Unterstützungen Ihnen zur Verfügung stehen. Dabei kann ein Energieberatungsunternehmen Ihnen helfen, die Kosten für die energetische Sanierung erheblich zu reduzieren.

Durch energetische Sanierungen kann nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch der Wert Ihrer Immobilie gesteigert werden. Ein modernisiertes, energetisch optimiertes Haus ist auf dem Immobilienmarkt deutlich gefragter und erzielt einen höheren Verkaufs- oder Mietpreis.

Ein Energieberater begleitet Sie von der Planung bis zur Umsetzung Ihrer Sanierungsmaßnahmen. Er koordiniert die verschiedenen Handwerker und sorgt dafür, dass alle Arbeiten fachgerecht und nach den aktuellen Standards der Energieeffizienz durchgeführt werden.

Die gesetzlichen Vorschriften im Bereich der Energieeffizienz sind in den letzten Jahren immer strenger geworden. Ein Energieberater ist mit den aktuellen gesetzlichen Anforderungen bestens vertraut und kann Ihnen dabei helfen, alle notwendigen Nachweise und Zertifikate zu erlangen, um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten.

Egal, ob Sie planen, Ihr Zuhause zu renovieren oder eine umfangreiche Sanierung in Angriff zu nehmen, eine professionelle Energieberatung sollte Ihr erster Schritt sein. So können Sie nicht nur Ihren persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten, sondern auch finanzielle Vorteile genießen und den Wert Ihrer Immobilie nachhaltig steigern. Zögern Sie nicht und nehmen Sie die Dienstleistungen der Green Aktiv GmbH in Anspruch, um Ihre Sanierung zukunftsorientiert zu gestalten.

Veröffentlicht am 13. September 2023

22. August 2023Zahl der Energieberatungen in Deutschland: Ein beispielloser Anstieg

Die jüngsten Zahlen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen sind eindeutig: Die Zahl der Energieberatungen in Deutschland hat im Jahr 2022 einen beeindruckenden Sprung gemacht. Mit fast 280.000 Beratungen, das sind 100.000 mehr als im Vorjahr, zeigt sich ein wachsendes Bewusstsein für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Bevölkerung. Insbesondere in Bayern, wo die meisten dieser Konsultationen stattfanden, ist das Interesse an Energieberatungen enorm.

Inhaltsverzeichnis:

Die Gründe für diesen Anstieg sind vielfältig. Die Verschärfung der Energiekrise, ausgelöst durch die russische Aggression in der Ukraine, hat die Energiepreise in die Höhe schnellen lassen. Gas und Heizöl kosteten in einigen Fällen mehr als das Doppelte des Vorjahrespreises. Die Regierung hat reagiert und Energiepreisbremsen für Strom und Gas eingeführt, um die Haushalte zu entlasten. Doch trotz dieser Maßnahmen suchen immer mehr Menschen nach Wegen, ihre Energiekosten zu senken und gleichzeitig nachhaltiger zu leben.

In dieser herausfordernden Zeit steht die Green Aktiv GmbH als erfahrener Energieberater an Ihrer Seite. Mit Standorten in München, Berlin, Nürnberg und Rosenheim sind wir bestens aufgestellt, um Unternehmen und Privatpersonen zu unterstützen. Unsere Expertise hilft Ihnen, weniger Energie zu verbrauchen und langfristig Kosten zu senken. Zufriedene Kunden wie die Daxenberger Schreinerei und das Mandala Hotel können bestätigen, dass unsere Beratung nicht nur zu Einsparungen führt, sondern auch dazu beiträgt, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Empirische Untersuchung des Marktes für Energiedienstleistungen, Energieaudits und andere Energieeffizienzmaßnahmen im Jahr 2022!

Der Markt für Energieeffizienzdienstleistungen boomt. Laut BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – erwirtschaftet dieser Sektor jährlich einen Gesamtumsatz von etwa 9 Mrd. Euro. Die drei großen Teilbereiche dieses Marktes – Energieberatung, Energieaudit und Energiemanagement – bieten enorme Chancen für Unternehmen, die sich für Nachhaltigkeit und Effizienz entscheiden. 

Die steigende Zahl der Energieberatungen zeigt, dass das Bewusstsein für Energieeffizienz in Deutschland wächst. Die Green Aktiv GmbH ist stolz darauf, in dieser Bewegung eine führende Rolle zu spielen und Unternehmen sowie Privatpersonen auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz zu begleiten. Mit unserer Expertise und unserem Engagement sind wir Ihr idealer Partner in diesen herausfordernden Zeiten.

Veröffentlicht am 22. August 2023

26. Juli 2023Eine grüne Partnerschaft schmieden: Green Aktiv und ZEG bündeln ihre Kräfte für eine nachhaltige Zukunft

Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, Ihnen eine aufregende Neuigkeit mitteilen zu können.
Wir, die Green Aktiv GmbH, haben mit der ZEG Zentraleinkauf Holz + Kunststoff eG – kurz ZEG – eine nachhaltige und zukunftsorientierte Partnerschaft beschlossen. Diese Kooperation ist nicht nur ein Meilenstein für beide Unternehmen, sondern auch ein großer Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und grüneren Zukunft für alle Kunden, Lieferanten und Partnerunternehmen.

Als unabhängiges Energieberatungsunternehmen, das sich auf die Reduzierung von Energiekosten spezialisiert hat, bieten wir verschiedene geförderte Energieberatungen an und erstellen individuelle Sanierungsfahrpläne für Wohn und Nichtwohngebäude, sowie Energieaudits nach DIN EN 16247. Zudem unterstützen wir bei der Akquise von Fördergeldern und bei der Vermittlung von passgenauen Strom und Gasverträgen. Unsere Mission ist es, Unternehmen und Privatpersonen dabei zu unterstützen, ihre Energiekosten nachhaltig zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, denn die beste Kilowattstunde ist die, die man gar nicht erst verbraucht.

Inhaltsverzeichnis:

Eine starke Partnerschaft für Nachhaltigkeit

Die ZEG ist ein sehr renommierter Holzgroßhändler, der gewerbliche Verarbeiter, Wiederverkäufer, Behörden und Bildungseinrichtungen mit hochwertigen Holzprodukten versorgt. Mit 15 Standorten in ganz Deutschland ist die ZEG ein vertrauenswürdiger Partner für alle, die in ihrem Beruf auf Holz angewiesen sind.

Durch die Zusammenarbeit von Green Aktiv und ZEG entsteht eine Symbiose, die das Beste aus beiden Welten vereint: die nachhaltige Energieexpertise von Green Aktiv und die hochwertigen und langlebigen Produkte von der ZEG.
Doch wie genau profitieren beide Unternehmen von dieser Partnerschaft?

Wie Green Aktiv und ZEG von ihrer Partnerschaft profitieren

Zum einen kann Green Aktiv durch die Kooperation mit der ZEG seine nachhaltigen Energielösungen einem breiteren Publikum zugänglich machen. Die Kundenbasis der ZEG von gewerblichen Verarbeitern und Wiederverkäufern bietet eine hervorragende Plattform, um unsere Dienstleistungen und Produkte zu präsentieren. Darüber hinaus ermöglicht uns die Zusammenarbeit mit der ZEG, unsere Energieberatungen und Sanierungsfahrpläne auf die spezifischen Bedürfnisse der Holzindustrie zuzuschneiden.

Zum anderen profitiert die ZEG von unserer Expertise im Bereich der Energieeffizienz. Durch die Implementierung unserer Energieeinsparlösungen kann die ZEG-Kundschaft ihre Betriebskosten senken und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck verkleinern. Darüber hinaus stärkt die Partnerschaft mit Green Aktiv die Position der ZEG als nachhaltigen und verantwortungsbewussten Holzgroßhändler.

Was die Partnerschaft von Green Aktiv und ZEG für dich bedeutet

Aber nicht nur Green Aktiv und ZEG profitieren von dieser Partnerschaft, auch Sie, als Kunde oder Partner, werden von dieser Kooperation profitieren.
Sie erhalten Zugang zu maßgeschneiderten Energieberatungen und Sanierungsfahrplänen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Holzindustrie zugeschnitten sind. Gleichzeitig können Sie sicher sein, dass Sie mit Unternehmen zusammenarbeiten, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzen, dabei aber stets auch die Wirtschaftlichkeit im Blick behalten.

Wir sind davon überzeugt, dass diese Partnerschaft den Weg für innovative und nachhaltige Lösungen in der Energie- und Holzindustrie ebnen wird. Gemeinsam mit der ZEG freuen wir uns darauf, Kunden und Partner auf diese spannende Reise zu begleiten.

Die Kooperation ist mehr als nur eine geschäftliche Partnerschaft.
Sie ist ein Bekenntnis zu nachhaltigem Wirtschaften und Umweltschutz. Sie zeigt, dass es möglich ist, wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung zu verbinden.

Eine nachhaltige Vision verwirklichen

Wir sind sehr stolz, Teil dieser Partnerschaft zu sein und freuen uns darauf, unsere Expertise im Bereich Energieeffizienz mit der Erfahrung der ZEG in der Holzindustrie zu kombinieren, um innovative und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Wir möchten Sie einladen, Teil dieser spannenden Reise zu sein. Ob Sie Unternehmer/in, Wiederverkäufer/in, eine Non-Profit-Organisation oder eine Bildungseinrichtung sind – wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten und gemeinsam einen Beitrag zu einer nachhaltigeren und grüneren Zukunft zu leisten.

Bleiben Sie dran, um mehr über unsere gemeinsamen Projekte und Initiativen zu erfahren.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Artikel zu lesen.
Wenn Sie Fragen zur Partnerschaft zwischen Green Aktiv und ZEG haben oder mehr über unsere Dienstleistungen erfahren möchten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

Veröffentlicht am 26. Juli 2023

19. Juni 2023Energieeffizienz in Fußballvereinen: Wie ein Energieberater den Unterschied machen kann

Entdecken Sie, wie ein Energieberater von Green Aktiv GmbH durch optimierte Verträge, effiziente Renovierungen und den Zugang zu staatlichen Förderungen signifikante Einsparungen bei den Energiekosten für Fußballvereine erzielen kann. Nutzen Fußballvereine ihr volles Energieeffizienzpotenzial aus?

Inhaltsverzeichnis:

Vorteile eines Energieberaters für Fußballvereine

Fußballvereine haben oft umfangreiche Energiebedürfnisse. Von der Flutlichtanlage über Umkleideräume bis hin zu Heizsystemen für Vereinsheime – das Energiesparen in Vereinen ist ein großes Thema. Hier kommt Green Aktiv GmbH ins Spiel. Als führender Energieberater können wir den Vereinen helfen, ihre Energiekosten langfristig und nachhaltig zu senken. Durch optimierte Strom- und Gasverträge und effiziente Sanierungskonzepte können wir erhebliche Kostenersparnisse erzielen. Darüber hinaus kann unsere Hilfe bei der Akquise von staatlichen Fördergeldern dazu beitragen, die finanzielle Belastung bei der Umsetzung solcher Projekte zu senken.

Wie ein Energieberater einem Verein aktiv helfen kann

Unsere Tätigkeit beginnt bei der Aufnahme der Ist-Situation in einem Erstgespräch. Hierbei versuchen wir, ein umfassendes Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse und den aktuellen Energieverbrauch des Vereins zu erlangen. Anschließend werden Termine vereinbart, um das Gelände und die Anlagen des Vereins persönlich zu inspizieren.

Techniker vor Ort und Aufnahme der Anlage

Bei diesem Besuch vor Ort werden unsere Techniker die Gelegenheit nutzen, um die Anlagen gründlich zu begutachten. Sie werden die Beleuchtung, Heizsysteme, sanitäre Einrichtungen und andere energieverbrauchende Geräte genau betrachten, um mögliche Verbesserungen zu erzielen. Diese technische Bestandsaufnahme ist ein wesentlicher Schritt, um die tatsächlichen Möglichkeiten für Energieeinsparungen zu ermitteln.

Erstellung eines Gutachtens und Akquise von Fördergeldern

Nach der Besichtigung erstellen wir ein detailliertes Gutachten. Dieses beinhaltet nicht nur einen Überblick über den aktuellen Energieverbrauch, sondern wird auch einen Sanierungsfahrplan bzw. Energieaudit dokumentiert. Dieser Fahrplan zeigt auf, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um den Energieverbrauch zu senken und die Energieeffizienz nachhaltig zu steigern.

Gleichzeitig helfen wir dem Verein, staatliche Förderungen zu akquirieren. Es gibt eine Vielzahl von Förderprogrammen für nachhaltige Energieprojekte, und wir können dabei helfen, die geeigneten Programme zu finden und die Anträge zu stellen. Als Full-Service-Agentur begleiten wir die Vereine von A-Z.

Veröffentlicht am 19. Juni 2023

11. April 2023“FKG-Programm” – alles was Sie wissen sollten

Das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) der Stadt München ist ein Programm, das sich zum Ziel gesetzt hat, den CO2-Ausstoß von Gebäuden zu reduzieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Es richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von Bestandsgebäuden, die energieeffiziente Maßnahmen an ihren Immobilien durchführen möchten.

Inhaltsverzeichnis:

FKG Programm

Das Programm wird von der Landeshauptstadt München finanziert und in Zusammenarbeit mit der Münchner Energieagenturen umgesetzt. Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen, die je nach Art und Umfang der Maßnahme bis zu 80% der Gesamtkosten betragen können. Das FKG ist somit eine ideale Möglichkeit, um Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zu vereinen.


Gefördert werden Maßnahmen wie die Dämmung von Fassaden, Dächern oder Kellerdecken, der Austausch von alten Heizungsanlagen oder die Installation von Photovoltaikanlagen. Auch der Einbau von energieeffizienten Fenstern und Türen oder die Optimierung der Lüftungsanlagen können gefördert werden.

Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen wird nicht nur der CO2-Ausstoß reduziert, sondern auch der Energieverbrauch gesenkt. Dies führt zu einer nachhaltigen Senkung der Energiekosten und einer Wertsteigerung der Immobilie. Die Einsparungen können dabei je nach Umfang der Maßnahmen und Größe des Gebäudes bis zu mehreren tausend Euro pro Jahr betragen.


Um eine Förderung zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. So müssen die Maßnahmen von einem Fachunternehmen durchgeführt werden und es muss eine Energieberatung durchgeführt werden. Die genauen Vorgaben können auf der Webseite der Münchner Energieagentur nachgelesen werden.

Das FKG ist ein wichtiger Baustein in der Münchner Klimaschutzstrategie und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Die Stadt München setzt sich dabei das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden. Auch im Hinblick auf die bundesweiten Klimaziele ist das FKG ein wichtiger Schritt.

Neben der Förderung von energieeffizienten Maßnahmen bietet die Stadt München auch eine Vielzahl von Beratungsangeboten rund um das Thema Klimaschutz an. Hierzu gehören beispielsweise die Energieberatung für private Haushalte, die Beratung zu Fördermöglichkeiten oder auch Beratungen zu den Themen Elektromobilität und nachhaltige Mobilität. Insgesamt ist das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude der Stadt München ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Eigentümerinnen und Eigentümer von Bestandsgebäuden haben dabei die Möglichkeit, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und dabei noch Geld zu sparen.

Energieberatung München

Wer hat Anspruch auf das Programm?


Das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) der Stadt München richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von Bestandsgebäuden in München, die energieeffiziente Maßnahmen an ihren Immobilien durchführen möchten. Das bedeutet, dass sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Organisationen, die Gebäude in München besitzen, einen Anspruch auf die Förderung haben.

Es gibt jedoch einige Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um eine Förderung zu erhalten. So müssen die Maßnahmen von einem Fachunternehmen durchgeführt werden und es muss eine Energieberatung durchgeführt werden.
Die genauen Vorgaben können auf der Webseite der Münchner Energieagentur nachgelesen werden. Es ist auch wichtig zu beachten, dass das Programm nur für Bestandsgebäude gilt. Für Neubauten gibt es andere Fördermöglichkeiten, die über die KfW-Förderbank oder andere Förderprogramme angeboten werden.


Zusammenfassend können also Eigentümerinnen und Eigentümer von Bestandsgebäuden in München, die energieeffiziente Maßnahmen an ihren Immobilien durchführen möchten und die Voraussetzungen des FKG erfüllen, einen Anspruch auf die Förderung haben.

Wie kann die Green Aktiv bei den FKG Programm helfen?

Als Unternehmen, das sich auf energieeffiziente Maßnahmen spezialisiert hat, kann die Green Aktiv GmbH den Kunden auf verschiedene Weise helfen.

Zunächst einmal können die Energieexperten aus München den Kunden bei der Planung und Umsetzung der energieeffizienten Maßnahmen unterstützen. Dazu gehört beispielsweise die Beratung zu den verschiedenen Möglichkeiten der energetischen Sanierung, die Berechnung der möglichen Einsparungen und die Erstellung eines individuellen Sanierungskonzepts.

Darüber hinaus kann die Green Aktiv auch bei der Beantragung der Förderung helfen. Hierzu gehört beispielsweise die Unterstützung bei der Erstellung der Antragsunterlagen sowie die Kommunikation mit der Münchner Förderbank.

Ein weiterer Bereich, in dem die Green Aktiv GmbH den Kunden des FKG-Programms helfen kann, ist die Durchführung der eigentlichen Maßnahmen. Hierzu gehört beispielsweise die Koordination der verschiedenen Gewerke und die Überwachung der Bauarbeiten, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen fachgerecht und effizient umgesetzt werden.
Durch die Erstellung eines Energieeffizient-Planes gibt es für den Kunden einen deutlich klareren und übersichtlichen Weg die Umsetzung auch nachzuvollziehen.

Zusammenfassend kann die Green Aktiv den Kunden des FKG-Programms bei der Planung, Umsetzung und Überwachung energieeffizienter Maßnahmen unterstützen sowie bei der Beantragung der Förderung helfen. Auf diese Weise können Kunden von einer ganzheitlichen Betreuung und einer effizienten Umsetzung der Maßnahmen profitieren.

Autor: Antonio Ivanovic

Veröffentlicht am 11. April 2023

23. November 2022Entlastung: Ja / Kompensation: Nein – Was tun?

Die Gaspreisbremse kommt. Die Bundesregierung hat entschieden, Bundestag und Bundesrat haben das Milliardenprojekt zur Entlastung bundesdeutscher Privathaushalte und Unternehmen abgesegnet. Analog wird es voraussichtlich ebenfalls eine Strompreisbremse zum 01. Januar 2023 geben.

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Gaspreisbremse – Sinn, Funktion, Kosten

Nach Rücknahme der geplanten Gasumlage durch den Wirtschaftsminister, hat die Koalition, mit einer politischen Kehrtwende, den von extrem steigenden Energiepreisen existentiell bedrohten Bürgern und Betrieben, weitgehende Unterstützungsmaßnahmen zugesagt. Mit Auflage des Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds (WSF) und dessen Ausstattung in Höhe von 200 Milliarden Euro, werden Entlastungsmaßnahmen für Privatpersonen, kleine und mittlere Betriebe, sowie Industrieunternehmen finanziert.

Den größten Posten der geplanten Maßnahmen wird der s.g. Gaspreisdeckel darstellen. Die Umsetzung wird in zwei Stufen realisiert. Im ersten Schritt wird der Staat die fälligen Abschlagszahlungen für Dezember komplett übernehmen. Ab März 2023 wird es dann für Unternehmen mit einem Verbrauch unter 1,5 Millionen Kilowattstunden und für private Haushalte, zur eigentlichen Preisdeckelung für Gastarife kommen.

Privathaushalte und kleinere Betriebe zahlen dann für 80 Prozent ihres Vorjahres-Verbrauchs einen festen Preis von 12 Cent pro Kilowattstunde. Für höhere Verbrauche gelten die entsprechenden höheren Marktpreise. Eine Regelung, die vor allem die dringende Notwendigkeit von Energieeinsparungen verdeutlichen und belohnen soll.

Über eine geplante Regelung für die Industrie, mit einem Festpreis von sieben Cent je Kilowattstunde ab Januar, verhandeln die Emmissionäre zurzeit noch mit der EU. Aus Brüssel werden diesbezüglich Einwände, vor allem aufgrund beihilferechtlicher Fragen, formuliert. Ob eine Regelung bis Ende des Jahres getroffen wird oder die Deutschen einen Alleingang starten, ist zurzeit noch offen.

Strompreisbremse – Gas und Strom im Wiegeschritt

Da ca. 12 % der Energieeinspeisungen ins deutsche Stromnetz immer noch durch Erdgasverbrennung stattfindet und der Stromhandel nach Merit-Order-Regeln agiert, wirken sich die extrem gestiegenen Gaspreise direkt auf den Strommarkt aus. Die Eigenheit der Merit-Order ist nun mal, dass der Energieerzeuger mit den höchsten Grenzkosten, den jeweils aktuellen Preis bestimmt. Das sind derzeit und wohl auch künftig, mit großem Abstand, die Gasverbrenner. Entsprechend steigen die Strompreise – mit ebensolchen negativ-existenziellen Auswirkungen auf Bevölkerung und Wirtschaft.

So kommt es, dass die Bundesregierung ab Anfang Januar 2023 jetzt, analog zur Gaspreisdeckelung, die Einführung einer Strompreisbremse plant. Umsetzung, vorbehaltlich einer Zustimmung Mitte November, durch den Bundestag und die Länderkammer.

Auch hier soll das Instrument einer Deckelung die Stromkunden entlasten. Für private Verbraucher soll dann der Preis pro Kilowattstunde bei 40 Cent liegen. Für kleine und mittlere Unternehmen soll der Deckel bei 13 Cent festgesetzt werden. Der Staat übernimmt die tatsächlichen Mehrkosten, die Versorger regeln die Verrechnung mit den Verbrauchern über die Abschlagszahlungen.

Allerdings greift die Strompreisbremse auch nur für einen Basis-Bedarf. Der sich, vergleichbar mit der Gaspreisdeckelung, aus 80 % für Privatkunden und bei gewerblichen Kunden aus 70 % des Vorjahresbedarfes errechnet. Für Überschreitungen gilt dann der aktuelle Marktpreis.

Das 200 Milliarden-Paket

Die Finanzierung der Maßnahmen (Gaspreisbremse, Gas-Soforthilfe im Dezember, Strompreisbremse) erfolgt aus dem bestehenden Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds (WSF). Für die angesetzten 200 Milliarden Euro hat der Bundestag die staatliche Schuldenbremse für 2022 ausgesetzt. Der Finanzminister will aber im kommenden Jahr die Schuldenbremse wieder einhalten.

Zusätzlich zu aufzunehmenden Krediten, sollen zur Finanzierung des Entlastungspaketes, seit September dieses Jahres angefallene Zufallsgewinne, abgeschöpft werden. Darunter sind unerwartet hohe Gewinne zu verstehen, die von Stromanbietern aufgrund des Merit-Order-Prinzips erzielt wurden.

Quo vadis – und vor allem: wie?

Insbesondere die meisten Gaskunden haben in Deutschland schon im Laufe dieses Jahres Schock- und Horrorpost aus ihren Briefkästen geholt. Post vom Versorger oder Vermieter. Die Bundesregierung, der Staat hat die Aufschreie gehört und reagiert. Aber wird das, was nun auf den Weg gebracht ist und wird, ausreichen? Ausreichend sein, um echte, berechtigte Existenzängste von Millionen Bürgern und Bürgerinnen zu besänftigen?

Die Stadtwerke München informiert ihre Gaskunden auf ihrer Webseite mit solchen Ankündigungen:
“ … Leider sind die Gas-Beschaffungskosten seit der letzten Preisanpassung weiter stark gestiegen. Deshalb müssen die SWM ihre Erdgaspreise zum 1. Januar 2023 leider erneut und deutlich anheben. …“
und weiter:
“ … Es ist uns bewusst, dass steigende Preise sehr unerfreuliche Nachrichten sind. Wir bedauern diese Entwicklung und die damit verbundene wachsende Belastung für unsere Kundinnen und Kunden sehr. Die SWM können die extrem hohen Beschaffungskosten nicht mehr abfedern….“

Ja! Der Staat entlastet. Der Staat kompensiert aber nicht – und wird das auch nicht tun (können).

Was auf jeden Fall zusätzlich hilft, ist das, was wir selbst tun können. Da gibt es Potenzial. Das wirklich Notwendige und Richtige ist: Einsparen! Einsparpotenziale suchen und finden. Energieeffizienz als alltägliche, notwendige Option zu begreifen.

Das gilt für alle und überall. Den privaten Haushalt, die Gastronomie, den Handwerksbetrieb, die Anwaltskanzlei, den Supermarkt, die Industrie.

Jeder so gut er kann? Das könnte schiefgehen. Das Thema ist komplex, aber auch voller Möglichkeiten. Sich externe Hilfe zu organisieren, ist hier echter Mehrwert. Professionelle Energieberatung spart nicht nur bares Geld, sondern schafft auch zukunftsträchtige, nachhaltige Wohn-, Lebens- und Arbeitssituationen. Solche Hilfe gibt es bei Verbraucherzentralen, Mietervereinen und professionellen Energieberatern.

Beispielhaft, in München ansässig, aber auch deutschlandweit erfolgreich tätig, arbeiten die Berater und ausgewiesenen Energieexperten von Green Aktiv GmbH. Mit ihrem Know-how und der Fähigkeit individuellste Energielösungen umfassend zu erarbeiten, stehen sie denen zu Seite, die „ihr Energieproblem“ in die richtigen Hände, auf den richtigen Schreibtisch legen wollen. Zumal Energieberatung, weil komplex und gleichzeitig umso sinnvoller, auch durch weitgehende staatliche Förderung unterstützt wird.

Richtiger war es noch nie, Energie zu sparen, sinnvoll einzusetzen, sich dabei helfen zu lassen und gleichzeitig seine Ökobilanz auf Vordermann zu bringen. Es dankt der Geldbeutel. Es dankt der Planet.

Veröffentlicht am 23. November 2022

5. Juli 2022Angespannte Lage auf den Gasmärkten – Green Aktiv GmbH mitten drin

Energiekrise auf den Gasmärkten

Schon seit Jahren belasten steigende Preise für Strom und Gas Unternehmen und Privathaushalte. Allein im Zeitraum von 2003 bis 2018 haben sich die Energiekosten verdreifacht. Dieser Trend setzte sich zum Jahreswechsel 2021/22 fort, als die Energiekosten durch steigende Abgaben, Steuern und Umlagen trotz gesunkener EEG-Umlage erneut in die Höhe schnellten. Außerdem startete Deutschland bereits mit vergleichsweise niedrigen Energiespeichern in das Jahr 2022. Ursache hierfür waren die vergleichsweise geringe Einspeisung von Windenergie durch ein witterungsbedingt schlechtes Windjahr 2021 und die schlechte Befüllung der Gasspeicher.

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Ungewöhnlich leere Gasspeicher zum Jahreswechsel 2021/22

Durch eine lange Kälteperiode waren die Erdgasspeicher nicht so gut befüllt wie in anderen Jahren. Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass etwa ein Fünftel der deutschen Gasspeicherkapazität bei der Firma Astora liegt, einer Tochter von Gazprom Germania, die bereits im Jahr 2021 ungewöhnlich wenig Erdgas speicherte. Dies wird als Druckmittel Russlands gedeutet. Mit Beginn des Ukraine-Krieges kamen die Einspeicherungen fast vollständig zum Erliegen, sodass nun die Bundesnetzagentur als Treuhänderin agiert und bemüht ist, die Speicher bis zum Winter aufzufüllen. Technisch bedingt ist die Befüllung aber nur langsam möglich.

Der Ukraine-Krieg verschärft die Lage

Traditionell sind die Energiepreise auch immer stark abhängig von internationalen Geschehnissen. Durch den Krieg in der Ukraine ist die Versorgungslage angespannt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Da in Deutschland kaum Erdgas gefördert wird, besteht eine große Abhängigkeit von Russland. Es wird geschätzt, dass etwa 50 Prozent des importierten Erdgases aus Russland stammt. Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 haben sich die russischen Gasimporte stark reduziert. Aus diesem Grund rief die Bundesregierung bereits im März die erste Stufe des Notfallplans Gas aus.

Der Notfallplan Gas

Dieser Notfallplan regelt das Vorgehen Deutschlands bei einer (drohenden) Verschlechterung der Versorgungslage oder bei einer außergewöhnlich hohen Nachfrage. Der Notfallplan soll die Versorgungslage gewährleisten und unterteilt sich in drei Stufen:

  • Stufe 1: Frühwarnstufe
  • Stufe 2: Alarmstufe
  • Stufe 3: Notfallstufe

Bei der Einschätzung der Lage wird die Regierung permanent durch ein Krisenteam beraten, das sich aus Vertretern von Bundesländern und Behörden sowie Energieversorgern und Fernleitungsvertreibern zusammensetzt.

Frühwarnstufe

Bereits Ende März rief das Wirtschaftsministerium unter Robert Habeck die erste Stufe des Notfallplans aus, da mit einer schlechteren Versorgung durch Russland zu rechnen war. Für Privatverbraucher hatte dies noch keine höheren Gaspreise zur Folge.

Alarmstufe

Seit dem 15. Juni haben sich die russischen Gaslieferungen drastisch reduziert. Die Ostseepipeline Nord Stream 1 läuft nur noch auf etwa 40 Prozent ihrer Maximalkapazität. Zudem ist ab dem 11. Juli eine eigentlich routinemäßige jährliche Wartung der Nord Stream 1 geplant. Im Zuge dessen wird die Anlage für bis zu 10 Tage vom Netz gehen. Fraglich ist, ob der Betrieb im Anschluss wie geplant wieder aufgenommen wird.

Deshalb hat Wirtschaftsminister Habeck am 23. Juni die zweite Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Dies bedeutet, dass der Markt noch in der Lage ist, die Störung noch selbst zu bewältigen. Die Regierung plant aber ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Senkung des Gasverbrauches in der Industrie. Habeck appellierte bereits mehrfach an die Industrie, öffentliche Einrichtungen und Privathaushalte, den Verbrauch noch weiter zu reduzieren und spricht bei den verringerten Gaslieferungen von einem „ökonomischen Angriff“ auf Deutschland. Ziel der Regierung ist es zur Zeit, die Gasspeicher bis zum Winter zu füllen, alternative Energieanbieter zu finden und erneuerbare Energien weiter auszubauen.

Die Regierung möchte allerdings offiziell noch keine „erhebliche Reduzierung der Gasimportmengen“ feststellen, denn dies wäre die Voraussetzung für die Aktivierung der Preisanpassungsklausel, durch die Versorger höhere Preise direkt an den Verbraucher weitergeben dürften. Dies soll aufgrund der bereits sehr hohen Preise wenn möglich vermieden werden. Ab dem Sommer ist außerdem ein Gas-Auktionsmodell geplant: Hierbei können industrielle Großkunden nicht benötigte Gasmengen anbieten. Die Industrie stand diesem Modell bisher sehr positiv gegenüber.

Notfallstufe

In der letzten Eskalationsstufe des Notfallplans muss der Staat schließlich einschreiten, um die Gasversorgung sicherzustellen. Besondere Priorität haben dabei die kritische öffentliche Infrastruktur wie Krankenhäuser und Sicherheitskräfte sowie Privathaushalte. In dieser Stufe würde der Staat explizit zuteilen, wer noch wie viel Erdgas bekommt. In erster Linie würden Einsparungen im industriellen Sektor vorgenommen werden. Genau diese Rationierungen sollen laut Habeck aber wenn möglich vermieden werden. Damit das erreicht werden kann, setzt die Regierung auf Einsparungen, andere Energieträger und den Ausbau der Infrastruktur.

Green Aktiv GmbH: Ihr Partner für Energiestrategien

Viele Betriebe und Privathaushalte verfügen weder über die nötigen Ressourcen noch über das notwendige Wissen, um effektiv Energie einzusparen und ihre Energiekosten zu senken. Deswegen ist es sinnvoll, sich besonders bei komplexen Systemen an einen vertrauenswürdigen Energieexperten zu wenden. Green Aktiv GmbH ist ein unabhängiger Energieberater in München. Wir beraten Unternehmen und Privathaushalte deutschlandweit oder als Energieberater in der Nähe.

Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir eine Energiebilanz und erkennen Einsparpotenziale. Unsere Energieberater informieren Sie über Fördermöglichkeiten und erarbeiten mit Ihnen effiziente und wirtschaftliche Maßnahmen. Durch die neu erworbene Energieeffizienz ist es möglich, Ihre Energiekosten um bis zu 30 Prozent zu senken. So können Sie bares Geld sparen.

Als von der BAFA zertifiziertes Unternehmen setzen wir auf ein gesamtheitliches Konzept. Sie profitieren von unserem professionellen Energieeinkauf und unserem Wechselservice zu alternativen Anbietern.

Wir setzen auf erneuerbare Energien wie Ökostrom und Ökogas und begleiten Sie auf Ihrem Weg zum klimaneutralen Unternehmen. Dieses Image wird auch Ihren Kunden imponieren. Bereits die harten Zeiten der Corona-Pandemie haben vielen Unternehmen sehr zugesetzt. Wenden Sie sich an uns, um Ihre Liquidität auch während der aktuellen Energiekrise zu sichern.

Für Privatpersonen erstellen wir einen Sanierungsfahrplan für Ein- und Mehrfamilienhäuser.

Profitieren Sie von unseren Förderungsmöglichkeiten

Ihre mittelständische Energieberatung wird gefördert von BAFA. Auch Privatkunden erhalten durch die KfW-Förderung ein Fördergeld für unsere Energieberatung von bis zu 50 Prozent. Der Förderungsantrag muss jedoch zwingend vor dem Sanierungsbeginn gestellt werden, um alle Fördergelder für Ihre Sanierung zu erhalten.

Besonders während der angespannten Lage auf dem Gasmarkt ist es sinnvoll, Einsparungen vorzunehmen und alternative Anbieter in Betracht zu ziehen. Kontaktieren Sie uns für eine unabhängige und professionelle Beratung.

Veröffentlicht am 5. Juli 2022

21. Februar 2022Die Energiekrise- Mit diesen Abgaben und Umlagen müssen Sie im Jahr 2022 rechnen!

Die Strom- und Gaspreise haben einen historischen allzeit Rekordpreis erreicht. So gab es zum Ende des Jahres 2021 eine Welle von Versorgerinsolvenzen, wodurch annähernd eine Million Kunden die Versorgungsverträge vorzeitig gekündigt wurden. Betroffene landeten in manchen Regionen teilweise in einer 3-4 mal teureren Grund- oder Ersatzversorgung. Deutschland ist zum Weltmeister der höchsten Energiepreise geworden; die Energiekrise wird Realität.

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Hierauf lassen auch die letzten Preiserhöhungen vieler Grund- und alternativer Energieversorger schließen, die bereits vollzogen sind oder zum Jahreswechsel noch ausgeführt werden. Mancherorts kostet die kWh Strom bereits über 1,-€. Die CO2-Abgabe zum neuen Jahr stieg ebenfalls leicht. Dennoch gibt es durch neue Tarifmodelle zumindest für die Industrie weiterhin gute Chancen der Kostenfalle überhöhter Energiepreise entgegen zu wirken.

Ein Energieexperte kann mit einer individuellen Einkaufsstrategie helfen die Energiekosten zu senken. Die aktuelle Marktsituation zeigt zusätzlich noch deutlicher auf, dass es zukünftig nicht mehr ausreicht nur die Energieverträge von Unternehmen zu optimieren, sondern es immer wichtiger wird die Energieeffizienz zur Senkung des Energiebedarfs zu überprüfen und zu verbessern. Durch Modernisierungen den Energieverbrauch nachhaltig zu reduzieren wird in den nächsten Jahren immer wichtiger werden. Hierzu bedarf es spezieller Ingenieurdienstleistungen, welche derzeit durch staatliche Förderungen von bis zu 80% auch für kleinere Unternehmen und Immobilienbesitzer bezahl- und umsetzbar machen.

Die Erhöhungen beim Strom und Gas bzw Ökogas

Gemäß den Angaben der Experten haben seit August 2021 schon 470 Stromversorger die Preise erhöht oder künftige Erhöhungen angemeldet. Zum Jahreswechsel haben etwa 330 weitere Anbieter Preiserhöhungen ausgesprochen. Im Durchschnitt liegt der Anstieg seit Sommer 2021 bei 25,3 Prozent. Für einen Normalhaushalt mit einem Verbrauch über 5000 Kilowattstunden pro Jahr bedeutet, dass zukünftig Mehrkosten von etwa 413 Euro.
In der eigentlichen Grundversorgung waren im Jahre 2020, gemäß der Bundesnetzagentur, noch etwa 25 Prozent der Stromkunden unter Vertrag. 37 Prozent aller Haushaltskunden bekamen den Strom ebenso vom Grundversorger, allerdings über andere Tarife. Derzeit gibt es in Deutschland insgesamt 831 Stromversorger. Gemäß der Netzagentur konnten Haushaltskunden im Jahre 2020 in dem einzelnen Netzgebiet im Schnitt aus 142 Stromanbietern auswählen.
Viele Grundversorger haben die Ersatzversorgung aufgrund der aktuellen Insolvenzwelle von Versorgern für neue Kunden eingeführt. Die Aufschläge bei den Preisen liegen hier meistens erheblich höher als bei Bestandskunden. Viele dieser Kunden sind nicht freiwillig bei ihren Grundversorgern gelandet, zum Beispiel nachdem der bisherige Stromlieferant kurzfristig die Energiebelieferung eingestellt hat oder Insolvenz anmelden musste. Mit diesen höheren Preisen möchten die Energieunternehmen gemäß den Angaben des Branchenverbandes BDEW die vermehrten Kosten für die Beschaffung des Stroms im Großhandel verrechnen. Der Börsenstrompreis lag in der letzten Dezemberwoche mit über 250 Euro je Megawattstunde ungefähr sechsmal so hoch wie in dem Jahr vorher. Am Spotmarkt wurde sogar kurzfristig die 600 EUR Marke erreicht.
Nicht alle Stromanbieter erhöhen ihre Preise. Vor allem wegen jener zum Jahreswechsel sinkenden Umlage für die Förderung von Ökostrom möchten insgesamt 44 Grundversorger die Preise um 2,3 Prozent im Schnitt senken. Damit spart ein Haushalt 37 Euro pro Jahr. Die Umlage sinkt zum Jahre 2022 auf 3,723 Cent pro Kilowattstunde Strom und somit um über 40 Prozent. Da die Umlage jedoch nur ein Bestandteil des Strompreises ist und viele Anbieter im Einkauf mehr als vor einem Jahr bezahlen, schaffen es nur wenige Unternehmen, die Senkung an den Verbraucher weiterzureichen. Die neue Regierung plant nun die Abschaffung der Umlage zum 1. Januar 2023.
Beim Gas fallen die Erhöhungen der Versorger noch erheblicher aus. So waren bis vor einiger Zeit mehr als 900 Erhöhungen der Preise bekannt geworden. Zugleich wurden in 17 Prozent der Fälle die Preise verdoppelt, elf Versorger haben sogar den Preis verdreifacht. Die höchsten Preisanstiege gab es für neue Kunden. Hier könnte die Einstellung der Lieferung durch den Gasanbieter eine bedeutende Rolle spielen. Beim Gas müssen die Versorger die Kunden auf jeden Fall übernehmen.
Generell wird die Heizsaison 2022 mit Gas erheblich teurer, denn die CO2-Abgabe, die stark angestiegenen Gaspreise im Großhandel und die noch immer geringen Stände der Gasspeicher treiben in Deutschland den Gaspreis weiterhin an. Für Kunden aus Normalhaushalten erreichten die Gaspreise schon im Dezember 2021 einen Höchstwert. Ein Haushalt zahlt mit 1.930 Euro bereits 36 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Die Kunden, welche davon noch nicht betroffen sind, sollten mit starken Preiserhöhungen beim Gas noch in diesem Jahr rechnen. So hatte nach einigen Jahren fallender Gaspreise der Brennstoff schon im Oktober letzten Jahres das Niveau von vor 6 Jahren erreicht und wird nun erheblich teurer. Zugleich ist der Großhandelspreis für Gas im Dezember auf den Rekordwert von mehr als 212 Euro angestiegen. Dies ist eine Steigerung von über 600 Prozent im Vergleich zum Dezember 2020.
Die Experten sind sich einig, dass die steigende Nachfrage, die geringen Stände der Gasspeicher sowie die niedrigen Liefermengen aus Russland für die bestehenden Preissteigerungen für Gas an den Terminbörsen ebenfalls verantwortlich sind. Am Spotmarkt, an welchem kurzfristig Gas eingekauft wird, ist das Niveau stark gestiegen. Jene Parameter in Verbindung mit den steigenden Preisen für die CO2-Emissionszertifikate werden den Gaspreis im Jahre 2022 zugleich für private Gaskunden weiterhin nach oben schnellen lassen.

Die deutschen Speicherstände für Gas lagen im Januar 2022 bei 46 Prozent. Wenn die aktuelle Geschwindigkeit beim Verbrauch gleichbleibt, so hat der Füllstand am Ende der Speichersaison ein geschichtliches Tief erreicht. Gemäß BMWi sollte zu Anfang der Heizsaison ein Speicherstand von 90 Prozent vorgehalten sein, um für jenes Risiko eines kalten Winters vorbereitet zu sein. Die deutschen Gasspeicher waren im Oktober lediglich zu 70 Prozent gefüllt. Das Ministerium sieht derzeit jedoch keine Gefahr für die Versorgung der ersten Winterzeit.
Während bislang angenommen wurde, dass sich der Gasmarkt nach den Wintermonaten ein wenig entspannen würde, könnten die Gaspreise im Frühling dennoch weiter anziehen.

Allgemein sind Entgelte für die Nutzung des Netzes sowie die staatlich veranschlagten Zusatzkosten des Strompreises, wie zum Beispiel die EEG-Umlage vorgeschrieben und müssen generell von den Versorgern an die Kunden weitergegeben werden.
Netzbetreiber erhöhen die Netzentgelte jährlich, denn die zwinkend erforderlichen Netzausbauten sind mit Kosten in mrd. Höhe verbunden.
Diese werden durch rechtliche Regelungen vorgegeben und die Höhe wird jedes Jahr neu festgelegt.
Vor allem die Corona-Krise hat die Energiemärkte durcheinandergebracht. So sind im Großhandel die Preise für Gas und Strom in die Höhe geschnellt, was nicht nur Auswirkungen auf die Verbraucher hat, sondern insbesondere auf die Industrie.
Die gestiegenen Energiepreise sollen sich nach Expertenmeinung in den kommenden Jahren nicht mehr auf die die Zeit vor der Energiekriese reduzieren. Dies wird die Inflation treiben und die Kassen aller Kunden erheblich belasten.

Die Bedeutung der EEG-Umlage

Für die Umlage gibt eine spezielle Ausgleichsregelung. So wird die Umlage für Strom nach dem aktuellen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf das Netzentgelt berechnet. Die Umlage für nicht privilegierte Verbraucher beträgt im Jahr 2022 insgesamt 3,723 Cent/kWh, 2021 waren es noch 6,50 Cent/kW.
Sehr stromintensive sowie im internationalen Marketing stehende Unternehmen können dabei eine Ermäßigung dieser Umlage in Anspruch nehmen. Dabei gelten verschiedene Regelungen.
Die §§ 63 ff des EEG 2021 (Erneuerbare-Energien-Gesetz (BGBl. I S. 1066) regeln die Bedingungen für die Ausnahmen von jener Letzten Umlage.
Antragsberechtigt sind solche Unternehmen aus den Bereichen, welche auch von den Energie- und Umweltbeihilfeleitlinien der Kommission als handels- und stromkostenintensiv eingestuft werden. Diese Bereiche werden in den Listen 1 und 2 des EEG 2021 aufgeführt.
Eine Voraussetzung für diesen Antrag ist ein verifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder ein bestätigtes Umweltmanagementsystem gemäß EMAS. Wenn ein Unternehmen weniger als 5 GWh an Strom verbraucht hat, dann reicht ein alternatives System gemäß SpaEfV hingegen aus. Wichtig ist auch der Anteil der Kosten für den Strom an der Bruttowertschöpfung bzw. die Kostenintensität. Bei solchen Unternehmen aus den Bereichen der Liste 1 beträgt diese wenigstens 14 Prozent im Antragsjahr 2021, mindestens 13 Prozent im Antragsjahr 2022, mindestens 12 Prozent im Antragsjahr 2023 sowie wenigstens 11 Prozent ab dem Antragsjahr 2024. Der Energieeinkauf wird daher teurer.
Höhe der von den privilegierten Unternehmen zu bezahlenden ist die Umlage in der vollen Höhe bei einem Stromverbrauch bis 1 GWh sowie 15 Prozent der Umlage für den Verbrauch von mehr als 1 GWH, jedoch mindestens 0,1 Cent/kWh.
Für Mengen von mehr als 1 GWh wird die zu bezahlende Umlage in der Summe der beschränkten Abnahmestellen eines Unternehmens auf insgesamt 0,5 Prozent der Bruttowertschöpfung beschränkt, wenn die Kostenintensität des Unternehmens für den Strom wenigstens 20 Prozent betragen hat und zugleich 4,0 Prozent der Wertschöpfung, sofern die Kostenintensität eines Unternehmens weniger als 20 Prozent betrug. Dies sind die „Caps“ und „Super-Caps“ der Energie- und Umweltbeihilfeleitlinie. Die Energieeffizienz soll dadurch steigen. Ein klimaneutrales Unternehmen wie die Green Aktiv GmbH ist darum bemüht KMU dabei zu unterstützen seine Energieeffizienz zu steigern und so über die Optimierung von Energieverträgen hinaus Lösungen zu schaffen, welche Unternehmen langfristig auf die zukünftig anspruchsvoller werden Zukunft des Energiemarktes zu wadmen.

Die Begrenzungsanträge müssen dabei bis zum 30. Juni für das folgende Jahr gestellt werden. Für einen solchen Antrag ist ein Gutachten des statistischen Landesamts über die Beiordnung zu den Wirtschaftszweigen notwendig.
Solche Unternehmen, welche im Jahre 2014 gemäß der besonderen Ausgleichsregelung privilegiert gewesen sind, jedoch nach der aktuellen Regelung aufgrund der nicht gelisteten Branchenzugehörigkeit oder zu niedriger Stromkostenintensität nicht antragsberechtigt sind, zahlen auf den Antrag für die erste verbrauchte Gigawattstunde die komplette Umlage und zudem wenigstens 20 Prozent der EEG-Umlage. Hierzu müssen sie für das einzelne Antragsjahr nachweisen, sodass die Kostenintensität im letzten vollzogenen Geschäftsjahr wenigstens 14 Prozent betragen hat.

Aktuell machen sich teile des Bundestags dafür stark noch in diesem Jahr die EEG-Umlage vollständig abzuschaffen, was eine Entlastung aller Verbraucher in mrd. Höhe bedeuten würde. Aktuell bestehen bereits eingenommene Umlage-Rücklagen, welche die Kosten durch den Wegfall der Einnahmen der EEG-Umlage für mehr als ein Jahr tragen würde. Danach sollen die Kosten aus den Einnahmen der CO2-Abgabe finanziert werden.

Die Bedeutung der CO2-Abgabe

Die CO2-Abgabe steigt generell zum Jahreswechsel bis 2025. Diesel, Heizöl und Superbenzin werden sich hierdurch nach Berechnungen des ADAC um jeweils eineinhalb Cent erhöhen. Die Abgabe ist in Deutschland im Jahre 2021 eingeführt worden. Diese soll dabei helfen, den klimaschädlichen Kohlendioxidausstoß in den Bereichen Verkehr und Wärme zu senken. Erwerben müssen diese Zertifikate die Inverkehrbringer wie die Gas- oder Mineralölunternehmen. Jene Mehrkosten werden in aller Regel an die Endverbraucher weitergegeben. Im Jahre 2021 kostete das Zertifikat für die Tonne Kohlendioxid 25 Euro, im Jahre 2022 sind es 30 Euro. Bis 2025 steigt der Preis nach und nach auf 55 Euro. Doch gibt es bereits Bemühungen aus Teilen der Politik schon früher die Kosten darüber hinaus zu erhöhen, um die ehrgeizigen Klimaziele Deutschlands zu meistern.
Seit Januar 2021 macht die CO2-Steuer das Kohlenstoffdioxid sehr viel teurer, damit soll der Ausstoß des schädlichen Gases vermindert werden. Auf diese Weise lässt sich die globale Erwärmung mit allen Folgen für die Lebewesen auf dem Planeten aufhalten oder wenigstens verlangsamen so die Begründung aus der Politik. Deutschland hat schon im Jahre 2019 beschlossen, die Emission des Kohlenstoffdioxids zu besteuern. Die stets steigende CO2-Steuer ist auf fossile Brennstoffe gültig, deren Preise ebenfalls stetig weiter steigen. Dies stellt eine finanzielle Belastung für die Kunden dar, denn trotz eines steigenden Anteils der erneuerbaren Energien ist der Ausstoß des CO2 stets im Alltag der Menschen vorhanden.
Die Händler und Hersteller, die die Brennstoffe dem Markt zugänglich machen, müssen beim Umweltbundesamt ein passendes Emissionszertifikat erwerben, um die Steuer zu bezahlen. Am Ende bezahlen jedoch die Verbraucher die CO2-Steuer, da die Mehrbelastung vom Hersteller über Zwischenhändler an die Kunden weitergegeben wird. Wer einen Diesel oder einen Benziner fährt, bezahlt den CO2-Preis als Aufschlag. Dies gilt zugleich für Wohnungen und Häuser, welche mit Gas oder Öl beheizt werden.
Generell ist die CO2-Steuer in erster Linie für Mieter kritisch. Diese haben in aller Regel keinerlei Einfluss auf die Heizungsanlage oder die Dämmungsweise der Fassade. Dies ist Sache des Eigentümers. Trotzdem tragen Mieter über ihre Nebenkostenabrechnung die komplette CO2-Steuer. Hierdurch steigen die Mietpreise, ohne dass die Mieter hiergegen etwas tun könnten – im Vergleich zum Autofahren. Dies finden vor allem auch die Verbraucherschützer wie der Deutsche Mieterbund und die Verbraucherzentrale und verlangen, dass die Vermieter wenigstens einen Teil der Mehrkosten tragen. Eine genaue Entscheidung seitens der Politik gibt es hierzu noch nicht. So sieht der Koalitionsvertrag der wirkenden Regierung allerdings eine genaue Aufteilung der Kosten zwischen Vermieter und dem Mieter vor.
Bis zum Jahre 2025 sind die Preise schon festgeschrieben. Im letzten Jahr betrug der Preis 25 Euro je Tonne, die CO2-Steuer im Jahre 2022 liegt dieser bei 30 Euro für eine Tonne. Jedes Jahr geht es nun in 5-Euro-Stufen nach oben. Ab dem Jahre 2026 werden die Zertifikate für die Emission versteigert, so dass sich der Preis durch den Markt allein reguliert.
Solche Unternehmen, welche mit Heizöl, Benzin, Diesel und Erdgas handeln, müssen seit dem 1. Januar 2021 hierfür einen CO2-Preis zahlen. Diese werden verpflichtet, für den Treibhausgasausstoß, den diese Produkte hervorrufen, Emissionsrechte durch die Zertifikate zu erwerben. Dies geschieht über einen neuen nationalen Emissionshandel. Somit ergänzt die Regierung den Emissionshandel in Europa, welcher schon für die Energiewirtschaft, die energieintensive Erzeugung und den europäischen Luftverkehr gilt sowie erfolgreich zur Emissionsminderung betragen kann.

Die Änderung der Umlagen zum 1. Januar 2022

Der steigende Strompreis kann lediglich bedingt durch die stark sinkenden Stromumlagen aufgehalten werden. Nachdem nun die EEG- sowie die Offshore-Netzumlage schon am 15.10.2021 veröffentlicht worden sind, wurden kurze Zeit später auch die netzentgeltbasierten Umlagen für den Strom für das Jahr 2022 veröffentlicht. Preislich konstant bleiben dagegen die Stromsteuer und Konzessionsabgabe und liegen auch im Jahre 2022 für Sondervertragskunden bei 0,11 ct/kWh nach § 2 Abs. 3 KAV sowie bei 2,05 ct/kWh.
Jene im KWK-Gesetz definierte KWKG-Umlage nach §§ 26 ff. KWKG fördert die Erzeugung der Energie aus den Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.
Die KWKG-Umlage erhöht sich um etwa 48,8 Prozent. Dabei liegt der Regelsatz der KWKG-Umlage im Jahre 2022 bei 0,378 ct/kWh. Noch im Jahr 2021 lag dieser bei 0,254 ct/kWh.
Daher können die Unternehmen nach § 19 Abs. 2 StromNEV ein spezifisches Netzentgelt mit dem zuständigen Betreiber vereinbaren, wenn jene Voraussetzungen erfüllt sind:
Der Jahresverbrauch bei mehr als 10 GWh Strom an der Abnahmestelle bei wenigstens 7.000 Volllaststunden liegt oder ein atypisches Abnahmeverhalten, bei welchem die Last außerhalb der Hochlastzeitfenster bezogen wird und das daher zur Stabilisierung des Netzes beiträgt, vorliegt.

Veröffentlicht am 21. Februar 2022

24. Dezember 2021Green Aktiv GmbH – erfolgreiche Energieberatung für unsere Kunden

Die Green Aktiv GmbH begleitet ihre Kunden auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Genau diese Nachhaltigkeit hat das Unternehmen für sich selbst im Jahr 2021 bewiesen und auch im Geschäftserfolg abbilden können. Dieser Erfolg des Unternehmens und die neuen Services bestätigen die Wachstumsstrategie des Geschäftsführers, Sven Ruffert. Zusammen mit einem großen Partnernetzwerk profitieren immer mehr Kundinnen und Kunden von den zertifizierten und herausragenden Services und Beratungsleistungen.

Inhaltsverzeichnis:

Die BAFA zertifizierten Energieexperten helfen dabei, den Energieeinkauf zu optimieren und zeigen Einsparpotenziale beim Verbrauch auf. Insgesamt hilft das, Energiekosten zu senken. Schon allein mit der richtigen Einkaufsstrategie können Betriebs Ihre Energiekosten signifikant senken. Egal ob Großunternehmen, Mittelständler oder das Bauvorhaben für einen Privathaushalt – die Möglichkeiten zum optimierten Energiewandel sind für alle Beteiligten groß. Werden auch Sie aktiv und nutzen die Möglichkeiten. Für Ihren persönlichen Gewinn und für die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens.

Zahlreiche Fördermöglichkeiten des Bundes und der Länder existieren. Das reicht von einzelnen Umbaumaßnahmen, wie dem Einbau einer modernen Heizungsanlage bis hin zu Komplettsanierungen. Ob also die energetische Sanierung von Dächern, die Wärmedämmung von Fassaden oder neue Türen und Fenster – wir zeigen Ihnen, welche Förderungen für sie passend sind und wie man die Gelder akquiriert. Wir sind Ihre Full-Service-Agentur, die Möglichkeiten schafft, wo andere Probleme sehen. Die Beratung an sich wird staatlich unterstützt. Unsere Beratungsleistung für Sie ist profund und zielführend. Das schlägt sich für Sie in barer Münze nieder.

Ihr Profit ist aber nicht nur finanzieller Natur. Ein verbessertes Image trägt zum weiteren Erfolg Ihres Unternehmens bei. Nicht zuletzt leisten Sie damit Ihren aktiven Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und für die Zukunft unserer Kinder. Zukunft wird von denen gemacht, die sie aktiv gestalten. Bauen Sie mit an einer sicheren und gesunden Zukunft für uns alle und für unseren Planeten.

Ihre Energieexperten für mehr Energieeffizienz

Unsere Energieberatung ist gefördert von der BAFA. Doch das ist nicht der einzige Vorteil. Doch Beratung ist kein Selbstzweck, denn schließlich erfolgt über uns der Einstieg in eine energieeffiziente und damit kostensparende Zukunft. Langfristige Einsparungspotenziale bauen kontinuierlich einen finanziellen Puffer auf, der wieder in die eigentliche Geschäftstätigkeit des Unternehmens investiert werden kann.

Sehen Sie die Energiewende daher nicht als Kostentreiber, der Sie von Ihrem Business abhält. Das Gegenteil ist der Fall. Hohe Einsparpotentiale und Förderungen helfen Ihnen, diesen finanziellen Puffer aufzubauen und Ihrem Kerngeschäft den nötigen Rückenwind zu geben.

Wir arbeiten dabei nach dem 3×3-Prinzip. Für unsere Kunden bedeutet das:

  • Innovation aufgrund Einsatzes neuester Technologien
  • Zuverlässigkeit durch langfristige Partnerschaft
  • Transparenz in der Zusammenarbeit

Komplementiert durch die Prinzipien unserer Agentur:

  • Höchste Qualität
  • Maximale Sicherheit
  • Bester Service

Energiekosten senken UND klimaneutrales Unternehmen werden

Noch schrecken viele vor dem persönlichen Schritt zu mehr Klimaschutz zurück. Der Grund ist mangelnde Kenntnis in einer neuen Gemengelage und zahlreiche Änderungen und Entwicklungen, gerade in den letzten Jahren. Es hat sich viel getan. Und dabei steigen parallel die Energiepreise und erhöhen den Druck zum Handeln noch zusätzlich. Höhere Energiekosten betreffen jedoch nur diejenigen, die sich nicht kümmern und weiter abwarten. Steigende Abgaben, Steuern und Umlagen erhöhen die Strompreise, das ist richtig. Der Staat will damit jedoch dem Umstieg auf umweltfreundliche Technologien forcieren und vergibt Fördergeld z.B. für Ihre Sanierung. Die, die diesen Wandel aktiv für sich annehmen und gestalten, denen wird auch geholfen. Wir entwickeln ein individuell passenden Sanierungsfahrplan und ein Energiesparkonzept für Sie.

Hinzu kommt eine unterschiedliche Nachfrage an den Strommärkten, so dass die Preise mitunter stark schwanken können. Nicht jeder Zeitpunkt ist richtig für den Stromeinkauf, nicht jede Einkaufsstrategie erfolgversprechend. Nicht zuletzt unterscheiden sich die Strompreise noch nach Branchen. Stromintensive Sektoren zahlen andere Preise als Unternehmen, deren Strombedarf allgemein nicht so hoch ist. Doch für alle Sektoren lohnt eine intensivere Beschäftigung mit der Thematik. Dabei nehmen wir Sie an die Hand und zeigen Möglichkeiten auf.

Dem Energiemanagement und dem Einkaufsmanagement kommen eine entscheidende Bedeutung zu. Ob für Strom und Gas zum Beispiel Ökostrom und Ökogas genutzt werden, oder weiterhin die fossilen Energieträger genutzt werden, ist eine Grundsatzentscheidung. Sie entscheiden damit heute, ob Ihr Unternehmen auf die Zukunft ausgerichtet ist oder in dieser Zukunft immer höhere Energiepreise akzeptieren muss. Die Investitionskosten in neue und moderne Technologien lohnen sich schon heute und werden durch steigende Energiepreise für mobile Energieträger immer mehr relativiert.

Ebenfalls entscheidend sind der Zeitpunkt des Einkaufs und das Volumen der abgenommenen Energie. Hier gibt es mehrere Beschaffungsmodelle, die jedes Unternehmen für sich nutzen kann. Es macht einen entscheidenden Unterschied aus, ob eine fixe Strommenge zu einem günstigen Zeitpunkt in Tranchen oder sogar für ein ganzes Jahr eingekauft wird, oder ob weiterhin der Strom bei Ihnen „einfach aus der Steckdose“ kommt.

Nicht zuletzt verspricht der Einkauf von Naturstrom klare Vorteile. Der so genannte Ökostrom kommt dabei nicht nur aus Photovoltaik und Windkraftanlagen. Auch Wasserkraftwerke, Biogasanlagen oder Geothermie gehören zu dem gesunden und nachhaltigen Energiemix, den ein Unternehmen für sich nutzen kann. Welche Stromart Sie für sich nutzen wollen kommt auf die Bedingungen des Unternehmens und seine Nachhaltigkeitsstrategie an. So gilt es grundsätzlich zu entscheiden welchen Weg Ihr Unternehmen dabei einschlägt. Dabei beraten wir Sie gern unverbindlich und neutral. Und das vor allem bei Ihnen vor Ort.

Ihre Energieberater in München – deutschlandweit aktiv

Unser Netzwerk ist groß. Damit sind wir immer der verlässliche Energieberater in der Nähe. Wir sind da, wo Sie sind und unerheblich, ob Sie als Unternehmen an uns herantreten oder im privaten Bereich ein Vorhaben verwirklichen wollen. Unser Portfolio reicht von, Energieaudit, Sanierungsfahrplänen für Nichtwohngebäuden, also Betriebsanlagen und Verwaltungsflächen, bis hin zu Privatpersonen und deren Bauvorhaben. Unser Credo als Full Service Agentur ist, jedem Kunden die optimalen und individuellen Services zukommen zu lassen.

Der einfache Weg zur Energieeffizienz beginnt beim Bau

Unsere Beratungslösungen fangen schon in einer frühen Phase an, nämlich bei den Bauvorbereitungen. Hier beginnt beispielsweise unser Service für Baustrom. Damit schon beim Bau Ihrer Gebäude Energie gespart und Kosten reduziert werden. Bisher ist es üblich, schon zu Beginn den Verbrauch der Energie und die Laufzeit des Vorhabens zu taxieren, um danach einen Antrag beim örtlichen Grundversorger zu stellen. Diese festgezurrte und schematische Herangehensweise wird den Realitäten bei vielen Bauprojekten jedoch eben nicht mehr gerecht. Wir bieten Baustrom dahingegen flexibel und an Ihre Bedürfnisse angepasst an. Dass ist gerade in heutigen Zeiten wichtig, nicht nur aus Gründen der Sparsamkeit. Bauvorhaben können sich immer häufiger auf Grund von Lieferengpässen verzögern. Teure Aufschläge beim Baustrom sind eine der leidigen Konsequenzen. Nicht so beim flexiblen Service für Baustrom. Wir bieten flexible Lösungen, frei von festen Mengenvereinbarungen. Damit heben wir schon in der frühen Phase Ihrer Unternehmung die Sparpotentiale auf ein neues Level. Ob Baustrom oder Baugas: der Weg zum klimaneutralen Unternehmen kann somit schon frühzeitig beschritten werden. Doch dies ist nur ein Teil unseres breiten Portfolios, Sie über den gesamten Lebenszyklus eines Unternehmens oder Projektes zu begleiten.

Starten auch Sie „Green“ und „Aktiv“ mit Green Aktiv in die Zukunft

CO2 reduzieren – eine Mammutaufgabe für die gesamte Gesellschaft. Die Verkehrswende ist dabei eines der wesentlichen Themen. Autohersteller schwenken um und haben sich teilweise schon klare Vorgaben gemacht, ab wann sie nur noch E-Autos anbieten werden. Der zeitliche Rahmen, wann die E-Mobilität der bestimmende Faktor auf den Straßen sein wird, steht. Doch mit diesem Wechsel gehen auch neue Herausforderungen einher. Dies betrifft nicht nur die öffentlichen Träger von Infrastruktur, sondern jeden – vom Privathaushalt über den kleinen Handwerksbetrieb, den mittelständischen Unternehmer bis hin zum Großunternehmen.

Die entsprechende Infrastruktur und ein engmaschiges Netz von Ladesäulen sind dafür notwendig. Auch Sie können dabei einen aktiven Beitrag für eine grüne Zukunft leisten. Schaffen Sie Platz für Innovationen. Wir realisieren gemeinsam mit Ihnen Elektromobilität in Deutschland durch die Installation von Ladesäulen. Direkt bei Ihnen vor Ort. Ohne Investitionskosten oder laufende Kosten für Sie oder Ihr Unternehmen. Unser Full Service Paket bietet Ihnen damit eine weitere Möglichkeit, persönlich mehr für Klimaneutralität zu tun. Damit steigt auch das Ansehen Ihres Unternehmens. Wenn Ihre Kunden und Gäste mit dem E-Auto vorfahren, werden sie bei Ihnen die entscheidende Ladesäule finden und diesen Service genießen.

Der Unternehmenserfolg in 2021 ist grandios und eine gute Grundlage, auch in 2022 weiter voll durchzustarten. Der Geschäftsführer, Herr Sven Ruffert hat eine ganz einfache Maxime und diese bleibt auch in Zukunft weiter gültig: „Die beste kWh ist die, die Sie erst gar nicht verbrauchen“. Besser kann man eine optimale Dienstleistungsorientierung ganz zum Vorteil des Kunden gar nicht zusammenfassen. Sparen also auch Sie und beginnen Sie damit schon heute.
Kontaktieren Sie uns! Bei der Green Aktiv GmbH finden Sie Ihre Energieberatung – kostenlos und unverbindlich! Buchen Sie noch heute Ihren Termin!

Teaser Facebook: Unser Unternehmen ist erfolgreich gewachsen – dank unserer Kundinnen und Kunden und Ihrer Zufriedenheit mit unseren Services! Wir sind ein Team! Schauen Sie, welche Entwicklung wir gemacht haben und wie wir auch Ihr Bauvorhaben oder Unternehmen energetisch fit für die Zukunft machen. Und das bei allen Kostenvorteilen, die zahlreiche Förderungen bieten.

Teaser LinkedIn: Deutlich steigende Börsenstrompreise. Eine in 2022 deutlich sinkende EEG-Umlage auf nur noch 3,723 kWh. Was bedeutet das für Ihr Unternehmen und wie stellt man sich darauf ein? Strategischer Stromeinkauf wird wichtiger. Wir haben die richtigen Lösungen für Sie, um Ihr Unternehmen zu einem Gewinner der Energiewende werden zu lassen.

Teaser Insta: Wir sind erfolgreich! Dank unserer grandiosen Follower und Kunden! Werden Sie es auch! Mit unserer Energieberatung helfen wir, Ihre Energiekosten zu senken, Ihr Geld zu sparen und Sie zu einem klimaneutralen Unternehmen werden zu lassen. Auch Ihr privates Bauvorhaben oder der Wechsel in Richtung Photovoltaik sind bei uns in guten Händen. Planen Sie eine Ladesäule für mehr E-Mobilität und bieten diese anderen an? Sprechen wir miteinander! Ihr Erfolg ist unser Erfolg!

Veröffentlicht am 24. Dezember 2021

13. Oktober 2021Green Aktiv GmbH als Energieexperte

Energieberater lohnen sich für Unternehmen

Die Energiewende ist in aller Munde. Weg von der Atomkraft, hin zu erneuerbaren Energien und einem sparsamen Verbrauch.

Das klappt im privaten Bereich schon recht gut, aber bei Unternehmen aus allen Branchen gibt es noch massive Einsparmöglichkeiten und Förderpotentiale. Denn die Bundesregierung belohnt ein gutes Verhalten der Unternehmen und fördert deren Engagement für eine saubere und Ressourcen schonende Umwelt auf vielen Wegen. Wie man als Unternehmer die besten Lösungen für sich nutzbar machen kann, und auch auf die Töpfe der verschiedenen Fördermittel zugreift ist dabei oftmals eine recht komplexe Angelegenheit. Hier helfen Energieberater, die sich als externe Dienstleister in den verschiedenen Bereichen für Energieeinsparungen engagieren und die besten Fördermöglichkeiten aufzeigen.

Inhaltsverzeichnis:

Die Green Aktiv GmbH ist der Energie-Experte für Unternehmen aus München und der Region

Einfach, schnell und effektiv viel Geld sparen – Das ist das Ziel so gut wie aller Unternehmer, die sich an die Energie-Experten der Green Aktiv GmbH wenden. Das kann einfach sein, aber eben auch kompliziert. Hier ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren, das Unternehmen kennenzulernen und dann die Potenziale für Einsparungen aufzuzeigen. Das alles bieten die Energie-Experten des Unternehmens aus München. Als Dienstleister werden hier verschiedene Services angeboten, welche es Unternehmen aus allen Branchen ermöglichen aktiv an den gesellschaftlichen Zielen teilzuhaben. Das so ein Vorgehen lohnenswert ist, das beweisen die Zahlen. Unternehmen können alleine durch das Sparen von Energie massiv die Kosten für den laufenden Betrieb senken. Neben diesem Effekt steigen auch die Umsätze. Zumindest, wenn man die Ergebnisse der Energiedienstleistung mit den Kunden kommuniziert und sein Marketing darauf ausrichtet. „Strom und Gas werden in diesem Unternehmen nachhaltig genutzt“ – Mit diesem Slogan kann man viele neue Kunden von der Unternehmensphilosophie überzeugen und so die Synergieeffekte nutzen. Die Kunden Zufriedenheit erhöhen, Kosten einsparen und unabhängiger auf den Märkten reagieren können ist das Ergebnis einer zuverlässigen Beratung im Bereich der Energie im gesamten Unternehmen. Die Effekte der Arbeit der Green Aktiv GmbH kann man also durchaus als durchwegs positiv bezeichnen.

Fördermittelberatung vom Profi

Die Möglichkeiten für Unternehmen eine staatliche Förderung zu nutzen sind mannigfaltig. Da gibt es so viele Möglichkeiten, Vorschriften und Einschränkungen das man sehr leicht die Übersicht verlieren kann. Alleine auf sich gestellt ist es oftmals schwer, wirklich das Optimum für das eigene Unternehmen aus den ganzen vorhandenen Optionen auszuschöpfen. Wenn man den Energieverbrauch senken will, gibt es viele Wege und viele Möglichkeiten um für dieses Vorhaben eine Förderung zu bekommen. Mit dem Service eines Profis können Unternehmen sicher sein, dass sie auch wirklich alle möglichen Optionen nutzbar machen. Abhängig von der Branche gibt es teilweise enorme Einsparpotentiale, mit deren Hilfe die Kosten effektiv reduziert werden können. Durch staatliche Förderungen, beispielsweise durch die KfW oder das Bundeswirtschaftsministerium, können die Kosten für die Umstellung minimiert werden. Auch laufende Ausgaben können durch verschiedene Förderprogramme deutlich reduziert werden. Wichtig ist nur, dass man als Unternehmer eine praktische und leicht zugängliche Übersicht über die verschiedenen Lösungen erhält und sich so die besten Alternativen nutzbar machen kann.

Eine saubere Energielösung für alle Branchen

Ob Strom, Gas oder ein anderer Energieträger – Wer sich für die richtige Energiequelle entscheidet, kann schon stark profitieren. Doch auch in anderen Bereichen gibt es massive Einsparungsmöglichkeiten. Oftmals liegen diese auf der Hand, können aber nur schwerlich im laufenden Betrieb umgesetzt werden. Auch hier hilft der Rat von externen Experten weiter. Dabei steht im Fokus, dass die Umstellung leicht und schnell durchgeführt werden kann. Natürlich möglichst ohne die laufende Produktion zu stören. Andere Ideen können hingegen sehr leicht und direkt umgesetzt werden. Nur waren sie oftmals nicht ersichtlich, es ist also noch nie jemand auf die Idee gekommen etwas ganz Neues zu probieren. Auch hier ist der Rat eines Profis unverzichtbar. Als externer Dienstleister haben die Energieberater einen ganz anderen Blick auf das Unternehmen und entdecken so völlig neue Chancen. Dieser externe Blick kann sich für Unternehmen aus allen Branchen sehr schnell lohnen. Durch neue Formen von Einsparungen, die effektive Nutzung von Fördermöglichkeiten und eine neue Energie-Ausrichtung des Unternehmens können positive Synergieeffekte erzielt werden.

Unsere Dienstleistungen im Überblick:

Veröffentlicht am 13. Oktober 2021

17. August 2021Deutschland ist Europameister – zumindest beim Strompreis

Deutschland ist Europameister – zumindest beim Strompreis

Inhaltsverzeichnis:

Eigentlich sollte es ein glücklicher Moment sein, wenn Deutschland Europameister geworden ist. Allerdings ist der Anlass alles andere als erfreulich: Nachdem wir 2019 den ersten Platz bei den höchsten Strompreisen (SP) in Europa vor Dänemark übernommen haben, hat sich dieser Trend im Jahr 2020 bestätigt. Vermutlich wird es in den nächsten Jahren so weiter gehen, wenn sich an den bisherigen Strukturen nichts ändert.

Die Suche nach den Gründen finden sich in umfangreichen Steuern, Abgaben und Umlagen (z. B. EEG-Umlage, Netzentgelte, Offshore-Zulage), die mit der Stromrechnung erhoben werden. So werden in Deutschland (D.) die Kosten für den Umbau der Energiewende auf den Bundesbürger umgelegt. In vielen anderen Ländern wird die Förderung der erneuerbaren Energie durch den Bundeshaushalt bestritten.

Gibt es einen finanziellen Hoffnungsschimmer am Energiehorizont? – Wenn die überfällige Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) sich an den Bedürfnissen des Verbrauchers orientieren würde, wäre schon einiges getan. Zwar steigen die Kosten für Erneuerbare Energien, Energiemanagement und Netzausbau in nächster Zeit, doch könnten diese aus alternativen Möglichkeiten wie Differenzverträge gespeist werden. Dieses Anliegen hat die Energiewirtschaft schon seit vielen Jahren.

Der steigende Preis für CO2 verstärkt den Missmut in der deutschen Bevölkerung, wenn auch noch die SP weiter ansteigen. Die Bundesregierung diskutiert bereits Ausnahmeregelungen für die Wirtschaft. Der/Die Verbraucher*innen muss/müssen sich damit abfinden, dass er auf den höheren Aufwendungen sitzen bleibt. Dabei fordern Experten*innen, Energieberater*innen und Verbraucherschützer*innen schon länger, dass die Haushalte entlastet werden.

Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zahlte ein Ein-Personen-Haushalt bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 1200 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr 2019 noch 33,5 Cent pro kWh und 2020 schon 34,2 Cent pro kWh. Im europäischen Vergleich sind das Höchstwerte. Auch Familien mussten tiefer in die Tasche greifen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3500 kWh pro Jahr kamen etwa 30,4 Cent pro kWh zusammen.

Verblüffenderweise sind allerdings die SP im europäischen Durchschnitt im Jahr 2020 um 0,53 Cent auf 22,47 Cent pro kWh und innerhalb der Europäischen Union um 0,51 Cent auf 21,26 Cent gefallen.

Um sich die Kostendimensionen mal vor Augen zu führen: Seit der Jahrtausendwende hat sich der Strompreis in D. mehr als verdoppelt. Der Anteil an Steuern, Abgaben und Umlagen machen ca. zwei Drittel des gesamten SP aus. Im durchschnittlichen Vergleich zu allen Ländern der Welt ist der Strom in D. 160 Prozent teurer. Nehmen wir die Kaufkraft eines durchschnittlichen Deutschen hinzu, liegt D. auf Platz 16 von 135 untersuchten Staaten. Unter den G20-Staaten liegt D. damit an der Spitze.

Strompreise werden steigen

Führende Energieexperten beobachten im ersten Halbjahr 2021 einen unaufhaltsamen Anstieg der Energie- bzw. Strompreise. Die CO2-Zertifizierung, die Kohle- und Gaskraftwerke finanziell stemmen müssen, wirken sich unmittelbar auf die Regeneration der wirtschaftlichen Lage in Europa aus. Diese Mehrkosten machen sich dann bei den SP bemerkbar, weil 40 Prozent des Stroms immer noch aus konservativen (fossilen) Energiequellen gewonnen wird.

Das Paradoxe an der zunehmenden Entwicklung zu mehr Elektrifizierung (z. B. Verkehr und Wärmeerzeugung) ist der unbändige Mehrbedarf an Strom im Rahmen einer vermeintlich produktiven Klimaschutzpolitik.

Die Stromsteuer galt lange Zeit als sinnvolle „Erziehungsmaßnahme“, um den/die Verbraucher*innen zum Stromsparen zu animieren. Wenn man sich die Zusammensetzung eines SP mal genauer anschaut, also Strompreis pro kWh, Abgaben (u. a. Netzentgelt (7,8 Cent im Durchschnitt), Steuern (u. a. Stromsteuer (2,05 Cent), Umlagen (EEG-Umlage bei 6,5 Cent pro kWh), dann vergeht einem schon aus psychologischen Gründen die Lust am Stromsparen.

Energieberater und Experten fordern deshalb die Streichung von Stromgebühren, die den/die Verbraucher*innen zusätzlich belasten. Auch eine Anpassung der Stromsteuer an die Mindestanforderungen der EU und die (höhere) Finanzierung von Abgaben, Steuern und Umlagen über den Staatshaushalt würden einiges bewirken.

Die Anwendung dieser Maßnahmen würden den Durchschnittshaushalt in D. um fast 175 Euro erleichtern. Entsprechende EU-Regelungen machen es möglich, dass energieintensive Betriebe weniger Abgaben zahlen müssen und die Stromsteuer auf fast null reduziert werden kann.

Kritik an der Bundesregierung

Mitglieder der oppositionellen Parteien bemängeln schon seit einiger Zeit, dass konstruktive Diskussionen über Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen im Sande verlaufen. Bürokratie und die fehlende Bereitschaft einer nachhaltigen Veränderung bremsen eine positive Entwicklung in der Energiepolitik aus.

Private Haushalte übernehmen im Jahr sechs bis acht Milliarden Euro der Energiekonzerne, die in Europa tatsächlich niedrige Preise anbieten. Eine Umlage der Energiekosten über den Bundeshaushalt und die Beteiligung von Energiekonzernen, die sich ausschließlich an Subventionen bereichern, würden Verbraucher*innen stärken.

Aus den bisherigen Überlegungen entstand bei der Bundesregierung die Idee, ein Klimaschutz-Sofortprogramm unter der Leitung des Bundesfinanzministeriums zu Beginn des Jahres 2022 auszuarbeiten. Ziel ist die Reformierung von Steuern, Umlagen und Abgaben im Energiesektor.

Heutige Unternehmen müssen aus den besagten Gründen energieeffizient und kostengünstig agieren. Um dem steigenden Kostendruck standzuhalten, ist es von enormer Bedeutung die Energiekosten nachhaltig und zukunftsorientiert zu senken. Da heißt es, ein verlässliches Netzwerk aus Partnern, Energieversorgern und Stadtwerken aufzubauen, mögliche staatliche Förderungen in Anspruch zu nehmen und Energieberater*innen und Experten an seiner Seite zu haben.

Die Green Aktiv GmbH aus München hat sich auf die Optimierung der Energiekosten von kleinen und mittleren Unternehmen spezialisiert. Wenn Sie Energiekosten sparen möchten, können Sie gerne einen Termin buchen.

Green Aktiv GmbH
Barthstraße 26
80339 München

Als unabhängiger und überregional tätiger Energieexperte unterstützen wir Unternehmen und Privatpersonen aktiv bei der nachhaltigen Reduzierung Ihrer Energiekosten als verlässlicher Partner. Getreu unserem Motto weniger Energie verbrauchen und aktiv Energiekosten senken begleiten wir unserer Kunden auf dem Weg in eine effiziente und nachhaltige Energiezukunft.

Fazit: D. hat sich den Titel des Europameisters des höchsten SP seit 2019 gesichert. Leider steigen dank Steuern, Umlagen und Abgaben die SP in D. weiter an. Energieexperten schlagen die Förderung Erneuerbarer Energien über den Preis von CO2 zu finanzieren und eine Reformierung des Energiesystems.

Verbraucher*innen und Unternehmer*innen müssen sich also dringend mit der Zusammensetzung des SP und den daraus abgeleiteten Möglichkeiten, Aufwendungen gerecht und sinnvoll zu managen. Die Verantwortung für die Energieressourcen und klimatischen Bedingungen der Erde gehen Hand in Hand mit den entstehenden Ausgaben für jeden Einzelnen von uns.

Veröffentlicht am 17. August 2021

16. Juli 2021Baustrom Aktiv Ein Service der Green Aktiv GmbH

Baustromversorgung mit fix kalkulierbaren Kosten

Das eigene Bauprojekt ist ein Abenteuer. Wie anstrengend und stressig Hausbau sein kann, wissen wir natürlich. Begleitet von Höhen und Tiefen wartet am Ende der Bauphase eine lebenslange Wohlfühloase. Bei der Realisierung Ihres Traums vom Eigenheim ist Baustrom-Aktiv vom ersten Tag Ihr verlässlicher Partner. Noch bevor das Glück in diese vier Wände einzieht, versorgen wir Sie mit dem besten Baustromtarif.

Inhaltsverzeichnis:

Baustromangebot für optimale Planungssicherheit

Ehe Bagger und schwere Baumaschinen die Baustelle frequentieren, muss die Energieversorgung gesichert sein. Damit Sie bereits in der turbulenten Bauphase Kosten und Zeit sparen, verhandelt Baustrom-Aktiv mit Energieunternehmen für Sie den besten Baustromvertrag aus. Ökologisch oder nachhaltig aus der Region oder einfach günstig – wenden Sie sich an Baustrom Aktiv und erhalten in wenigen Tagen den preiswertesten Stromtarif für Ihr Bauprojekt. Alle notwendigen Schritte zur Einrichtung der Baustromversorgung werden sofort nach einer Anfrage offengelegt. So steht dem Baustellenstart zumindest energietechnisch nichts mehr im Weg.

Baustromversorgung – was ist das?

Sobald ein Projekt alle Baubewilligungen erhalten hat, stellt sich die Frage nach einer zuverlässigen Stromversorgung während der gesamten Errichtungszeit. Mithilfe eines Baustromverteilers wird eine gesonderte Belieferung mit Strom sichergestellt. Entsprechende Anträge werden bei regionalen Netzbetreibern oder deutschlandweit von unseren Energieexperten eingereicht, um für Sie einen Top-Tarif aushandeln zu können. Bei moderaten Renovierungs- oder Umbauarbeiten ist nur in Ausnahmefällen ein gesonderter Antrag nötig. Neu entstehende Objekte, die eine bestimmte Größe übersteigen, können auf Baustellenstrom nicht verzichten. Um Ihr Grundstück für das lokale Stromnetz zu erschließen, sind einige Schritte notwendig.

Schritt für Schritt zur richtigen Stromversorgung

Für die Dauer der Bauarbeiten brauchen Bauherrn zusätzlich zum Netzanschluss einen speziellen Baustromverteiler. Unser Tipp: Starten Sie frühzeitig mit den Vorbereitungen und beauftragen Baustrom-Aktiv mit allen organisatorischen Maßnahmen. Baustrom- oder Kurzzeittarife unterliegen je nach Bauvorhaben bestimmten Genehmigungspflichten. Bis alle Anträge bearbeitet und umgesetzt sind, folgt der infrastrukturelle Aufbau, Sondernutzungsgenehmigungen und Zustimmungserklärungen. Erst danach haben Sie auf dem Bauareal Strom und können mit Ihrem Bauvorhaben durchstarten.

Der Weg zu Ihrem Netzanschluss

Solange noch kein herkömmlicher Hausanschluss vorhanden ist, sichert Baustrom-Aktiv durch rasche Vertragsverhandlungen die temporäre Stromversorgung.

1. Vor Baubeginn

2. Netzanschluss Antrag

Damit Bauvorhaben möglichst schnell und unkompliziert an das Verteilernetz anschließen können, brauchen Bauherrn einen korrekten Antrag auf die Einrichtung eines Netzanschlusses beim gewünschten Netzbetreiber. Für eine unverzügliche Bearbeitung sind im Allgemeinen folgende Daten erforderlich:

  • Persönliche Daten
  • Anlagenadresse
  • Lage- und/oder Teilungsplan
  • Art des Bauvorhabens
  • Parzellennummer und Gemarkung
  • Art der zusätzlichen Betriebsmittel
  • Termin für die Fertigstellung

Im Zuge der Antragstellung müssen Angaben zur elektrischen Absicherung samt Leitungsquerschnitten sowie technische Anlagendaten hinterlegt werden. Baustrom Aktiv empfiehlt daher, einen zertifizierten Betrieb für Elektroinstallationen zur detaillierten Aufstellung zu Rate zu ziehen. Auf diese Weise ist ein unkomplizierter und einfacher Ablauf des gesamten Anmeldeprozesses garantiert und die Richtigkeit der angegebenen Daten ist gewährleistet. Nach erfolgreicher Abgabe wartet das Serviceteam von Green Aktiv GmbH auf die positive Erledigung.

3. Netzzutritt: Angebot des Netzbetreibers erforderlich

Alle Angebote von Baustrom-Aktiv beinhalten:

  • Anschlusspreispauschale
  • Grundpauschale
  • Arbeitspreis
  • eventuelle Verbrauchsrabatte
  • keine Mindestlaufzeiten

4. Angebotsbestätigung durch Energieversorger

5. Erhalt des Lageplans

6. Fertigstellungsmeldung

7. Stromliefervertrag & Netzzutritt

8. Meilensteine abgeschlossen!

Warum das Service von Baustrom-Aktiv nutzen?

Sie haben sich dazu entschlossen, ein neues Bauprojekt zu verwirklichen? Wir planen, evaluieren und beraten Sie professionell und zuverlässig. Vom ersten Kontakt bis zum Abschluss nach Beendigung der Bauaktivitäten hat persönliches Engagement oberste Priorität.

Temporäre und bedarfsgerechte Stromversorgung auf Großbaustellen sichert den reibungslosen Baubetrieb für sämtliche elektrische Geräte, Licht und Werkzeuge. Baustrom-Aktiv versorgt Ihr Unternehmen mit individuellen Rahmenverträgen, die unkompliziert ab- und angemeldet werden können. Die persönliche und zeitaufwendige Suche nach richtigen Kontakten und Ansprechpartnern entfällt vollständig – unser Team kümmert sich um ein fachlichen und gezielten Verhandlungsablauf rundum Ihre baulichen Anforderungen und wirtschaftlichen Interessen. Green Aktive GmbH vermittelt ausschließlich Verträge ohne teure Risikoaufschläge und Mindestabnahmemengen. Auch in puncto Laufzeit gestaltet Baustrom-Aktiv Ihren Vertrag absolut flexibel und nimmt Anpassungen je nach Bedarf vor. Profitieren Sie von unserem exzellenten Know-how im Bereich Marktpreise, Bauzeitvorschriften und begünstigten Konditionen in Winterpausen.

Veröffentlicht am 16. Juli 2021

21. Juni 2021Stromänderungen im Jahr 2021

Wie sich Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Strompreis 2021 auswirken – Zahlen und Fakten

In Deutschland ist derzeit der Strompreis so hoch wie nie zuvor. Ständig unterliegen die Strompreise beim Energiebezug Veränderungen, die vor allem durch die jährliche Anpassung der Steuern, Abgaben und Umlagen bedingt sind. Auch im Jahr 2021 ergeben sich viele Neuerungen, die der Betrachtung bedürfen. Seit Oktober 2021 sind Erhöhungen der Strompreise aufgrund von steigenden Umlagen, Gebühren und Nutzentgelten bekannt.

Inhaltsverzeichnis:

Ständig ändernde Strompreise – warum?

Der sich mehrmalige ändernde Strompreis besteht aus verschiedenen Kostenblöcken, die ihrer Aufschlüsselung bedürfen. In der heutigen Gesellschaft bestehen die „größten“ Kostenblöcke des Strompreises aus den Steuern und Abgaben (mehr als 50 %). Aber auch steigende Netznutzungsentgelte können eine Erhöhung des Strompreises insgesamt bewirken. Allerdings stehen seit mehreren Jahren verschiedene Modelle zur Strompreissenkung im Diskurs der Politik und Bundesregierung. Im Folgenden sind einige Kostenblocks der Strompreiszusammensetzung detaillierter aufgeführt und in Hinblick auf die Änderungen für das Jahr 2021 beschrieben.

EEG Umlage 2021: Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage

Ein Ergebnis der politischen Bestrebungen besteht in der EEG-Umlage, die im Konjunkturpaket im Juni 2020 zur Entlastung der Verbraucher und zur Förderung des Ausbaus erneuerbaren Energien beschlossen wurde. Letztendlich sollte eine bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz durch Verbraucher erfolgen und im Gegenzug sollten deren Erzeuger festgelegte Einspeisevergütungen erhalten. Für 2021 wäre ein Preis i.H.v. 9,7ct/kWh anzunehmen gewesen, der jedoch aufgrund des Brennstoffemissionshandelsgesetz (in Kraft getreten: 01.01.2021) nicht realisiert werden kann. Die EEG-Umlage als Zuschuss aus dem Bundeshaushalt sinkt daher auf 6,500ct/kWh, sodass eine Ersparnis von 0,25ct/kWh (ca. 3,8 %) zu Buche steht. Außerdem wird die Umsatzsteuer, die zwischenzeitlich in Folge der Coronapandemie gesenkt wurde, wieder ab dem 01.01.2021 auf 19 % angehoben.

KWK-Aufschlag

Der KWK-Aufschlag nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz dient der Förderungen der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Das heißt es erfolgt eine Förderung bezüglich der Modernisierung, Neu- und Ausbau von verschiedenen Kraftwerken, in welchen eine gleichzeitige Erzeugung von Nutzwärme und Strom stattfindet. Die Inbetriebnahme solcher neuen Kraftwerke findet ihre Begründung in der Erreichung bestimmter Klimaschutzziele. Der KWK-Aufschlag findet im Jahr 2021 eine Erhöhung auf 0,028ct/kWh, sodass die KWK-Umlage insgesamt 0,254ct/kWh beträgt.

§ 19 StromNEV-Umlage

Durch die Festlegung der § 19 StromNEV-Umlage besteht eine Verpflichtung seitens der Übertragungsnetzbetreiber entgangene Erlöse, die durch individuelle Netzentgelte entstehen, nachgelagerten Betreibern von Elektrizitätsverteilernetzen als Erstattung zuzuführen. Es findet eine anteilmäßige Umlegung der entgangenen Erlöse auf die Letztverbraucher statt. Mit der Bestimmung der Umlage auf 0,432ct/kWh für das Jahr 2021 erfolgt eine Erhöhung der Umlage i.H.v. 0,074ct/kWh.

Offshore-Netzumlage

In der Offshore-Netzumlage sind Aufwendungen für die Errichtung und den Betrieb von sog. Offshore-Windparks umfasst. Die Offshore-Netzumlage erfährt im Jahr 2021 eine leichte Senkung und beträgt 0,395ct/kWh.

abLaV: Umlage für abschaltbare Lasten

Verbände, Unternehmen und Betriebe können einen kurzfristigen Verzicht auf die Lieferung von Strom vereinbaren und sog. Abschalteinrichtungen anbieten. Diese dienen einer verbesserten Netzstabilität und Versorgungssicherheit. Die Kosten für Bereitstellung und Abschaltung der Last werden entsprechend über die Umlage für abschaltbare Lasten vergütet. Im Jahr 2021 ist eine Erhöhung der Kosten auf 0,009ct/kWh zu verzeichnen.

Stromsteuer

Die gesetzlich festgelegte Stromsteuer erfährt im Jahr 2021 weder eine Erhöhung noch eine Senkung, sodass diese i.H.v. 2,050ct/kWh unverändert bleibt.

Änderungen der Gaspreise

Die Gaspreise 2021 werden dahingehend eine Änderung erfahren, dass sie durch die Verabschiedung des Brennstoffemissionshandelsgesetz teurer werden.

Abschließendes Fazit zu den Zahlen

Festzustellen bleibt, dass die Steuern und Abgaben im Jahr 2021 i.H.v. 9,64ct/kWh zu verzeichnen sein werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Senkung um 0,173ct/kWh. Allerdings ist dennoch eine leichte Erhöhung des Strompreises in Deutschland aufgrund der gestiegenen Netznutzungsentgelte zu erwarten.

Möglichkeiten zur Senkung eigener Energiekosten

Es bestehen nach aktueller Rechtslage einige Möglichkeiten zur Senkung der Energiekosten vor allem durch die Schaffung von Sonderregelungen. Beispielswiese bestehen Sonderregelungen im Hinblick auf eine EEG-Umlage für stromintensive Unternehmen sowie Sonderregelungen für privilegierte Letztverbraucher im Hinblick auf den KWK-Aufschlag und eine Offshore-Netzumlage. Insbesondere können sich durch eine besondere Ausgleichsregelung energieintensive Unternehmen zu einem gewissen Teil von der EEG-Umlagelast befreien lassen. Ferner besteht die Möglichkeit der Erwartung einer Stromsteuer-Reduzierung für Gewerbebetreibende. Die Darstellung der verschiedenen Sonderregelungen und die einzelnen Möglichkeiten zur Senkung der Energiekosten würde hier jedoch den Rahmen sprengen, da diese auch von der Betrachtung der Umstände des Einzelfalles abhängig sind. Kontaktieren Sie uns gern, um eine an Sie angepasste persönliche Lösung in einem Kunden-Gespräch hervorzubringen. Freudig helfen Ihnen die Energieexperten der Green Aktiv GmbH Energiekosten senken zu können.

Veröffentlicht am 21. Juni 2021

10. Mai 2021Brennstoffemissionshandelsgesetz – Worauf Sie achten müssen

Worauf Gaskunden achten sollten!

Wir, die Green Aktiv GmbH möchten Ihnen im folgenden Artikel das Brennstoffemissionsgesetz, sowie die darin enthaltene Co2 Steuer näherbringen.

Inhaltsverzeichnis:

Was versteht man unter dem Brennstoffemissionshandelsgesetz?

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz wird auch als BEHG bezeichnet und trat
am 20.12.2019 in Kraft. Das Gesetz wurde von der Bundesregierung ins Leben gerufen, um nationale und internationale Umweltschutzziele zu erreichen.
Seit Beginn des Jahres 2021 gibt es zudem eine neue Co2- Steuer, die aufgrund des BEHG entstanden ist.
Dieses Gesetzt legt fest, dass für fossile Brennstoffe wie Öl, Benzin, Diesel und Erdgas sogenannte Co2- Zertifikate erworben werden müssen, wodurch diese im Verbrauch teurer werden. Durch den höheren CO² Preis soll das Interesse auf erneuerbare Energien, sowie auf klimaschonende Technologien gelenkt werden. Dadurch ergibt sich eine deutliche Reduzierung der Umweltbelastung in Deutschland, sodass möglichst das Ziel „Klimaneutralität bis 2050“ erreicht werden kann.

Als Käufer fragen Sie sich jetzt vermutlich, was Sie beim Kauf der Zertifikate beachten müssen.

Doch Sie können beruhigt sein, Sie als Endverbraucher brauchen sich keinerlei Gedanken über den Kauf von Co2 Zertifikaten machen. Die Verkäufer von Gas, Öl, Benzin oder Diesel erwerben die Zertifikate und geben die Kosten meist 1:1 durch einen höheren Verkaufspreis direkt an die Kunden weiter, ähnlich wie bei der Mehrwertsteuer.

Mit welcher Entwicklung des Co2 Preises kann in den nächsten Jahren gerechnet werden?

Bis zum Jahr 2025 wurden die Preise pro Tonne Co2 bereits gesetzlich festgehalten. Danach ergeben sich die Erhöhungen aus Angebot und Nachfrage.
So wird z.B. im Jahr 2021 eine Kilowattstunde um 0,445 Cent netto teurer.
In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen die festgelegten Preise bis zum Jahr 2025 aufgeführt. Der Preis bezieht sich dabei immer auf eine Tonne Co2.

Jahr Preis (Tonne Co2)
01.01.2021 – 31.12.2021 25€
01.01.2022 – 31.12.2022 30€
01.01.2023 – 31.12.2023 35€
01.01.2024 – 31.12.2024 45€
01.01.2025 – 31.12.2025 55€

In den nächsten Jahren können Sie also, bei gleichbleibendem Energieverhalten, mit höheren Kosten für fossile Brennstoffe, wie etwa Gas, rechnen.

Wir sind für Sie da!

Doch wir, die Green Aktiv GmbH, möchten Ihnen als Energieexperten helfen ihre Ausgaben zu optimieren und Ihnen gegebenenfalls bei der Umstellung auf klimaschonende Technologien zu helfen. Zudem finden wir für Sie den preiswertesten und dennoch den für ihr Unternehmen leistungsstärksten Anbieter.

Vermutlich gehen Ihnen als Unternehmer nun zahlreiche Fragen durch den Kopf, wie etwa:

  • Wie können wir unsere Energiekosten senken?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe gering zu halten?
  • Welche Brennstoffe bieten sich für unser Unternehmen an?
  • Wie funktioniert die Umstellung auf einen anderen Energieanbieter?
  • Welche Vor- und Nachteile bieten die verschiedenen Energieformen?
  • Sollten wir auf erneuerbare Energien umstellen?
  • Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlichen klimaschonenden Technologien?

Sollten Ihnen diese Fragen bekannt vorkommen, so scheuen Sie sich nicht davor mit uns in Kontakt zu treten. Aufgrund jahrelanger Erfahrung können unsere Energieexperten Sie bestens beraten und unterstützen. Wir suchen mit Ihnen gemeinsam nach passenden Lösungen für Ihr Unternehmen und helfen Ihnen bei der Umstellung auf neuere Technologien. Besonders kleine und mittlere Unternehmen können dadurch etwa 30% ihrer Kosten einsparen.
Wenn Sie also Fragen haben oder Hilfe benötigen, rufen Sie uns gerne unverbindlich an. Gemeinsam finden wir eine Lösung!

Veröffentlicht am 10. Mai 2021

12. März 2021Energieberatung Hausbau

Energieberatung für Hausbau: Leistung, Kosten, Förderung

Eine Energieberatung im Bereich des Hausbaus gewinnt in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Es handelt sich dabei um eine Dienstleistung der Green Aktiv GmbH, die sich auf die Beratung und Analyse von bestimmten Themen wie beispielsweise Erzeugung, Verbrauch, Bereitstellung, Speicherung, Einsparung und Rückgewinnung von Energie bezieht.

Es geht dabei vor allem auch um die Betrachtung der Themen unter bestimmten ökonomischen und ökologischen Faktoren. Zur Förderung der energetischen Sanierung von Gebäuden wurde das Programm „Energiesparberatung vor Ort“ durch das Bundeswirtschaftsministerium ins Leben gerufen. Bei einer solchen wird ein Gebäude auf energetische Aspekte untersucht. In Folge dieser Untersuchung erfolgt ein Vorschlag, welche Sanierungsmaßnahmen individuell als Privatperson in dem Wohngebäude vorgenommen werden könnten. Darauf aufbauend kann sich der Hauseigentümer für bestimmte Sanierungsmaßnahmen entscheiden und eventuell Förderprogramme beantragt werden. Aber auch Personen, die ein Haus neu bauen wollen, können sich beraten lassen und insbesondere ein energetisches Energiekonzept erstellen lassen.

Inhaltsverzeichnis:

Energetisches Energiekonzept beim Neubau

Denn wer heutzutage ein Haus bauen möchte, muss sich vor allem auch über den Verbrauch von Energie Gedanken machen. Diese Notwendigkeit wird insbesondere durch die ständig steigenden Strompreise und den Willen künftig einen möglichst geringen Energieverbrauch im Eigenheim zu erreichen deutlich bedingt. Hinzukommend existieren gesetzliche Höchstwerte für den Energiebedarf, die vom Hauseigentümer nicht überschritten werden dürfen. Im Fokus steht immer mehr die Erzeugung des eigenen Energiebedarfs durch erneuerbare Energien. Ferner erfolgt auch eine Entlastung der Umwelt, sodass ebenfalls sowohl das Allgemeininteresse als auch ein persönlich gesundes Wohnklima im Vordergrund stehen. Zur Erreichung all dieser Ziele ist es daher ratsam ein energetisches Gesamtkonzept für die Gebäudehülle und Anlagentechnik individuell durch eine Energieberatung der Green Aktiv GmbH zu erstellen. Nur so kann der Bau eines energieeffizienten Gebäudes sichergestellt werden.

Energieberatung und Sachverständige

Die Erstellung eines energetischen Konzepts für den Bau Ihres Hauses ist immer sehr individuell, sodass eine Beratung durch einen anerkannten Energieberater wie z.B. der Green Aktiv GmbH unabdingbar ist. Insbesondere ist das Konzept von örtlichen Gegebenheiten, die Anordnung der Räume in dem Gebäude, die Anordnung der Fensterflächen, die Wärmeerzeugung innerhalb der thermischen Hülle und der thermischen Aktivierung von Bauteilen abhängig. Doch sollten sich nicht nur Personen beraten lassen, die einen Neubau vornehmen lassen, sondern auch Hauseigentümer von älteren Wohngebäuden. Eine Energieberatung erfolgt immer durch einen Sachverständigen, den sog. Energieberater. Aufgaben eines solchen bestehen vor allem in der Einschätzung des energetischen Standards der Gebäude sowie Möglichkeiten zur Optimierung aufzuzeigen.

BAFA-Vor-Ort-Beratung

Für bereits bestehende Gebäude unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) energetische Modernisierungen durch bestimmte Fördermöglichkeiten. Insbesondere geht es um die Förderung von Maßnahmen zur Optimierung von Heizungen, Heizungsaustausch, Ausstattungen mit erneuerbaren Energien, Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung und Energieberatung, wofür die Green Aktiv GmbH der richtige Ansprechpartner ist. Eine solche BAFA Beratung ergibt vor allem bei älteren Häusern Sinn, denn die energetischen Sanierungsmöglichkeiten sind vielfältig, aber nicht jede Möglichkeit lohnt sich in jedem Einzelfall. Genau für solche Fälle geeignet sich die BAFA-Vor-Ort-Beratung.

Fördermittelberatung und Fördermöglichkeiten

Derzeit existieren eine Vielzahl an Programmen, die individuell durch eine Fördermittelberatung mithilfe der Green Aktiv GmbH beantragt werden können. Insbesondere unterstützt die Bundesregierung den Verbraucher durch Zuschüsse für energieeffiziente Techniken, Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien. Die Zuwendungen und Fördermittelprogramme sind immer an gesetzliche Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft, müssen beantragt und durch die zuständige Behörde oder Bank bewilligt werden. Die Förderanträge müssen dabei immer vor Beginn der Umsetzung fristgemäß eingereicht werden. Insbesondere ergeben sich durch die KfW und BAFA Förderungen mehrere Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung durch den Staat.

KfW Förderung

Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW) handelt es sich um eine bundeseigene Förderbank in Form einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Diese ist für die Finanzierung des Bauens und Kaufens von energieeffizienten Gebäuden, energetischen Sanierungen und Umbauten sowie die Investition in erneuerbare Energien zuständig. Dafür stehen umfangreiche Fördermittel und -gelder zur Verfügung, die mit der Unterstützung der unabhängigen Energieberatung der Green Aktiv GmbH ermittelt werden. Die KfW bietet insbesondere zinsverbilligte Darlehen und Zuschüsse, die über eine herkömmliche Bank beantragt werden müssen und die dann vom KfW-Zuschussportal abgehandelt werden. Es werden bei den beantragten Krediten und Zuschüssen bis zu 40% der förderfähigen Kosten übernommen. Um eine solche staatliche Förderung erhalten zu können, müssen bestimmte, gesetzlich vorgeschriebene Mindeststandards erreicht werden. Bei der KfW-Förderung gibt es verschiedene KfW Programme, die speziell auf verschiedene Antragsteller (z.B. Familien, Unternehmen, Handwerker) angepasst sind. Eine solche Förderung wird unmittelbar nach der Bewilligung ausgezahlt. Zur Überprüfung der Erfüllung der festgelegten Konditionen müssen in der Regel nach Abschluss der Maßnahmen entsprechende Belege und Nachweise vorleget werden. Entsprechend Ihres Vorhabens existieren eine Vielzahl an KfW Programmen. Beispiele für solche Förderprogramme sind:

BAFA Förderungen

Durch das BAFA erfolgt eine Unterstützung bei Maßnahmen zum Heizungstausch, zur Heizungsoptimierung, zum Einsatz von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien und Energieberatung mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (kurz: BEG)“. Es stehen vor allem Aspekte der Energieeinsparung und stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien im Vordergrund, welche mit einer Energieberatung und erfolgreichen Energiestrategie durch die Dienstleistung der Green Aktiv GmbH vorgenommen werden. Für eine Förderung solcher Maßnahmen werden unter Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen Zuwendungen erteilt. Eine Rückzahlung des Zuschusses ist nicht erforderlich. Auch hier sind verschiedene Fördermöglichkeiten bezüglich bestimmter Antragsteller (z.B. Privatpersonen, Freiberufler, Kommunen, Unternehmen) unterschiedlich ausgestaltet. Dabei kann auch eine Kombination der Förderprogramme stattfinden. Die Höhe der BEG-Förderung unterscheidet sich je nach Ziel und Art der Maßnahme und kann damit also nur im Einzelfall festgelegt werden.

Vorgehensweise und Fazit

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass eine Energieberatung der Green Aktiv GmbH in Bezug auf Neubauten sowie auf bereits bestehende Häuser sehr sinnvoll sein kann. Es können entweder Aspekte zur Ausstattung bei einem Neubau oder Sanierungsmöglichkeiten bei älteren Häusern beleuchtet werden.
Höchstes Ziel ist die Maximierung der Energieeffizienz.
Dabei sollte in jedem Fall wie folgt vorgegangen werden:

Schritt 1

Schritt 2

Schritt 3

Schritt 4

Umsetzung der Maßnahmen

Kundenservice und Leistungen

Gern beraten wir Sie in einem Kundengespräch individuell bezüglich einer Födermittelberatung etc. für Neubauten, Altbauten und entsprechenden Sanierungsmöglichkeiten. Für Unternehmen, Kommunen, Gemeinden und Stiftungen, sowie Kirchen stehen ebenfalls eine Vielzahl an Förderprogrammen zu Steigerung der Energieeffizienz zur Verfügung. Weiterhin nehmen wir uns gern Zeit für Sie, um ein Energetisches Gesamtkonzept persönlich zu erstellen.
Unser Team steht Ihnen unter (089) 12 50 13 280 oder info@green-aktiv.de für Terminvereinbarungen zur Verfügung.

Veröffentlicht am 12. März 2021

10. August 2020Gas im Unternehmen deutlich günstiger beziehen?

Bezugskosten um bis zu 30 Prozent senken

Viele Unternehmen bzw. Organisationen könnten künftig ihre Gaskosten signifikant senken und langfristig niedrig halten. Dazu lohnt ein Blick auf den sogenannten Spotmarkt. Hier werden kurzfristig lieferbare Strom- und Gasmengen zu Stunden- bzw. Tagespreisen gehandelt.

Inhaltsverzeichnis:

Hintergrund: In der Regel enden hierzulande die Gasverträge Ende September bzw. Ende Dezember. Die für den Energieeinkauf verantwortlichen Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ordern rund drei bis fünf Monate vorher eine Folgelieferung. Defakto bedeutet dies entweder eine Ausschreibung an einige bekannte Energielieferanten oder aber einen Anruf beim bisherigen, regionalen Energieversorger. In der Regel erhält der Betrieb danach ein langfristiges Angebot, nicht selten mit einer Laufzeit von drei Lieferjahren oder länger. Auf dieses Angebot könne er keinesfalls verzichten, so die Argumentation der Verkäufer. Sie erhöhen den Kaufdruck durch

  • künstlich gesetzte Ablauffristen des Angebots,
  • verdrehte Aussagen zu steigenden Preisen,
  • das Versprechen von vermeintlicher “Ruhe” und Planungssicherheit.

So informiert und gleichzeitig beunruhigt unterschreiben viele Unternehmer und Verwalter das klassische „einmal-alles –kaufen-bitte!“-Modell und der Verkäufer freut sich über seine Provision sowie die Aussicht darauf, den Kunden nun längere Zeit nicht mehr ansprechen zu müssen.

Alternative

Doch es geht auch anders: Betrachtet man beispielsweise die Gaspreisentwicklung von 2018 bis heute, erkennt selbst der Laie leicht, dass es neben steigenden Kursen auch immer wieder Einbrüche im Verlauf gibt, die für sinkende Preise stehen.

Im Grunde lässt der Unternehmer also durch den festgelegten, laufenden Einkauf im alten, „bewährten“ Festpreissystem zahlreiche Marktchancen aus und zahlt zu viel für seine Gaslieferung.

Ausbau

Abgesehen davon erreicht immer mehr Gas aus Übersee das europäische Festland über die Nordsee. Gleichzeitig wird eine neue, große Gaspipeline Deutschland direkt mit Russland verbinden. An der Ostsee Erdgasübernahmestation Lubmin wird also demnächst in weiterer großer Kapazität Gas einfließen. Deutschland ist somit kurz- und mittelfristig bestens mit Gas versorgt – kontinuierlich steigende Preise sind nicht zu erwarten. Es wird weiterhin Hochs und Tiefs in der Kursentwicklung geben.

Beispiel: Konjunkturflaute durch Covid-19

Ebenso zeigt die noch immer anhaltende Corona-Krise folgende Entwicklung auf: Ein großes Angebot trifft auf geringe Nachfrage und beschert sinkende Preise, von denen die Unternehmen, die sich langfristig gebunden haben, nichts merken werden. Sie rechnen mit Ihrem Lieferanten weiterhin zum vereinbarten Festpreis ab. Im Gegenteil, im Kleingedruckten der Verträge finden sich nicht selten verpflichtende Mehr- oder Mindermengenregelungen. Somit können den Unternehmen erheblichen Nachzahlungen drohen, obwohl es weniger verbraucht hat. Der Lieferant beruft sich dabei gerne mal auf den Jahresdurchschnitt des Vorjahres. Benötigt der Betrieb aufgrund von Corona oder der allgemeinen konjunkturellen Lage beispielsweise nur 50 Prozent der Menge, müssen Strafzahlungen geleistet werden. Für angeschlagene Firmen kann dies der Todesstoß sein.

Fazit

Eine feste Bindung ist im Falle des Gasbezugs nicht unbedingt sinnvoll. Energie-Experten und -makler, wie wir, die Green Aktiv GmbH, vermitteln für unsere Kunden Gas am Spotmarkt (Börse) laufend für den kommenden Tag. So senken wir den Bezugspreis im Jahresmittel um bis zu 30 Prozent. Unternehmen zahlen damit nur das, was sie auch verbrauchen. Es gibt keine Mehr- oder Mindermengenregelungen und der Wechsel in andere Beschaffungsmodelle ist immer möglich – kommt aber so gut wie nie vor. Interessiert? Einen kostenlosen Beratungstermin können interessierte KMUs unter 089-125013280 oder auf www.green-aktiv.de/termine sowie per E-Mail: info@green-aktiv.de vereinbaren.

„Teure Energie ist nicht besser, sondern einfach nur teurer.“

Veröffentlicht am 10. August 2020

28. Oktober 2018100% Ihres Solar­stroms nutzen! So funktioniert es :-)

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Energetisch für Sie da

Wir unterstützen Sie beim Wechsel

Veröffentlicht am 28. Oktober 2018

20. Juni 2018E.ON SolarStrom: 100 % Sonnenenergie auch ohne Solaranlage

E.ON SolarStrom: 100 % Sonnenenergie auch ohne Solaranlage

Viel Sonne von der Küste bis zu den Alpen: Im Frühjahr schien die Sonne knapp 15% häufiger als im Durchschnitt, wie der Energieanbieter E.ON auf Basis von Daten des Deutschen Wetterdienstes ermittelt hat. Das sorgt nicht nur für volle Cafés und Freibäder, sondern auch für einen Überschuss an Ökostrom.

Und davon können nicht nur Besitzer von Solaranlagen profitieren. Denn E.ON bietet ab sofort SolarStrom für alle an, vom Mieter bis zum Hausbesitzer aus 100 % Solarenergie. „Mit E.ON SolarStrom setzen Kunden nicht nur komplett auf erneuerbare Energien, sondern erhalten zugleich eine volle Preisstabilität über 24 Monate“, verspricht  Uwe Kolks, Geschäftsführer der E.ON Energie Deutschland. Der Strom wird im Umfang des Verbrauchs aus Solar-Anlagen gewonnen und in das Stromnetz eingespeist.

Der Tarif richtet sich vor allem auch an alle Kunden, die die Solar-Komplettlösung E.ON Aura aus Solaranlagen, Solarbatterie und dem virtuellen Speicher SolarCloud zuhause nicht nutzen können, aber dennoch auf nachhaltige Sonnenenergie setzen wollen.

Der Energiemarkt ist sehr komplex und dynamisch, wir lieben es einfach und transparent, genau so bereiten wir Ihnen die Unterlagen auf, damit Sie schnell eine Entscheidung treffen können.

Wir arbeiten mit namhaften Partnerunternehmen zusammen und garantiert ihnen damit höchste Qualität auf allen Ebenen.

Attraktive Preise, Planungssicherheit, Individuelle Betreuung, flexible Lösungen und maßgeschneiderte Angebote – dafür stehen wir.

Veröffentlicht am 20. Juni 2018

28. August 2017Eigenen Solarstrom erzeugen und Kosten sparen!

E.ON Aura Photovoltaikanlage

Erzeugen Sie ganz einfach Ihren eigenen Ökostrom für Ihr Zuhause¹. Damit sparen Sie Jahr für Jahr Energiekosten, sind unabhängiger von Ihrem Energieversorger und können mit dem E.ON Aura Speicher bis zu 70% Ihres Strombedarfs selbst erzeugen.
Wenn Sie Ihren selbsterzeugten Solarstrom nicht verbrauchen, sondern ins öffentliche Netz einspeisen, erhalten Sie dafür eine Einspeisevergütung gemäß gesetzlicher Voraussetzungen.

Persönlich
Persönliche Beratung vor Ort

Die Green aktiv GmbH plant als Partner Ihre Photovoltaikanlage individuell nach Ihren Wünschen, installieren sie und nehmen sie in Betrieb.

Rundum sorglos
5 Jahre Komplettschutz

Mit E.ON SolarCloud Premium ist Ihre Photovoltaikanlage über unseren Partner AXA rundum versichert².

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Solarmodule in E.ON-geprüfter Qualität erzeugen über Jahrzehnte hinweg kostengünstigen Strom.

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Unabhängig

Steigern Sie Ihren Eigenverbrauch an selbst erzeugtem Ökostrom³ mit dem Aura Speicher auf über 70%.

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Bis zu 93% Wirkungsgrad und 15-20 Jahren erwartete Lebensdauer.
Modular

Ausbaufähig und dadurch ideal auf Ihre persönliche Lebenssituation angepasst.

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Veröffentlicht am 28. August 2017

23. August 2017Energiereport 2017 durchleuchtet die Region

Weiden/Amberg. (nt/az) Der Energiereport 2017 von Eon zeigt, welcher Landkreis bei Stromverbrauch, Solaranlagen und Elektromobilität vorn liegt. „Mit unserem Energiereport möchten wir auf regionale Unterschiede aufmerksam machen“, sagt Eon-Geschäftsführer Uwe Kolks.

Eine Analyse der Stromverbräuche von Privathaushalten der einzelnen Landkreise zeigt, dass die Weidener in der Region am wenigsten Energie verbrauchen. Ein Haushalt in Weiden konsumiert durchschnittlich 2203 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Den höchsten Durchschnittsverbrauch haben Haushalte im Landkreis Neustadt/WN mit 2666 kWh (siehe Grafik).

30 Prozent mehr Sonne

Zwar verbrauchen Haushalte in Weiden und Tirschenreuth durchschnittlich weniger als in Neustadt/WN: Dass dort aber mehr Energie gespart wird als anderswo, heißt dies jedoch nicht zwangsläufig. „Denn in Landkreisen mit durchschnittlich kleineren Haushalten fällt auch der Verbrauch in der Regel niedriger aus – und umgekehrt“, betont Kolks. Seinen eigenen Stromverbrauch kann jeder mit dem kostenfreien Eon-SmartCheck im Blick behalten.

Von Januar bis Juni 2017 schien in der Region laut dem Deutschen Wetterdienst fast 30 Prozent öfter die Sonne als im gleichen Zeitraum 2016. Das freut nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch die Besitzer von Solaranlagen – vor allem im Landkreis Schwandorf. Aktuell sind dort rund 3100 Anlagen mit einer durchschnittlichen Leistung von sieben Kilowattpeak auf Eigenheimen installiert.

„Rein rechnerisch könnten damit rund 7430 Haushalte komplett mit Sonnenergie versorgt werden“, erläutert Uwe Kolks. Es folgen Amberg-Sulzbach (2319 Anlagen) und Neustadt/WN (1801). Während Weiden pro Haushalt am wenigsten Strom verbraucht, gibt es dort nur rund 400 Solaranlagen. Insgesamt produzieren auf Oberpfälzer Hausdächern 19 788 Anlagen sauberen Solarstrom.

15 öffentliche Ladesäulen

Der Eon-Energiereport zeigt zudem, dass die Oberpfalz auch bei der Elektromobilität auf dem Weg ist. In der Region finden Besitzer eines E-Autos 15 öffentliche Ladesäulen, um die Akkus jenseits der heimischen Garage wieder aufzuladen. Spitzenreiter sind hier die Landkreise Amberg-Sulzbach mit neun Ladepunkten sowie Weiden mit drei Stromtankstellen. Auch bei den E-Autos hat Amberg-Sulzbach die Nase vorn. 67 Elektroflitzer sind dort gemeldet, auf Platz zwei fährt der Landkreis Schwandorf mit 46 E-Fahrzeugen.

Die Eon-Drive-App zeigt den Weg zur nächstgelegenen Ladestation, schaltet den Benutzer frei und informiert jederzeit über den Ladestatus seines Wagens – für mehr als bundesweit 4000 Ladepunkte.

Dem Eon-Energiereport 2017 liegen die Verbrauchswerte der bundesweit rund sechs Millionen Eon-Kunden zugrunde. Es wurden dazu ausschließlich die Verbräuche von Privatkunden je Landkreis herangezogen. Gewerbe- und Industriekunden wurden nicht berücksichtigt. Die Zahl bezieht sich auf die seit 2009 gemeldeten Photovoltaikanlagen auf privaten Eigenheimen mit einer Leistung bis 10 kWp. Die tatsächliche Anzahl kann höher liegen. Anlagen auf Dächern von Industrie- und Gewerbebetrieben sind nicht enthalten.

Veröffentlicht am 23. August 2017

27. Juni 2017Energieversorger und Discounter bieten Ökostrom

Der wirtschaftlich unter Druck stehende Energieversorger Eon schlägt im Marketing neue Wege ein: Mit „Lidl-Strom“, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gespeist werden soll. Dafür kooperieren Lidl und Eon, und bieten einen „zumeist deutlichen Preisvorteil gegenüber den örtlichen Grundversorgern“, verspricht die Eon. Ein Vorabcheck unter www.lidl-strom.de zeigt schnell, wie viel mit einem Wechsel tatsächlich gespart werden kann. Das Angebot beinhaltet eine Preisgarantie bis zum Januar 2019.

Der Wechsel des Stromversorgers wird den Kunden ebenfalls so einfach wie möglich gemacht: Nach Vertragsabschluss übernehmen Lidl und Eon die Abwicklung. Der Ökostrom, mit dem Eon die Lidl-Kunden beliefert, stammt nach eigenen Angaben zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenenergie oder Wasserkraft und ausschließlich aus vom TÜV Süd zertifizierten Kraftwerken. Mit der Kooperation wollen beide Unternehmen „ihre Kernkompetenzen bündeln“.

Mit „Eon Plus“ bietet der Stromkonzern zudem in der Region – „so einfach wie nie“ (Eigenwerbung) – einen bequemen Einstieg ins smarte Zuhause. Das neue Angebot verbindet Strom- und Erdgasprodukte mit verschiedenen Komponenten wie dem intelligenten Beleuchtungssystem Philips Hue und der smarten Heizungssteuerung von Tado für mehr Komfort in der Wohnung.

„Mit dem modularen Aufbau und mehr als 60 Kombinationen zum Start sorgen wir dafür, dass Kunden zu jeder Zeit genau das Paket beziehen können, das sie wünschen“, erklärt Uwe Kolks, Geschäftsführer von Eon. Damit vereine „Eon Plus“ klassische Energieversorgung und grundlegende Elemente des vernetzten Zuhauses auf einfache, flexible und intuitive Weise. Es wird in den nächsten Monaten schrittweise durch weitere Produkte und Services von namhaften Partnern ausgebaut.

Außerdem können nun Eon-Kunden über „Eon Plus“ nach ihren Bedürfnissen die Versorgung mit Energie zusammenstellen: über Angebote zur Elektromobilität, Solar, zum Wärmemanagement bis hin zu intelligenten Licht- und Heizungstechnologien. Mit einem Klick können die Energie-Produkte als Öko-Variante aus 100 Prozent erneuerbaren Energien, mit Preisgarantie und verschiedenen Laufzeiten variiert werden. Je nach Tarif sind die Strom-Bestandteile zudem 14-tägig wechsel- und kündbar, erklärt Eon in einer Pressemitteilung.

Veröffentlicht am 27. Juni 2017

27. Juni 2017Google Sunroof zeigt Ihr Solarpotenzial!

Aktuell hat die innovative Plattform bereits sieben Millionen Gebäude in den Ballungszentren Deutschlands analysiert. Geben Sie einfach Ihre Adresse ein – und entdecken Sie Ihr Solarpotenzial! Mit dem E.ON Solarrechner können Sie danach Ihre Kostenersparnis berechnen.

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Wir unterstützen Sie beim Wechsel

Veröffentlicht am 27. Juni 2017

27. Juni 2017360 Grad-Video E.ON Aura
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Veröffentlicht am 27. Juni 2017

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